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Istanbuler Mitteilungen 58

details of the
Zeitschrift:

Erscheinungsverlauf: Jährlich
Beiträge zur Archäologie und Kulturgeschichte Kleinasiens und angrenzender Gebiete von der Frühgeschichte bis in die Osmanische Zeit.

editors:

PD Dr. Felix Pirson, Dr.-Ing. Martin Bachmann

advisory board:

Prof. Dr. Haluk Abbasoğlu (Istanbul)
Prof. Dr. Franz Alto Bauer (München)
Prof. Dr. Albrecht Berger (München)
Prof. Dr. François Bertemes (Halle)
Doç. Dr. Yaşar Ersoy (Ankara)
Prof. Dr. Ralf von den Hoff (Freiburg)
Prof. Dr. Mehmet Özdoğan (Istanbul)
Prof. Dr. Peter Pfälzner (Tübingen)
Prof. Dr. Christopher Ratté (Ann Arbor)
Prof. Dr.-Ing. Klaus Rheidt (Cottbus)
Prof. Dr.-Ing. Dorothée Sack (Berlin)
Prof. Dr. Martin Zimmermann (München)

editorial office:

German Archaeological Institute
Istanbul Department (türkçe)
İnönü Caddesi 10
34437  Istanbul
Tel : +90-(0)212-393 76 00
Fax : +90-(0)212-393 76 14 (secretary)
+90-(0)212-393 76 40 (administration)
E-Mail :

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Autoren werden gebeten, sich bei der Abfassung von Beiträgen am Merkblatt für die Autoren der Istanbuler Mitteilungen zu orientieren.

publisher:

Verlag Ernst Wasmuth
Fürststr. 133
D-72017 Tübingen

last volume:

IstMitt 58, 2008


contents:

In Memoriam Ufuk Esin von Harald Hauptmann


LOTHAR HERLING - KIRSTIN KASPER - CLEMENS LICHTER - RECEP MERIÇ
Im Westen nichts Neues? Ergebnisse der Grabungen 2003 und 2004 in Dedecik-Heybelitepe


Zusammenfassung: Der Siedlungsplatz Dedecik-Heybelitepe am Rand der Torbalı Ebene südlich von İzmir wurde in zwei kurzen Kampagnen in den Jahren 2003 und 2004 sondiert. Das Fundmaterial belegt eine Besiedlung im ausgehenden 7./beginnenden 6. Jt. v. Chr. (Phase A) sowie im ausgehenden 5. bzw. der ersten Hälfte des 4. Jts. v. Chr. (Phase B). Der wesentliche Teil der Betrachtungen widmet sich Phase A. Von Bedeutung ist der naturwissenschaftliche Nachweis für die Verwendung von melischem Obsidian an der Westanatolischen Küste für diese frühe Zeit. Die bereits aufgrund anderer Indizien vermutete Befahrung der Ägäis findet dadurch eine weitere Bestätigung und deutet darauf hin, dass die westanatolische Küstenregion auch eine wesentliche Rolle bei der Vermittlung neolithischer Elemente nach Griechenland und Südosteuropa gespielt haben dürfte. Die Analyse der Steinindustrie lässt auf Rohmaterialknappheit schließen und zeigt, dass der Obsidian in Form von Kernen importiert wurde und die Klingen- und Geräteproduktion vor Ort stattfand. Vor dem Hintergrund einer Verwendung zentralanatolischen Obsidians an anderen, gleichzeitigen Fundplätzen Westanatoliens werden weitergehende Fragen hinsichtlich der Neolithisierung Westanatoliens und des ägäischen Raumes diskutiert.

ALEXANDER AHRENS - EKİN KOZAL - CHRISTOPH KÜMMEL - INGRID LAUBE - MIRKO NOVÁK
Sirkeli Höyük - Kulturkontakte in Kilikien. Vorbericht über die Kampagnen 2006 und 2007 der deutsch-türkischen Mission


Zusammenfassung: Die in den Jahren 2006 und 2007 von der Eberhard Karls Universität Tübingen und der Onsekiz Mart Üniversitesi Çanakkale wieder aufgenommenen Ausgrabungen auf dem Sirkeli Höyük nahe Adana (Süd-Türkei, Kilikien) brachten im Nordwesten der antiken Siedlung Reste eines monumentalen Fortifikationsbaus aus der Hethitischen Großreichszeit/Spätbronzezeit II zum Vorschein. Wie die Funde bezeugen, war das Gebäude nach einigen Umbauten bis in die Eisenzeit hinein in Benutzung. In hellenistischer Zeit wurde das Gelände durch einfache Hausarchitektur überlagert. Nach einem kurzen Überblick über die bisherigen Forschungen auf dem Sirkeli Höyük werden im vorliegenden Beitrag die Ergebnisse der neuen Ausgrabungen vorgestellt. Das Fundmaterial bezeugt, dass der Ort im 2. und 1. Jt. v. Chr. in einen regen wirtschaftlichen und kulturellen Austausch mit der Levante, Zypern, der Ägäis und Zentral-Anatolien eingebunden war.

