Aktuelle Arbeiten
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Rhyton |
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"Pseudo-prehistoric ware", 10.-12. Jh. |
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Glasierte Wandfliese, 14.-15. Jh. |
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Schale, slip-painted, 11.-12. Jh. |
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Bronzegefäß, 11.-12. Jh. |
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Im Herbst 2005 wurde im Rahmen der anderen Teilprojekte in Herat eine kursorische Dokumentation von etwa 150 Objekten aus der Sammlung anhand von Photos und kurzen Beschreibungen durchgeführt, um einen Überblick über Umfang, Zeitstellung und Bedeutung der Objekte zu gewinnen. Noch vor Ort wurde ein Flyer verfasst, der ins Dari übersetzt und gedruckt werden soll. Eine Broschüre mit Beiträgen von Fachwissenschaftlern erscheint im Februar 2008.
Die Exponante umfassen vor allem Metallobjekte und Keramik, aber auch Glas, Münzen, Bauornamente, ethnologische Funde und alte Aufnahmen historischer Gebäude. Die ältesten Objekte gehören in die Zeit um 2100 v. Chr., sie stammen aus den Provinzen Badghis und Tashqurgan. Die meisten Gegenstände datieren jedoch in das 10. bis 13. Jhd. n. Chr., also in die Zeit, bevor Herat unter Shah Rukh und Gawhar Shad 1409 Hauptstadt des Timuridenreichs und Zentrum des künstlerischen Schaffens wurde. Dieses Bild entspricht den Ergebnissen des Surveys, bei dem wesentlich mehr vor-timuridische als timuridische Fundorte entdeckt wurden. Baudekor, einige Münzen, Schmuck, Waffen und ethnologische Objekte vervollständigen die Sammlung.
Die Ausstellung bietet einen seltenen Einblick in eine bisher eher vernachlässigte Zeit und Region. Darüber hinaus umfasst sie neben einigen qualitativ hochwertigen Objekten wie sie bei Ausgrabungen eher selten zutage kommen vor allem Gebrauchsutensilien, die abseits des Hofes benutzt wurden und ihrerseits nur selten den Weg in die internationaln Ausstellungen und Sammlungen finden.
Im benachbarten Nationalarchiv sind einige reich illustrierte Manuskripte, die bis in das 15. und 16. Jh. zurückdatieren, untergebracht. Bemerkenswert sind zwei Blätter von Thorarollen, ein seltenes Zeugnis der ehemals hier ansässigen jüdischen Bevölkerung.
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