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Archäologisches Projekt Moxos, Bolivien (español)

Siedlungsplätze im nördlichen Tiefland Boliviens werden erstmals eingehend untersucht.

Location

    
  Abb. 1: Lage der Untersuchungsregion  

Die Untersuchungsregion sind die Llanos de Moxos, eine etwa 110 000 km2 große Überschwemmungssavanne, die im nördlichen Tiefland Boliviens liegt. Ihr Name geht auf eine im 17. Jahrhundert dort siedelnde indianischen Gruppe, die Moxo, zurück (Abb. 1: Lage der Untersuchungsregion).

Die Region ist kein ideales Siedlungsgebiet: die Böden sind arm an Nährstoffen und während der Regenzeit stehen weite Flächen mehrere Monate lang unter Wasser, weil das Regenwasser wegen fehlender natürlicher Drainage nicht abfliesst. Und doch hat es in dieser Region in vorspanischer Zeit eine überaus dichte Besiedlung gegeben, deren Spuren überall auszumachen sind.

Departments:
Commission for Archaeology of Non-European Cultures

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Objectives

Die vorspanische Geschichte der Llanos de Moxos ist bislang weitgehend unbekannt. Neben dem Fehlen archäologischer Untersuchungen trägt hierzu auch das späte Einsetzen schriftlicher Quellen über die autochtone Bevölkerung bei. Die frühesten Berichte spanischer Missionare stammen aus dem 17. Jh. Die Kulturgeschichte jener Region kann somit nur durch archäologische Forschung erschlossen werden. Das Projekt will hierzu durch Untersuchung von Siedlungsplätzen mit langer Belegungszeit beitragen. 

History of Research

Die ersten Grabungen in den Llanos de Moxos wurden 1908-09 von dem schwedischen Ethnologen Erland von Nordenskiöld durchgeführt. Er untersuchte drei Siedlungshügel südöstlich von Trinidad (Mound Velarde, Mound Hernmarck, Mound Masicito). Seine Publikationen zählen bis heute zu den wichtigsten Quellen für die Archäologie jener Region.

Rund 70 Jahre später, zwischen 1977 und 1981, unternahm ein argentinisch-bolivianisches Team unter der Leitung von Bernard Dougherty und Horacio A. Calandra vom Museo de la Plata in Buenos Aires Grabungen in sechs Siedlungshügeln rund um Trinidad. Die forschungsgeschichtlich bedeutsamsten Grabungen führten sie im Siedlungshügel "Loma Alta de Casarabe" durch. Dort legten sie in einer 12 m tiefen Sondage Schichten aus der gesamten Nutzungszeit des Siedlungshügels frei. Die geborgene Keramik ordneten sie drei Phasen zu und stellten somit die erste, wenngleich wenig fundierte, Keramiksequenz für die Region auf.

Neben diesen archäologischen Untersuchungen gab es seit Mitte der 60er Jahre kulturgeographische Studien, die sich hauptsächlich mit den vorspanischen Landwirtschaftssystemen im Gebiet der Llanos de Moxos beschäftigt haben. Die bis heute grundlegende Arbeit zum Thema ist die 1966 vorgelegte Dissertation des Geographen William M. Denevan. Neuere Daten erbrachten die Untersuchungen von Clark L. Erickson, Marcos Michel López und John H. Walker.

Ein Fundort mit dokumentierter Stratigraphie in einem Gebiet von in etwa der Größe der neuen Bundesländer, das war die Ausgangssituation zu Beginn dieses Projektes. 

Previous Activities

    
  Abb. 2: Grabungsschnitt  

In den Jahren 1999 - 2002 wurden Grabungen in dem Siedlungshügel Loma Mendoza vorgenommen. Im Jahr 2003 folgten Prospektionen und kleinere Sondagen in der Region von Bella Vista, im Nordosten der Llanos de Moxos. In den Jahren 2004-2006 wurden Grabungen in dem Siedlungshügel Loma Salvatierra durchgeführt (Abb. 2: Grabungsschnitt auf Hügel 1, Loma Salvatierra) 

Current Work

    
  Abb. 3: Hügelbeetanlagen  

Für 2007 ist eine Aufarbeitungs- und Prospektionskampagne geplant. Im März wird die Analyse der bislang noch nicht bearbeiteten Keramikfunde und der Skelettreste aus den Grabungen in der Loma Salvatierra erfolgen.

Für die Monate Juli-August sind Prospektionen in der Gegend von San Borja und nördlich von Sta. Ana de Yacuma geplant. Aus der Gegend von San Borja sind bereits Keramikfunde bekannt geworden, die der aus Nordamazonien kommenden Barrancoide-Tradition angehören. Bei den Funden handelt es sich um Oberflächenmaterial. Durch die Prospektionen soll zum einen der genaue Fundort lokalisiert werden und zum anderen geklärt werden, ob es noch weitere Fundorte mit jener Keramik in der Region gibt. Je nach Ergebnis der Begehungen sind dort Grabungen für das Jahr 2008 geplant.