LARS KARLSSON
Labraunda 2004-2007. A preliminary report on the Swedish excavations (with contributions by Olivier Henry and Jesper Blid)


Zusammenfassung: Während unserer Arbeit in Labraunda 2004-2007 konnten wichtige Fortschritte in allen Untersuchungsgebieten gemacht werden. So wurden fünf Befestigungstürme entdeckt und vermessen, Ausgrabungen in Burgaz Kale erbrachten zudem datierendes Material. Außerdem wurde die gewaltige Akropolis-Festung komplett gezeichnet, die Ost-Kirche und ihr Wasserkanal ausgegraben, gezeichnet und untersucht. Bisher wurden 61 Gräber kartiert. Diese sollen in nächster Zeit komplett ausgegraben werden. Schließlich ist Andron A mit Hilfe eines Laser-Scanners vollständig vermessen und detailliert vorgelegt worden. Eine Studie seiner strukturellen Statik wurde durchgeführt, die für die architektonische Erhaltung genutzt werden soll. Die Erschließung des Platzes für Touristen hat sich erheblich verbessert: ein neuer Parkplatz ist geschaffen und 13 Informationsschilder in Deutsch und Türkisch sind an allen wichtigen Gebäuden des Geländes aufgestellt worden. Eine neue Inschrift, die Olympichos erwähnt, wurde 2002 (Labraunda no. 134) gefunden. Schlussendlich, im Jahr 2007, wurden ein Marmor-Ambo sowie eine weitere Kirche, die West-Kirche entdeckt.

KAI MICHAEL SOMMEREY
Die Chora von Pergamon. Studien zu Grenzen, Siedlungsstruktur und Wirtschaft


Zusammenfassung: Der ländliche Raum der Polis Pergamon wird anhand literarischer, epigraphischer und archäologischer Quellen im Hinblick auf seine Grenzen, Siedlungsstruktur und Wirtschaft untersucht. Bezüglich der Grenzen ist zu bemerken, daß das kleine Territorium des vorattalidischen Pergamon bis in die römische Kaiserzeit stufenweise, parallel zur Bedeutungszunahme seines Asty anwächst, während ehemalige Poleis im Umland Pergamons stagnieren oder sich zurückentwickeln. Allerdings ist anhand der überlieferten Quellen ein sehr wahrscheinlicher Synoikismos unter Eumenes II. nicht belegbar. Seit dem 4. Jh. v. Chr. ist literarisch und archäologisch ein Nebeneinander von Streubesiedlung und dörflicher Besiedlung zu konstatieren. In den pergamenischen Ephebenlisten sind einige Namen dieser Siedlungen überliefert, der pergamenische Arzt Galen beschreibt die ländliche Bebauung der Kaiserzeit. Die vergleichsweise reichlichen Informationen über die pergamenische Wirtschaft und deren Produkte können - kritisch betrachtet - nur wenig Aufschluß über den Stellenwert der Produkte in der pergamenischen Gesamtwirtschaft und für den Export sowie über die gesamtwirtschaftliche Struktur selbst geben.

RAMAZAN ÖZGAN
Eine spätrepublikanische Porträtbüste aus Magnesia a. M.


Zusammenfassung: Die durch Ankauf in das Museum von Aydın gelangte Porträtbüste stammt angeblich aus Magnesia am Mäander. Das vorzüglich erhaltene Porträt stellt einen bärtigen Mann mittleren Alters dar, der seinen Kopf leicht erhoben und zur rechten Seite gedreht hat. Die ikonographischen Charakteristika wie der lange schmale Hals, das längliche, kantig-rechteckige Gesicht, die großen Augen mit den buschigen Brauen und die fleischigen dicken Lippen sowie die lange markante Nase ordnen die Büste der römisch-spätrepublikanischen Zeit zu. Der halbrunde Büstenausschnitt mit dem dicken Zapfen legt nahe, dass das Bildnis auf einem Hermenschaft oder einem stabilen Pfeiler montiert war. Die Ähnlichkeit mit Bildnissen des Caesar-Mörders Brutus ist nicht zu übersehen; möglicherweise stellt das Porträt ihn selbst oder zumindest einen seiner Anhänger dar.

ERIC LAUFER
Ein Wasserspiel in Labyrinthform im Museum von Manisa - römisch oder islamisch?


