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Über Metall zu verfügen, bedeutet Macht zu haben
Von Majkop bis Trialeti: Symposium zur Nutzung von Rohstoffen in Kaukasien vom 4.-2. Jts. v. Chr., am 1. bis 3. Juni 2006 in Berlin
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Kaukasien. Satellitenbild.
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Goldhülse
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Doppelvolutennadeln
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Gravierter Silberbecher
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Gravurzeichnung
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Der Besitz von Metall hat Gesellschaften seit jeher maßgeblich beeinflusst. Über Metall zu verfügen, bedeutete Macht zu haben. Eine der interessantesten archäologischen Fragen überhaupt ist daher die nach der Herkunft von Erzen und anderen Rohstoffen, wie dem Obsidian, dem Stahl der Vorzeit.
Die Eurasien-Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts, das Deutsche Bergbau-Museum Bochum und das Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters der Universität Tübingen sind seit Jahren in der Kaukasusregion tätig, um der Frage nach der frühen Metallurgie auf den Grund zu gehen.
Die Kaukasusregion bildet nicht nur geographisch sondern auch kulturell eine Brücke zwischen Europa und Asien. Die reichlich vorhandenen Rohstoffe, insbesondere Erze, haben bereits im 4. und 3. Jahrtausend v. Chr. in den Ländern nördlich und südlich des großen Kaukasusgebirges zu einer ersten Blüte der Metallurgie geführt.
Das aktuelle Wissen soll nun erstmals im Rahmen einer internationalen Tagung in Berlin vom 1.-3. Juni 2006 vorgestellt werden.
Als Veranstalter wirken federführend das Deutsche Archäologische Institut, das Deutsche Bergbau Museum sowie der Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichte der Universität Tübingen an der Tagung mit und konnten einen großen Kreis etablierter aber auch jüngerer Fachwissenschaftler für das Projekt gewinnen.
Unter dem Titel "Von Majkop bis Trialeti - Gewinnung und Verbreitung von Metallen und Obsidian in Kaukasien im 4.-2. Jts. v. Chr." sind Rohstoffe und ihre Gewinnung sowie ihre Verwertung im Altertum Gegenstand dieser Tagung. Die Stadt Majkop im nordwestkaukasischen Kubangebiet und das Trialetigebirge in Georgien sind namengebende Fundorte für jene archäologischen Kulturen, deren Bergbau-, Verhüttungs-, Schmiede- und Gusstechnik im Mittelpunkt stehen.
Wissenschaftler aus neun Nationen sind eingeladen, gemeinsam diese Thematik zu diskutieren.
Gäste sind nach vorheriger Anmeldung (per mail) herzlich willkommen.
Ort: Ethnologisches Museum Dahlem Lansstr. 8 in 14195 Berlin Großer Vortragssaal
Datum: 1.-3. Juni 2006
Zeit: tgl. zwischen 9-18 Uhr.
Das genaue Programm zum download.
Kontakt: Dr. Ingo Motzenbäcker, DAI Eurasien Abteilung, kaukasus-symposium@eurasien.dainst.org
Place : Berlin
begins : 01.06.2006
finish date : 03.06.2006
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