Nördlich von Sta. Ana de Yacuma, am Oberlauf des Iruyañez-Flusses, finden sich besonders gut erhaltene Hügelbeetanlagen (Abb. 3: Hügelbeetanlagen an Nebenfluss des Iruyañez). Überschneidungen lassen vermuten, dass die Hügelbeete im Verlauf ihrer Nutzung modifiziert und teilweise auch zu unterschiedlichen Zeiten angelegt wurden. Eine GIS gestützte Aufnahme aller obertägig sichtbaren Erdwerke in einem begrenzten Areal dieses Gebietes soll erste Ansatzpunkte für die archäologische Erforschung jener Anlagen liefern. 

Results

    
  Abb. 4: Lage der Siedlungshügel  
    
  Abb. 5: Plan der Loma Salvatierra  
    
  Abb. 6: Blick auf Hügel 2 (2005)  
    
  Abb. 7: Dreifußschale, Phase 2, 8./9. Jh.  
    
  Abb. 8: Dreifußschale, Phase 5, 13. Jh.  
    
  Abb. 9: Urnengrab über Körperbestattungen  
    
  Abb. 10: Urnengräber der spätesten Periode  
    
  Abb. 11a: Bergung von Grab R 1005  
    
  Abb. 11b: Grab eines Schamanen?  
    
  Abb. 11c: Ohrschmuck  
    
  Abb. 11d: Kette mit Fangzähnen eines Jaguars  

In einem Gebiet von 400 km2 rund um den Ort Casarabe konnten mehr als 30 große Siedlungshügel lokalisiert und im Kontext der sie umgebenden Kanäle und Dämme dokumentiert werden (Abb. 4: Lage der Siedlungshügel bei Casarabe). Das sich dabei ergebende Siedlungsmuster zeigt, dass die Siedlungshügel relativ dicht beieinander liegen und entlang heute trocken gefallener Flussläufe in Galeriewäldern situiert sind. Der höchste dieser Siedlungshügel, der bezeichnenderweise "El Cerrito" - der kleine Berg - genannt wird, erhebt sich 21 m über die umliegenden Pampas und hat eine Grundfläche von mehreren Hektar.

Verlässliche Pläne existierten für diese Fundorte nicht. Einzig die Loma Mendoza war zuvor von uns kartiert worden, jedoch ist sie auf Grund der starken rezenten Eingriffe (Strassenbau) wenig repräsentativ. Im Sommer 2006 konnte nun die Vermessung des Fundortes Loma Salvatierra abgeschlossen werden (Abb. 5: Plan der Loma Salvatierra). Hierbei zeigte sich, dass der Fundort nicht auf "die loma", sprich "den Hügel" beschränkt war. Vielmehr umfasst er ein etwa 20 ha großes Gebiet, das von einem polygonen Wall umschlossen wird. Im Zentrum, auf leicht erhöhtem Gelände, liegen mehrere Plattformbauten (Abb. 6: Blick von Norden auf Hügel 2 mit Grabungsschnitten 2005). Das erhöhte Gelände ist von einem "Graben" umgeben. Im Osten und Süden handelt es sich dabei um die Mäanderschlaufe eines verlandeten Flusses. Der von der Nordostecke des Fundortes nach Westen abgehende Grabenabschnitt ist jedoch anthropogen. Bislang hatte man die "lomas", also die großen Hügel, für die Siedlungsplätze per se gehalten. Nun steht außer Zweifel, dass es sich bei ihnen lediglich um die im Zentrum wesentlich größerer Siedlungen gelegenen "öffentlichen Gebäude" handelt.

Die Lage der Loma Salvatierra in der Mäanderschlaufe eines Flusses ist nicht zufällig. Von den bislang bekannten Siedlungshügeln in der Region liegen viele an Mäanderschlaufen von Flüssen - allerdings nicht alle. Dennoch ist diese "Koppelung" auffällig, besonders da in der Region von Casarabe die Flüsse heute durchweg verlandet sind. Dies könnte ein Indiz dafür sein, dass rückläufige Niederschlagsmengen die Ursache für den Niedergang der "Kultur von Moxos" waren.

Die Siedlungsgeschichte jener Hügel umspannt nach Ausweis der für die Loma Mendoza vorliegenden C14-Daten den Zeitraum zwischen 500 - 1400 n.Chr. Die in der Literatur erwähnten Daten von 2700 BP sind mit hoher Wahrscheinlichkeit auf die Datierung von Althölzern zurückzuführen.