Zusammenfassung: Im Museum Manisa ist eine auffallende Steinplatte ausgestellt, die auf der Oberseite einen schneckenförmig angelegten Kanal aufweist. Die technische Zurichtung des Blockes läßt darauf schließen, daß er mit Wasser gespeist wurde und als Brunnenspiel, vielleicht in einer tischähnlichen Aufstellung, zu deuten ist. Ähnliche Stücke begegnen in einem weiteren Stein in Manisa, einem römischen Fragment aus Köln sowie in zwei Exemplaren islamischer Zeit in Damaskus. Für die beiden Labyrinthbrunnen in Manisa wird hier eine antike Entstehung vorgeschlagen. Sie werden als exklusive Ausstattungsstücke in privatem oder auch öffentlichem Kontext gedient haben. Denkbar ist eine Datierung in die frühe Kaiserzeit, in der verschiedene Typen von Miniaturbrunnen eine Vorliebe für dekorative Wasserspiele in eher dem otium gewidmeten Ambienten bezeugen.

ROBERT FLEISCHER
Unbekannte Felsheiligtümer in Termessos


Zusammenfassung: Im August 1977 entdeckte der Verfasser durch Zufall an einem Passübergang oberhalb des sogenannten Alketasgrabes in Termessos eine Gruppe von noch unbekannten Felsreliefs und Inschriften. Das »Nordheiligtum« war einer Trias von einander gleichenden Göttern mit Doppeläxten und Hunden gewidmet, bei denen es sich nach den beiden zugehörigen langen Inschriften um die »Theoi Dikaioi« handelt. Im benachbarten »Südheiligtum« mit einer dritten Inschrift wurde ebenso wie in dem darüber gelegenen »Gipfelheiligtum« ein einzelner Gott verehrt, der mit Lanze und Schale ausgestattet ist und gleichfalls von einem Hund begleitet wird. Er kann bis heute nicht mit Sicherheit benannt werden. Reliefs und Inschriften stammen offenbar durchwegs aus der römischen Kaiserzeit. Leider war es entgegen der ursprünglichen Planung nicht möglich, eine gemeinsame Publikation mit dem Bearbeiter der Inschriften vorzulegen. - Die Darstellungen der Trias in Termessos stellen die östlichsten Vertreter einer Gruppe von Felsreliefs und frei gearbeiteten Reliefs dar, die sich in erster Linie in der Kabalis, im Dreieck zwischen Kibyra, Oinoanda und Tyriaion, fanden. Die einzelnen Triaden sind miteinander verwandt, aber nicht identisch. Mitunter ließen sich Verbindungen zu Stadtgründungsmythen nachweisen. Es wurde mehrfach vermutet, daß diese Triaden auf die luwische Bevölkerung Südwestanatoliens zurückgehen.

ULF WEBER
Eine neue Orakelinschrift aus Didyma zum Kult der Horen in der späten Kaiserzeit


Zusammenfassung: Eine neu gefundene Orakelinschrift aus dem Apollonheiligtum von Didyma betrifft den Kult der Horen. Sie stammt aus dem 3. Jh. n. Chr. und befi ndet sich auf dem Wandquader eines unbekannten Gebäudes. Der Konsultant des Orakels mit dem Namen Agathon hatte gerade das Amt des Propheten inne. Seine Frage lautete, ob der Altar der Horen mit Hymnen umfangen werden soll oder ob ihnen Stille lieber sei. In der vollständig erhaltenen Antwort verkündet Apollon, dass die Horen mit Gesängen und Tänzen zu verehren sind. Am Schluss des Orakels wird dem Propheten Ruhm verheißen, wenn er mit heiliger Sorgfalt opfert. Daraus geht hervor, dass der erbetene Bescheid wohl die Ausgestaltung der Opferzeremonie thematisierte. Der Inhalt der Inschrift bestätigt den Trend des kaiserzeitlichen Orakels von Didyma, zu privaten Anfragen Stellung zu nehmen, die kultische Probleme beinhalten. Der Kult der Horen ist nur für sehr wenige Orte belegt; auch im Didymaion war ein solcher bisher unbekannt.

ELİF KESER KAYAALP
A Newly Discovered Rock-Cut Complex: Monastery of Phesīltha?


Zusammenfassung: In diesem Beitrag wird eine Felsanlage vorgestellt, die sich von einem Steinbruch zu einer Nekropole und schließlich zu einem Kirchenkomplex entwickelte. Die Anlage wird beschrieben und in den Kontext der spätantiken nordmesopotamischen Architektur gestellt. In Anbetracht der Vergleiche wird für die Kirche, die vielleicht einmal Teil eines Klosterkomplexes war, eine Datierung in die Mitte des 6. Jhs. vorgeschlagen. Einige schriftliche Quellen scheinen darauf hinzudeuten, dass es sich bei diesem möglichen Kloster um das Kloster von Phesīltha des Jacob Baradaeus (gest. 578), einer wichtigen Figur des westsyrischen Christentums, handelt.

