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Verbundprojekte erreichen die dritte Runde des Antragsverfahrens.
Die Gemeinsame Kommission für die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder, bestehend aus der Fachkommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Strategiekommission des Wissenschaftsrats, hat am 12. Januar 2007 in der zweiten Runde des Antragsverfahrens darüber entscheiden, welche Institute dazu aufgefordert werden, einen vollständigen Antrag einzureichen (dritte Runde).
Das von der Freien Universität Berlin (FU) und der Humbold-Universität Berlin (HU) koordinierte Projekt "Topoi. The Formation and Transformation of Space and Knowledge in Ancient Civilizations" hat im Rahmen der Exzellenzinitiative der DFG die dritte Runde im Antragsverfahren erreicht.
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Die nächste Runde des DFG-Verfahrens hat darüber hinaus die Gradiertenschule "Human Development in Landscapes" der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) erreicht. >>> mehr auf den Seiten der Uni Kiel
An beiden Verbundprojekten ist das DAI als Kooperationspartner beteiligt.
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Topoi. The Formation and Transformation of Space and Knowledge in Ancient Civilizations
Der Exzellenzcluster "Topoi - Formation and Transformation of Space and Knowledge in Ancient Civilizations" verfolgt das Ziel, den systematischen Zusammenhang von Räumen und Wissensordnungen in den Kulturen des Vorderen Orients und des Mittelmeerraumes von den frühen Hochkulturen bis zu Spätantike und Frühmittelalter zu erforschen. Im Rahmen des Exzellenzclusters soll die Interdependenz von Raum und Wissen in einer Spannweite untersucht werden. Sie reicht von der Rekonstruktion antiker Landschaften durch die Archäologie und Geowissenschaft über die Organisation von Räumen in einer historischen Perspektive sowie ihrer Beschreibung in Bildern und Texten bis hin zu den wissenschaftlichen Konstruktionen von Räumen in der antiken Philosophie und Mathematik. Der gemeinsam von der Freien Universität Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin gestellte Antrag ist das Ergebnis der Kooperation aller in Berlin mit der Erforschung des Altertums befassten Institutionen. Beteiligt sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Interdisziplinären Zentrums "Alte Welt" der Freien Universität Berlin (IZAW), des August-Boeckh-Antikezentrums der Humboldt-Universität zu Berlin, der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW), des Deutschen Archäologischen Instituts in Berlin (DAI), der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, des Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte (MPI), der Staatlichen Museen in Berlin - Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SMB-SPK), der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz (SB-PK) sowie der Technischen Universität in Berlin.
Gradiertenschule "Human Development in Landscapes"
Die Schule " Human Development in Landscapes" betrachtet Landschaft als einen dynamischen Raum von sozialer, kultureller und ökologischer Bedeutung, der sich mit der jeweiligen Gesellschaft verändert. "Hier in Kiel gibt es ein Forschungspotenzial auf diesem Gebiet, wie es seinesgleichen in Deutschland sucht. Es lebt von der Verbindung zwischen Natur- und Kulturwissenschaften", erläutert der Projektkoordinator der Graduiertenschule, der Archäologe Johannes Müller, die Stärken des Kieler Antrags. "Wir können auf ein Netzwerk internationaler Expertise - zum Beispiel von der Klimaforschung und Ökologie über die Altertumswissenschaften und Archäologie bis zur Altersbestimmung im gleichnamigen Leibniz-Labor - zurückgreifen."
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