Im keramischen Fundgut läßt sich die rund 900 Jahre umfassende Siedlungsgeschichte in 6 Phasen unterteilen (Abb. 7: Dreifußschale, Phase 2, 8./9. Jh.). Ein deutlicher Bruch ist dabei vor allem zwischen Phasen 4 und 5 zu verzeichnen (Abb. 8: Dreifußschale, Phase 5, 13. Jh.). In der Loma Mendoza spiegelte sich diese Diskontinuität auch darin, dass mit Beginn von Phase 5 der Nordteil des Siedlungshügels auf ein einheitliches Niveau planiert wurde.

Über die die Subsistenzgrundlage der vorspanischen Bewohner jener Siedlungshügel liegen bislang nur sehr eingeschränkte Ergebnisse vor. Immerhin wurden 2006 erstmals beim Schlämmen auch verkohlte Maiskörner gefunden. Der Anbau von Yucca ist weiterhin nur indirekt über die zahlreichen Funde von Reibschalen nachweisbar. Das sehr umfangreiche Faunenmaterial konnte erst zu einem Bruchteil ausgewertet werden. Da Haustiere fehlten, kommen zur Proteinversorgung nur Jagd und Fischfang in Betracht. Besonders dem Fischfang wird in der Literatur wiederholt eine zentrale Rolle in der Proteinversorgung der vorspanischen Bevölkerung der Llanos de Moxos zugewiesen. Zuweilen vermutet man gar, dass in den zahlreichen Seen des Gebietes Fischzucht betrieben worden sei. Hierfür finden sich im archäologischen Befund jedoch keinerlei Anzeichen. Vielmehr gehörte die Mehrzahl der bestimmbaren Fischreste zu Arten, die heute nicht (mehr ?) gegessen werden (Lungenfisch Lepidosiren paradoxa und Kiemenschlitzaal Synbranchus spp.)

Einblick in den Totenkult geben bislang 128 Bestattungen (25 aus der Loma Mendoza, 103 aus der Loma Salvatierra). Sie repräsentieren alle Phasen der Belegung (Abb. 9: Intrusives Urnengrab über Körperbestattungen des 9./10. Jh.). Dabei lassen sich drei Konstanten in der Bestattungssitte erkennen:
1) Die Gräber sind zumeist beigabenlos.
2) Erwachsene werden immer direkt ins Erdreich bestattet, Säuglinge und Kinder können dagegen auch in Urnen bestattet sein. Zumeist handelt es sich bei den Urnen um ein großes bauchiges Gefäß, das dann zum Schutz des Bestatteten mit einer Schale abgedeckt wurde (Abb. 10: Urnengräber der spätesten Periode). Diese Urnenbestattungen scheinen in der Spätzeit stärker vertreten als in den frühen Belegungsphasen, doch ist die Gesamtzahl der Evidenzen noch zu gering, als dass sich hier nicht auch Zufallshäufigkeiten ausdrücken könnten.
3) Bei den direkt ins Erdreich Bestatteten ist die Ausrichtung der Körperachse des Bestatteten wichtiger als die Position selbst. Bei letzterer ist kaum eine mögliche Variante ausgelassen worden. Doch egal ob die Toten in Rücken-, Seiten- oder Bauchlage, als Strecker, Hocker, sitzend oder kniend bestattet wurden, die Körperachsen folgen immer einem Koordinatenschema, das nur um wenige Grad von unserer Nord-Süd- / Ost-West-Achse abweicht.

Ein Grab, das sich von den übrigen deutlich abhob, kam in dem kleinen Hügel 2 zu Tage. Die Grabgrube zeichnete sich bereits in dem teilweise geziegelten Boden ab, der sich in rund 1,5 m Tiefe fand. Die Bestattung lag weitere 1,5 m tiefer (Abb. 11a: Bergung von Grab R 1005). Es handelte sich dabei um einen 35-40 Jahre alten Mann, der auf dem Rücken liegend ausgestreckt bestattet und "reich" mit Körperschmuck versehenen worden war (Abb. 11b: Grab eines Schamanen?). Auf der Stirn lag eine Metallscheibe, zwei weitere Metallscheiben waren Teil des Ohrschmucks (Abb. 11c: Metallscheiben und Teile eines Gürteltierpanzer als Ohrschmuck), ein Lippenpflock aus Grünstein war in die Halsgegend verrutscht, das linke Handgelenk schmückte ein dreireihiger Armschmuck aus polierten Knochensegmenten. Ketten aus Knochenperlen reichten vom Hals zum Teil bis in die Hüftgegend. Im Mittelteil einer der Ketten waren vier Fangzähne einer Großkatze aufgereiht, die im oberen Brustbereich gefunden wurden (Abb. 11d: An einer Kette trug der Tote 4 Fangzähne eines Jaguars). Eine kreisrunde Verfärbung im Kniebereich sowie die Tatsache, dass die Knie unter die Körperachse des Toten abgesunken waren, legen nahe, dass man weitere, aus organischen Materialien gefertigte Beigaben in einem Korb unter den Knien deponiert hatte. Alles deutet darauf hin, dass hier ein Angehöriger der "Führungsschicht" bestattet wurde. Die an einer Halskette getragenen Fangzähne einer Großkatze könnten ihn als Schamanen ausweisen. Es ist das erste Grab im Amazonasgebiet, das eine "soziale Schichtung" direkt im archäologischen Befund fassbar macht.
Eine im Leibniz Labor für Altersbestimmung und Isotopenforschung der Christian-Albrechts-Universität Kiel vorgenommene AMS-Datierung einer aus dem Femur des Toten entnommenen Probe ergab inzwischen ein Alter von BP 1341±24. Das Grab datiert somit in die zweite Hälfte des 7. Jh. (cal AD 659-687; One Sigma Range). 