PHILIPP NIEWÖHNER
Mittelbyzantinische Templonanlagen aus Anatolien. Die Sammlung des Archäologischen Museums Kütahya und ihr Kontext (mit epigraphischen Beiträgen von Michael Grünbart)


Zusammenfassung: Der Katalog am Ende dieser Arbeit umfaßt die mittelbyzantinischen Steinmetzarbeiten im archäologischen Museum von Kütahya, Funde aus der Nachbarstadt Aizanoi und ihrem Umland sowie Vergleichsstücke andernorts aus Anatolien. Es handelt sich wohl ausschließlich um liturgisches Mobiliar, zum überwiegenden Teil um Templonepistyle. Der dem Katalog vorangestellte Text wertet die Steinmetzarbeiten hinsichtlich Kunstgeschichte, Topographie und Siedlungsgeschichte aus. Dabei steht die Frage nach Innovation oder Tradition im Vordergrund. Wahrscheinlich haben die mittelbyzantinischen Templonepistyle nicht als Innovation zu gelten, sondern setzen eine frühbyzantinische Tradition fort. Die frühbyzantinischen Templonepistyle dürften aus kostbareren Materialien wie Holz, Metall und Elfenbein bestanden und sich deshalb nicht erhalten haben. Demnach stellt das Fehlen von Steinmetzarbeiten den sog. Dunklen Jahrhunderten oder manchen Landstrichen nicht unbedingt ein Armutszeugnis aus, sondern könnte im Gegenteil darauf schließen lassen, daß man sich wertvollere Materialien leisten konnte.

RAINER WARLAND
Die byzantinische Höhlensiedlung von Gökçe/Momoasson in Kappadokien. Gehöfte, Grabkapellen mit Wandmalerei und ein vermögender Salbölhändler


Zusammenfassung: Bei einem Survey 2006 in Gökçe/Momoasson, Provinz Aksaray, wurden neun selbständige Raumeinheiten einer byzantinischen Höhlensiedlung aufgenommen. Es handelt sich um sieben Höfe mit integrierten Kirchen und zwei isoliert liegende Kirchen. Bei den Gehöften sind jeweils repräsentative Räume mit Fassaden, Küchen, Wirtschaftsräumen und Ställe um das Geviert eines offenen Innenhofes angeordnet. Außerdem gehört zu jeder Hofeinheit eine private Kapelle als Grablege. Die Datierung kann zwischen dem 10. und 13. Jh. eingegrenzt werden, wobei gerade Wandmalereien des 13. Jhs. besonders zahlreich auftreten. Als Kern der Siedlung erweist sich die Kreuzkuppelkirche Gökçe 5. Sie erfuhr die aufwändigste Ausmalung durch eine Apsiskomposition mit der Ezechiel-Vision aus dem 10. Jh. und Stifterbildern aus dem 13. Jh., die maßgeblich von einem Salbölhändler Konstantinos beauftragt worden sind (Darbringung Christi im Tempel in der Nordlünette; Michael und Onophrios, Marina und ein Heiliger im Eingangsbereich). Ein Gräberfeld und eine prominente Grabkammer auf dem Dach der Kirche bestätigen die Bedeutung dieses ältesten Teils der Siedlung. In der Grabkirche des Hofes 2 gibt es ein kolossales Bild des Erzengels Michael und Pfeilerikonen von Johannes Prodromos und Christus. Auch diese Fresken gehören dem 13. Jh. an.

BEATE BÖHLENDORF-ARSLAN
Keramikproduktion im byzantinischen und türkischen Milet


Zusammenfassung: Bei Reinigungsarbeiten in einem Bereich unterhalb des Theaterkastells und nördlich des Bischofspalastes wurden Töpfereiabfälle gefunden, die nahe legen, dass man das schon von Sarre erwähnte Töpferviertel, das in den 1970er Jahren von Müller-Wiener wohl nochmals am Rande gestreift wurde, wiedergefunden hat. In diesem Gebiet wurden zahlreiche Tripoden, Fehlbrände, Formschalen und Halbfabrikate gefunden, nach denen in Milet Reliefkeramik, monochrom glasierte Gefäße sowie monochrome und polychrome Sgraffitowaren hergestellt wurden. Nach typologischen Vergleichen scheint der Großteil der Produktion in der Emiratszeit und vielleicht noch in der frühosmanischen Periode der Stadt gelegen zu haben, es gab aber offensichtlich schon im 13. Jahrhundert, in der spätbyzantinischen Zeit, kleinere Töpfereien, die glasierte Gefäße und in der Zeuxippus-Tradition stehende Keramik anfertigten. Wann die Keramikproduktion in Milet endete, ist noch nicht bekannt. Allerdings ist eines der typischen frühosmanischen Produkte, die Fette Ware, nicht in Milet hergestellt worden. Die in Milet gefundene »Miletkeramik« zeigt neben dem für Milet durchaus typischen Ton mit reicher Glimmermagerung eine bislang an anderen Orten nicht vorkommende Bemalung. Da aber bislang keine Halbfabrikate oder Fehlbrände dieser Ware aus Milet bekannt sind, kann die Frage nach der tatsächlichen Provenienz nur durch Tonanalysen beantwortet werden.


