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Die weltweit erste Publikation über den sensationellen Fund eines skythischen Fürstengrabes in der südsibirischen Steppe.
Der Goldschatz von Arzan
Ein Fürstengrab der Skythenzeit
in der südsibirischen Steppe
Konstantin Čugunov, Hermann Parzinger
Anatoli Nagler
144 Seiten, 78 Farbtafeln, 42 Abbildungen
ISBN 3-8296-0260-X
Ladenpreis: EUR 49,80, sFr 84,--
Als sich das deutsch-russische Archäologenteam im Juli 2001 auf den Weg in die südsibirische Steppe begab, ahnte es nicht, welchen Fund es dort machen würde. Viele Grabanlagen der Gegend waren in der Vergangenheit geplündert worden, so dass die Hoffnung, eine unberührte Totenstätte zu finden, relativ gering war. Umso größer war die Überraschung, als die Forscher auf ein völlig unversehrtes Fürstengrab stießen. Neben den vollständigen Gebeinen des Fürstenpaares fanden sie Gold, soweit das Auge reichte. Schwere Halsringe, Haarschmuck, Dolche, Tausende kleiner Tierfiguren, die einst die Gewänder der Toten zierten. Insgesamt waren es 9500 Objekte, davon 5700 aus Gold, mit insgesamt 20 Kilo Gewicht. Damit umfasst der Schatz von Arzan den bisher reichsten und ältesten Fund in der Ausgrabungsgeschichte Eurasiens.
Die prunkvollen, monumentalen Gräber offenbarten nicht nur den gigantischen Reichtum der Reiternomaden, sondern brachten auch völlig neue Erkenntnisse über Riten, Religion und Gesellschaftsform der Skythen, die seit der Antike als kriegerisches Volk galten, das die Welt in Angst und Schrecken versetzte.
Der Goldschatz beweist, dass sie im Laufe der Jahre eine künstlerische und handwerkliche Hochkultur mit differenzierten sozialen Strukturen entwickelt hatten. Die Nekropolen belegen die Existenz einer kriegerisch geprägten, wohlhabenden Elite, die von der Gemeinschaft über den Tod hinaus aufopferungsvoll gepflegt wurde.
Das Buch versammelt die schönsten Objekte aus dem Fürstengrab, angeordnet und dokumentiert von Hermann Parzinger, dem Präsidenten des Deutschen Archäologischen Instituts in Berlin, im Auftrag seiner russischen Kollegen des Expeditionsteams, Dr. Konstantin Čugunov und Anatoli Nagler.
Bildnerisch festgehalten wurden die edlen Prachtstücke von Vladimir
Terebenin, dem Photographen der Eremitage in St. Petersburg, wo der Fund untergebracht ist, bis er für eine Gesamtschau zur Kultur der Skythen auf Wanderschaft geht.
2007 werden die Funde, einschließlich des "sibirischen Ötzis" in Berlin, München und Hamburg in einer großen Skythenschau zu sehen sein.
Zur Illustration Ihrer Rezension ist die Entnahme von drei Photographien sowie der Abdruck des Titels kostenlos gestattet. Weitergehende Entnahmen bedürfen aus presserechtlichen Gründen der vorherigen Absprache mit dem Verlag.
Über die Zusendung eines Belegexemplares würden wir uns freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Kontakt:
Anna Grefe
Public Relations
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