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Vorträge während der Abschlusskonferenz
 
Vorträge während der Abschlusskonferenz
 

Dem größten Rätsel Südamerikas mit neuster Technik auf der Spur

Die Nasca Kultur in Peru
Bericht zum Forschungskongress

Warum zeichneten die alten Peruaner kilometerlange Linien in die Wüste?

Wie lässt sich bestimmen, wann ein Stein zum letzten Mal bewegt wurde?

Kulturhistorische Fragen können nicht immer allein mit den Methoden der Archäologie beantwortet werden.

Im Projektverbund Nasca wurden neue naturwissenschaftliche Methoden und Technologien entwickelt oder an die besonderen Forschungsbedingungen der Küste Perus angepasst.

Die Ergebnisse der Forschungen wurden nun in einer Konferenz öffentlich vorgestellt.

Konferenzbericht - Neue Technologien für die Archäologie: der BMBF-Projektverbund Nasca, Peru

Vom 14. bis 15. Juni 2007 tagte im Bonner Wissenschaftszentrum die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanzierte Abschlusskonferenz des Projektverbundes Nasca. An der Konferenz nahmen mehr als 120 Personen teil. Darunter befanden sich peruanische, schweizer und deutsche Wissenschaftler der verschiedenen, dem Projektverbund angegliederten Teilprojekte. Zu den Gästen zählten auch der Botschafter der Republik Peru in Deutschland, Herr Professor Kauffmann-Doig, sowie der Bürgermeister von Bonn, Herr Hauschild.

Die Konferenz wurde von den Mitarbeitern des Teilprojektes Archäologie unter der Leitung von Dr. Markus Reindel (DAI-Kommission für Archäologie Außereuropäischer Kulturen in Bonn) organisiert.

Der fächerübergreifende Projektverbund "Nasca" wird im Rahmen des BMBF-Förderschwerpunktes "Neue naturwissenschaftliche Methoden und Technologien in den Geisteswissenschaften (NTG)" seit 2002 finanziert. Schwerpunkt ist die Entwicklung neuer Technologien, um die Felszeichnungen im Nasca-Gebiet zu dokumentieren und darüber hinaus ihre Bedeutung im kulturellen Zusammenhang zu klären. Die Ergebnisse dieser Neuentwicklungen stellen einen wichtigen Beitrag für die Anwendung neuer Technologien in archäologischen Forschungen weltweit dar.

In 25 Vorträgen und 23 Postern stellten die Wissenschaftler der verschiedenen Projekte des Verbundes ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit vor.

Die Vorträge waren in 7 Gruppen (Panels) mit folgenden inhaltlichen Schwerpunkten unterteilt:
Panel 1: Archäologie und Umweltentwicklung;
Panel 2: Geophysik/Boden- und Landnutzung;
Panel 3: Anthropologie, Paläogenetik, Isotopie;
Panel 4: Chronometrie;
Panel 5: Geomatik;
Panel 6: Archäometallurgie/Bergbau/Lagerstätten.

An jedes Panel schloss sich eine Diskussion an, die sich reger Teilnahme erfreute.

Panel 7 war mit Experten aus den Bereichen Naturwissenschaften, Geisteswissenschaften, Wissenschaftsorganisation, Forschungsförderung und Museen besetzt. Basierend auf den hervorragenden Ergebnissen des Projektverbundes wurde die erfolgreiche Zusammenarbeit aller Teilprojekte hervorgehoben und auf die positiven Effekte fächerübergreifender Zusammenarbeit hingewiesen.

Die Experten waren sich darüber einig, dass der Verbund als Vorreiter für weitere zukünftige Projekte angesehen werden kann. Besonders betont wurde die Förderung junger Wissenschaftler im Rahmen des "Nasca-Projektes".

Die Abschlusskonferenz wurde von allen Anwesenden sehr positiv bewertet.


Kontakt: Deutsches Archäologisches Institut
Kommission für Archäologie Außereuropäischer Kulturen
Frau Susanne Schlegel
Endenicher Str. 41
53115 Bonn
Tel.: 01888-7712-22, -0
schlegel@kaak.dainst.de

Place : 
begins : 14.07.2007
finish date : 

Contact
Commission for Archaeology of Non-European Cultures (KAAK) Bonn

Dürenstr. 35-37
53173 Bonn
Tel.: +49-(0) 228-997712-0
Fax: + +49-(0) 228-997712-49
Email: info@kaak.dainst.de

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updated: 11/06/07

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