KURZMITTEILUNGEN


ANDREAS SCHACHNER - HALUK SAĞLAMTİMUR
Xenophons Überquerung des Kentrites - ein archäologischer Nachtrag


Zusammenfassung: Der in der Anabasis des Xenophon beschriebene »Marsch der Zehntausend« führte die griechischen Söldner nach der verlorenen Schlacht bei Kunaxa auf ihrer Flucht vor den Persern durch unwegsame Gebiete Ostanatoliens. Die Lage der Furt, durch welche die Griechen den Botan, einen Nebenfluß des Tigris, von Osten nach Westen überquerten, läßt sich anhand des Berichts von Xenophon bestimmen. Ein bereits 1854 im Tigris gefundener boötischer Helm ist der einzige archäologische Beleg für dieses historische Ereignis.

WOLFGANG MESSERSCHMIDT
Basis einer Ehrenstatue für Philokles, König der Sidonier, aus Kaunos


Zusammenfassung: C. Marek datierte eine bei den Ausgrabungen in Kaunos gefundene Basis einer Ehrenstatue für den sidonischen König Philokles in die Zeit nach 309 v. Chr., als Kaunos vorübergehend in ptolemäischen Besitz übergegangen war. Ziel des Beitrages ist es, die chronologischen Probleme und Widersprüche eines solchen Datierungsansatzes darzulegen. Alle zur Verfügung stehenden literarischen und vor allem epigraphischen Quellen gestatteten es nicht, die Aufstellung einer Ehrenstatue für Philokles als Parteigänger des Ptolemaios in Kaunos vor ca. 285 v. Chr. anzusetzen.

WOLFGANG RADT
Das Wohnhaus von Carl Humann in Izmir im Jahre 1892. Nachtrag zu dem Aufsatz »Carl Humann und Osman Hamdi Bey«, IstMitt 53, 2003, 505


Zusammenfassung: In Ergänzung zu einem früheren Beitrag des Autors werden hier Einzelheiten über das Haus von Carl Humann in Izmir mitgeteilt, das dieser in den 1890er Jahren bewohnte. Es werden die Lage, das Aussehen, die Inneneinrichtung und andere Charakteristika dieses großbürgerlichen und für die Zeit, den Ort und die Gesellschaftsschicht typischen Hauses beschrieben.

next to last and further recent volumes:

IstMitt 57, 2007

contents:

THOMAS ZIMMERMANN, Kalınkaya-Toptaştepe, eine chalkolithisch-frühbronzezeitliche Siedlung mit Nekropole im nördlichen Zentralanatolien: Die Grabfunde der Kampagnen von 1971 und 1973

JÜRGEN SEEHER, Sägen wie die Hethiter: Rekonstruktion einer Steinschneidetechnik im bronzezeitlichen Bauhandwerk

ALESSANDRA GILIBERT, Fünf Quadersteine aus Karkemisch. Eine unbekannte eisenzeitliche Bestattung an der Herald's Wall?

HANS LOHMANN, Forschungen und Ausgrabungen in der Mykale 2001-2006
Mit Beiträgen von Hermann Büsing, Frank Hulek, Georg Kalaitzoglou, Gundula Lüdorf, Marc Müllenhoff und Philipp Niewöhner

RICHARD POSAMENTIR - SERGEY SOLOVYOV, zur Herkunftsbestimmung archaisch-ionischer Keramik: die Funde aus Berezan in der Eremitage von St. Petersburg II

AENNE OHNESORG - MUSTAFA BÜYÜKKOLANCI, Ein ionisches Kapitell mit glatten Voluten in Ephesos. Dem Andenken von B. F. Weber

HÜSEYIN CEVIZOĞLU, Becken und Ständer der klassischen Zeit in Klazomenai: Ein Zwischenbericht

ERHAN ÖZTEPE, Zu den Formen der Liegefalten und eingeritzten Linien in der griechischen Plastik

ULRICH RUPPE, Neue Forschungen an der Stadtmauer von Priene - Erste Ergebnisse

CORNELIE PIOK ZANON, Dank an Demeter: Neue Gedanken zu Architektur und Bedeutung des Demeter-Kultes in Pergamon im späten 3. Jh. v. Chr.