Cooperation

Centre d´Estudis Amazònics, Barcelona
Dr. Philippe Béarez, Muséum National d'Histoire Naturelle, CNRS, Paris
Prof. Dr. Norbert Benecke, DAI, Referat Naturwissenschaften, Berlin
Lars Fehren-Schmitz, M.A., Institut für Historische Anthropologie und Humanökologie, Universität Göttingen
Dr. des. Martin Menninger und Dr. des. Zuzana Obertovà, Universität Tübingen
Dr. Joachim Wahl, Landesdenkmalamt Baden-Württemberg 

Contact

Dr. phil. Heiko Prümers

Amerika
Telefon: +49-(0)1888-7712 -23 / ++49 - (0) 3018-7712-23
Telefax: +49-(0)1888-7712- 49
Email: pruemers@kaak.dainst.de

Sponsors

Das Projekt wurde in den Jahren 2001 - 2005 von der DFG durch eine Sachbeihilfe finanziert.  

Bibliography

Balée, William & Clark L. Erickson (2005) Time and Complexity in Historical Ecology. Studies in the Neotropical Lowlands. Columbia University Press, New York.

Denevan, William M. (1966) The Aboriginal Cultural Geography of the Llanos de Mojos of Bolivia. University of California Press, Berkeley.

Díaz Garzoni, Juan (2005) Análisis de los Contextos Funerarios de la Loma Mendoza, Beni, Bolivia. Tésis de Licenciatura, UMSA, La Paz.

Erickson, Clark L. (2000) Lomas de Ocupación en los Llanos de Moxos. In: Arqueología de las Tierras Bajas, (A. Durán Coirolo & R. Bracco Boksar, eds.), pp. 207-226, Ministerio de Educación y Cultura, Comisión Nacional de Arqueología, Montevideo.

Jaimes Betancourt, Carla (2004) Secuencia cerámica del corte 1 de la Loma Mendoza. Tésis de Licenciatura, UMSA, La Paz.

Kupferschmidt, Denise (2004) Analyse der frühen Keramik des präkolumbischen Siedlungsplatzes Loma Mendoza, Bolivien. MA-Arbeit, Universität Bonn.

Mannert, Muriel M. (2003) Historische Nutzung und Arealveränderungen von Wirbeltieren amazonischer Feuchtsavannen: Auswertung archäozoologischen Fundmaterials aus der Loma Mendoza, NO-Bolivien. Diplomarbeit, Universität Bonn.

Nordenskiöld, Erland (1913) Urnengräber und Mounds im bolivianischen Flachlande. Baessler-Archiv 3: 205-255, Leipzig und Berlin.

Prümers, Heiko (2003) Feldforschung im Bolivianischen Tiefland: Hügelbeete und Siedlungshügel. In: Schliemanns Erben. Von den Römern im Orient zur Goldstraße der Inka (G. Graichen, ed.), pp. 252-263, Hamburg.

Prümers, Heiko (2004) Hügel umgeben von "schönen Monstern": Ausgrabungen in der Loma Mendoza (Bolivien). In: Expeditionen in Vergessene Welten. 25 Jahre archäologische Forschungen in Amerika, Afrika und Asien. (= Forschungen zur Allgemeinen und Vergleichenden Archäologie, 10), pp. 47-78, Aachen.

Prümers, H. / Jaimes Betancourt, C. / Plaza Martínez, R. (2006) Algunas tumbas prehispánicas de Bella Vista, Prov. Iténez, Bolivia. In: Zeitschrift für Archäologie Außereuropäischer Kulturen 1: 251-284, Wiesbaden.

Prümers, Heiko (2006) Improntas de esteras en cerámica prehispánica del sitio Bella Vista (Depto. Beni, Bolivia). In: Actas III Jornadas Internacionales sobre Textiles Precolombinos. (V. Solanilla Demestre, ed.), pp. 207-212, Departament d´Art de la Universitat Autònoma de Barcelona - Institut Català Iberoamericana, Barcelona.  

 


 
 

updated: 03/20/08

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