ADOLF HOFFMANN - MUSTAFA H. SAYAR, Vorbericht zu den in den Jahren 2003 bis 2005 auf dem Berg Karasis (bei Kozan / Adana) und in seiner Umgebung durchgeführten Untersuchungen
mit Beiträgen von Martina Andreoli, Redha Attoui, Martin Bachmann, Mathias Döring, Günter Hell, Roman Koch, Gergely Jost Kovacs, Harald Kürschner, Dominik Lorentzen, Gerald Parolly, Silvia Polla, Timm Radt, Dorothea Roos, Thorsten Schwing, Kerstin Thauer, Mariette de Vos

SEMRA MÄGELE - JULIAN RICHARD - MARC WAELKENS, Ein späthadrianisches Nymphäum in Sagalassos (Pisidien, Türkei): Ein Zwischenbericht

ELIFE KIRAZ, Aphrodite-Statuetten aus Kleinasien: Zu Ikonographie, Funktion und Deutung

KARL STROBEL - CHRISTOPH GERBER, Tavium (Büyüknefes, Provinz Yozgat) - Bericht über die Kampagnen 2003-2005
mit Beiträgen von E. Christof, G. Koiner, A. Puhm, S. De Martino und D. Müller

PETER BAUMEISTER - DOROTHEA ROOS - TURGUT SANER, Die Keloşk Kale. Ein spätantiker Gebäudekomplex im türkischen Euphratbogen. Studien zu Osrhoene in der Spätantike I

LORENZ KORN, Einige abbasidische Inschriften aus der Gazīra

KURZMITTEILUNGEN


Christoph Gerber, Zur Datierung der Frühbronzezeit I in Hassek Höyük
Nachtrag zu IstForsch 47


Martin Seyer, Ein neu entdecktes Felskammergrab in der Kibyratis

contents:

IstMitt 56, 2006
Vierzig Jahre in der Türkei - Vortrag zum Abschied von Istanbul von Wolfgang Radt

Michael BLÖMER - Engelbert WINTER, Der Dülük Baba Tepesi bei Doliche und das Heiligtum des Iupiter Dolichenus. 2. Vorbericht (2004 - 2005)

Kutalmış GÖRKAY, Ankaras unbekanntes Stadium

Alexander HERDA, Panionion - Melia, Mykalessos - Mykale, Perseus und Medusa. Überlegungen zur Besiedlungsgeschichte der Mykale in der frühen Eisenzeit

Oliver HÜLDEN, Ein Felsheiligtum mit Dreifigurenrelief im nördlichen Yavu-Bergland (Lykien)

Fahri IŞIK, Von der anatolischen Halle zur griechischen Stoa

Bruno JACOBS - Anke SCHÜTTE-MAISCHATZ, Statue eines Bogenschützen aus dem Stadtgebiet von Urfa

Michael KERSCHNER, Zur Herkunftsbestimmung archaisch-ostgriechischer Keramik: die Funde aus Berezan im Akademischen Kunstmuseum der Universität Bonn und im Robertinum der Universität Halle-Wittenberg

Abuzer KIZIL - Frank RUMSCHEID, Ein neugefundenes Pfeilerkapitell aus dem frühhellenistischen Mylasa

Ulrich MANIA, Eine neue Werkstatt früher türkischer Keramik - Miletware aus Pergamon

Gabriele MIETKE, Studien zur frühbyzantinischen Bauornamentik im Rauhen Kilikien: Vorbilder und Datierungsmöglichkeiten von Kapitellen

Hans MOMMSEN - Michael KERSCHNER - Richard POSAMENTIR, Herkunftsbestimmung von 111 Tonproben aus Berezan mit Hilfe von Neutronenaktivierungsanalysen

Philipp NIEWÖHNER, Frühbyzantinische Steinmetzarbeiten in Kütahya. Zu Topographie, Steinmetzwesen und Siedlungsgeschichte einer zentralanatolischen Region

Richard POSAMENTIR - Mustafa Hamdi SAYAR, Anazarbos - ein Zwischenbericht aus einer kilikischen Großstadt

Richard POSAMENTIR - Sergey SOLOVYOV, Zur Herkunftsbestimmung archaischostgriechischer Keramik: die Funde aus Berezan in der Eremitage von St. Petersburg

Richard POSAMENTIR - Michael WÖRRLE, Der Zeustempel von Aizanoi, ein Großbau flavischer Zeit

Stephan WESTPHALEN, Studien zur frühbyzantinischen Bauornamentik im Rauhen Kilikien: Diokaisareia/Uzuncaburç

Derya YALÇIKLI, Zwei Bronzeschwerter aus Westanatolien

Turgut Hacı ZEYREK - İlksen ÖZBAY, Statuen und Reliefs aus Nikomedeia


IstMitt 55, 2005

In Memoriam Tahsin Özgüç von Harald Hauptmann

In Memoriam Manfred Osman Korfmann von Jürgen Seeher

Michael BLÖMER - Engelbert WINTER, Doliche und das Heiligtum des Iupiter Dolichenus auf dem Dülük Baba Tepesi. 1. Vorbericht (2001-2003)

Renate BOL, Der 'Torso von Milet' und das Kultbild des Apollon Termintheus in Myus

Eva CHRISTOF - Gabriele ERATH-KOINER, Antike Architekturfragmente aus Tavium. Erste Ergebnisse

Christian GLIWITZKY, Die Kirche im sog. Bischofspalast zu Side

Winfried HELD, Kult auf dem Dach. Eine Deutung der Tempel mit Treppenhäusern und Giebeltüren als Zeugnis seleukidischer Sakralarchitektur

Musa KADIOĞLU, Die Opus Sectile-Wandverkleidung der Latrine in Magnesia a. M.

Semra MÄGELE, Ein besonderer Ort für Votive: Anmerkungen zu einem ungewöhnlichen Befund an drei Statuen aus einem Nymphäum von Sagalassos

Wolfgang RADT, Eine antike Wasseruhr im Gymnasion von Pergamon

Jürgen SEEHER, Bohren wie die Hethiter: Rekonstruktion von Bohrmaschinen der Spätbronzezeit und Beispiele ihrer Verwendung

Bilal SÖĞÜT, Ein hellenistisches Kapitell aus dem Rauhen Kilikien: Das korinthische Kapitell von Efrenk

Mustafa ŞAHİN, Terrakotten aus Knidos: Erste Ergebnisse. Die Kulte auf der Rundtempelterrasse

Mustafa ŞAHİN, Kinderstatuetten aus Ton auf der Rundtempelterrasse in Knidos

Martin ZIMMERMANN, Eine Stadt und ihr kulturelles Erbe. Vorbericht über Feldforschungen im zentrallykischen Phellos 2002-2004 mit einem Beitrag von Christof Schuler


IstMitt 54, 2004, Festschrift Wolfgang Radt


Wulf RAECK, Das hellenistische Pergamon als Residenzstadt und Polis. Kenntnisstand und offene Fragen

Klaus NOHLEN, Anastilosis und Entwurf

Martin BACHMANN, Antike als Resource. Archäologie und Tourismus in Bergama

Klaus FITTSCHEN, Pergamon, Herbst 1878 - Habbo G. Lolling zum Gedächtnis

Gerhild HÜBNER, Zu den Anfängen der Photographie und ihrer Anwendung in der Klassischen Archäologie: die ersten zwei Jahrzehnte der Pergamongrabung

Ulrike WULF, »Die erfreulichsten Spuren hatten hinterlassen die beiden Maler Kips und Koch ...«. Das Pergamonpanorama der Jubiläumsausstellung 1886

Volker KÄSTNER, Vorhellenistische Architekturstücke aus Pergamon

Manfred KLINKOTT, Die eumenische Befestigung von Pergamon

Michael PFROMMER, Die Basileia von Pergamon und Alexandria und das Haus des Augustus in Rom

Holger SCHWARZER, Der sog. Bau H. Zum mutmaßlichen Prytaneion von Pergamon

Günther GARBRECHT - Henning FAHLBUSCH, Die Wasserversorgung von Pergamon

Felix PIRSON, Elaia, der maritime Satellit Pergamons

Helmut MÜLLER, Allianoi

Ahmet YARAŞ, Die »Koca Koru Tepe«-Nekropole bei Bergama

Michael SCHULTZ - Tyede H. SCHMIDT-SCHULTZ, »Der Bogenschütze von Pergamon« - Die paläopathologisch-biographische Rekonstruktion einer interessanten spätbyzantinischen Bestattung

Sarah JAPP, Zeugnisse jüdischen Lebens im antiken Pergamon und im neuzeitlichen Bergama

Anton BAMMER, Das Lyzäum von Bergama

Nikolaus HIMMELMANN, Zwei pergamenische Ornamentplatten in Istanbul

Gioia DE LUCA, Homer in Pergamon

Ursula MANDEL - Berthild GOSSEL-RAECK, Votivterrakotten von der pergamenischen Oberburg

Ömer ÖZYİĞİT, On the Dating of the Poyracık (Gambrion) Tomb Finds

Şehrazat KARAGÖZ, Die Kybele-Statuetten von Kestel bei Pergamon

Thomas OTTEN, Die frühbyzantinischen Bronzelampen aus Pergamon

Neşe ATİK - Klaus RHEIDT, Pergamenisches in Anatolien. Aizanoi und seine Beziehungen zur Hauptstadt der Attaliden

Veli KÖSE, Ein neuer Gigantenfries aus Melli in Pisidien

Poul PEDERSEN, Pergamon and the Ionian Renaissance

Marc WAELKENS, Ein Blick von der Ferne. Seleukiden und Attaliden in Pisidien

Jürgen BORCHHARDT, »thoracatus cum equo incedens«

Orhan BİNGÖL, Pergamon und Magnesia

Sven KIELAU, Das Taubenmosaik aus der Villa Hadriana und seine Beziehungen zu Pergamon. Neue Beobachtungen

Fahri IŞIK, Zur anatolischen Athena im Lichte der Athena Ergane von Ilion und der Athena Nikephoros von Pergamon

Helmut HALFMANN, Pergamener im römischen Senat

Eberhard MEßMER, Moderne digitale Grabungsdokumentation - Erfahrungen und Möglichkeiten der Geodäsie

Wolfgang GAITZSCH, Die Pergamon-Schrift


IstMitt 53, 2003



N. ARSLAN, Goldbleche aus Tenedos

N. ARSLAN - N. SEVİNÇ, Die eisenzeitlichen Gräber von Tenedos

N. ASUTAY, Zur Funktion der seitlichen Portikusgänge der Şehzade Camii und zur Frage ihrer byzantinischen Vorbilder

A. BAYKAL-SEEHER - J. SEEHER, Götterbilder aus Babylonstein? Eine hethitische Gußform aus Boğazköy-Hattusa

R. BERNBECK - S. POLLOCK, The Biography of an Early Halaf Village: Fıstıklı Höyük 1999-2000 (mit Beiträgen von S. ALLEN, A. GABRIELA CASTRO GESSNER, S. KIELT COSTELLO, R. COSTELLO, M. FOREE, M. Y. GLEBA, M. GOODWIN, S. LEPINSKI, C. NAKAMURA, S. NIEBUHR)

V. BULGAKOVA, Das Konstantinopler Paradeisionkloster: zur Frage der Lokalisierung

H. GENZ, Früheisenzeitliche Keramik von Büyükkale in Boğazköy/Hattusa

FAHRI IŞIK, Die Vergöttlichung der phrygischen Dynasten im Lichte ihrer Gräber

K. JUNKER, Meerwesen in Pergamon. Zur Deutung des Großen Frieses

T. KORKUT, Zur lykischen Badearchitektur im Lichte der Thermen von Patara

R. MERIÇ: Excavations at Bademgediği Tepe (Puranda) 1999-2002: A Preliminary Report

W. RADT, Carl Humann und Osman Hamdi Bey - zwei Gründerväter der Archäologie in der Türkei

W. RAECK, Priene. Neue Forschungen an einem alten Grabungsort (mit Beiträgen von H. BANKEL, H. FAHLBUSCH, A. HENNEMEYER, A. VON KIENLIN, A. LEIBHAMMER, E. NAGEL, F. RUMSCHEID, C. SCHNEIDER)

K. STROBEL - CH. GERBER, TAVIUM (Büyüknefes, Provinz Yozgat) - Bericht über die Kampagnen 2000-2002 (mit Beiträgen von E. CHRISTOF, E. LAFLI)

M. ZIMMERMANN, Hafen und Hinterland. Wege der Akkulturation an der lykischen Küste. Vorbericht über die Feldforschungen in den zentrallykischen Orten Tyberissos und Timiussa in den Jahren 1999-2001 (mit einem Beitrag von O. HÜLDEN)





IstMitt 52, 2002

A. AYDIN, Ein Reliquiar im Museum von Şanlıurfa

M. BACHMANN, Tarabya. Geschichte und Entwicklung der historischen Sommerresidenz des deutschen Botschafters am Bosporus

D. BERGES, Archaische Funde aus Alt-Knidos

D. BISCHOP, Ein Fundkomplex des frühen 2. Jahrtausends aus Didyma

H. BUMKE, Eine Bes-Statuette aus dem Apollonheiligtum von Didyma

N. FRANKEN, Lampen für die Götter. Beobachtungen zur Funktion der sogenannten Vexillumaufsätze

V. HOFFMANN, Der geometrische Entwurf der Hagia Sophia in Istanbul. Erster Teil

K. İREN, Die Werkstatt des Londoner Dinos: Eine phokäische Werkstatt?

R. MERİÇ - P. A. MOUNTJOY, Mycenaean Pottery from Bademgediği Tepe (Puranda) in Ionia: A preliminary report

U. PESCHLOW - A. PESCHLOW-BINDOKAT - M. WÖRRLE, Die Sammlung Turan Beler in Kumbaba bei Şile (II). Antike und byzantinische Denkmäler von der bithynischen Schwarzmeerküste

A. SCHACHNER, Ausgrabungen in Giricano (2000-2001). Neue Forschungen an der Nordgrenze des Mesopotamischen Kulturraums

M. WAELKENS, Romanization in the East. A case study: Sagalassos and Pisidia (SW Turkey)

B. F. WEBER, Die Säulenordnung des archaischen Dionysostempel von Myus




IstMitt 51, 2001

Veli SEVİN - Aynur ÖZFIRAT, Die Stelen aus Hakkari: Steppennomaden in Vorderasien

Aynur ÖZFIRAT, Erste Betrachtungen zum ostanatolischen Hochland im 2. Jt. v. Chr.

Engin ÖZGEN - Barbara HELWING, Ausgrabungen auf dem Oylum Höyük, 1997-2000. Zweiter vorläufiger Bericht

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updated: 18.03.2009

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