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Im Zeichen des Goldenen Greifen
Königsgräber der Skythen

 
Goldener Aufsatz von der Zipfelhaube des Mannes aus Issyk
 
Rekonstruktion des "Goldenen Mannes von Issyk"
 
Trinkhorn in Form eines Pegasus
 
Goldener Hirsch aus Kostromskaja
 
Goldener Kamm mit der Darstellung einer Kampfszene
 
Goldener Halskragen (Pectorale)
 
Verbrüderungszene zwischen zwei bärtigen Skythen
 
Der "Goldene Reiter" aus dem Kurgan Kul'-Oba.
 
Goldener Hirschaufsatz von der Kopfbedeckung des Fürsten
 
2 Pferde vom Goldschmuck der fürstlichen Kopfbedeckungen
 
Eiserne Dolche und Messer mit Goldplattierung
 
Goldschmuck des Fürstenpaares aus Kammer 5 von Kurgan 2
 
Holzkammer von Grab 5 im Kurgan Arzan 2
 
Satteldecke mit applizierten Tierstilornamenten
 
Zipfelmütze mit hölzernen, ursprünglich vergoldeten Pferde-Applikationen
 
Baumsarg der Eisprinzessin im Kurgan 1 von Ak-Alacha

Eine Ausstellung des Deutschen Archäologischen Instituts und des Museums für Vor- und Frühgeschichte, in Zusammenarbeit mit dem Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg und der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung München.

Bislang wurde die Ausstellung vom 6. Juli 2007 - 1. Oktober 2007 im Berliner Martin-Gropius-Bau gezeigt und erreichte 149.000 Besucher.

Ab dem 26. Oktober wird die Schau bis zum 27. Januar 2008 in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung in München zu sehen sein. Die Exposition steht unter der Schirmherrschaft von

Nursultan Nasarbajev, Präsident der Republik Kasachstan
Nambaryn Enkhbayar, Präsident der Mongolei
Vladimir Putin, Präsident der Russischen Föderation
Viktor Jusčenko, Präsident der Ukraine
Horst Köhler, Bundespräsident

Die Ausstellung

Die Skythen und die mit ihnen verwandten Völkerschaften prägten vom 8. bis 3. vorchristlichen Jahrhundert die Geschichte des eurasischen
Steppenraums. In der Ausstellung "Im Zeichen des Goldenen Greifen. Königsgräber der Skythen" wird weltweit erstmals in derartig umfassender Weise die Geschichte und Kultur dieses Reitervolkes von seinen Ursprungsgebieten entlang des Jenissei bis an die Tore Mitteleuropas präsentiert.

Damit werden die bereits lange vor der Nutzung der Seidenstraße bestehenden Fernbeziehungen zwischen Asien und Europa deutlich. Im Mittelpunkt der Schau stehen die bedeutendsten Prunkinventare aus den Fürstengräbern der einzelnen Regionen sowie die großartigen Neuentdeckungen der letzten Jahre.

Im Land der goldenen Greifen

Der griechische Geschichtsschreiber Herodot berichtete in seinen Historien über das im Süden Sibiriens zu lokalisierende Volk der "goldhütenden Greifen". In dieser Region führten in den Jahren 2000 -2003 das Deutsche Archäologische Institut Berlin und die Staatliche Eremitage St. Petersburg gemeinsame Ausgrabungen durch.

In Arzan, nahe der russisch-mongolischen Grenze, wurde im "Tal der Könige" ein Grabhügel untersucht, dessen Inhalt mit Tausenden Goldgegenständen eine der größten archäologischen Sensationen der letzten Jahre ist.

Mumien aus dem Eis

Archäologische Sensationen gab der Dauerfrostboden in den Höhen des Altaigebirges frei. Allem voran sind es die tätowierten Mumien, die ihre Faszination auf den Besucher ausüben. Für weltweites Aufsehen sorgten auch die hervorragend konservierten Bestandteile der Kleidung, der prachtvoll verzierte Pferdeschmuck und andere Gegenstände aus Holz, Textil und Leder. Noch nie war es möglich, diese Gegenstände aus vergänglichen Materialien so umfassend öffentlich zu zeigen.

Königsgräber der Skythen

Mächtige Grabhügel der Könige und Fürsten prägen die eurasische Steppenlandschaft. In ihnen wurden die Herrscher mit einem beeindruckendem Zeremoniell und prunkvollen Gegenständen aus Gold bestattet. Die wichtigsten Grabkomplexe können in der Ausstellung präsentiert werden.

Von dem der sakischen Kultur angehörenden "Goldenen Mann von Issyk" in Kasachstan über die sauromatischen Funde am südlichen Ural bis zu den prachtvollen Objekten aus den Kurganen nördlich und östlich des Schwarzen Meeres.

Am Schluss der Ausstellung stehen Gegenstände aus Mittel- und Südosteuropa. Durch sie wird deutlich, dass Verbindungen zwischen Europa und Asien im Rahmen eines eurasischen Kulturkomplexes bereits um die Mitte des 1. Jahrtausends v. Chr. existierten.

Im Brennpunkt der Wissenschaft

In den Fokus der Ausstellung rücken neben den archäologischen Hinterlassenschaften der Skythen auch die Ergebnisse der modernen Ausgrabungstechnik, der naturwissenschaftlichen und anthropologischen Untersuchungen.
Sie ermöglichen es, sensationelle Erkenntnisse über die faszinierende Grabarchitektur, die Umweltbedingungen in den Steppenregionen, die Ernährung sowie über Verwandtschaftsbeziehungen und Krankheiten der Skythen zu vermitteln.

Internationale Leihgeber

Das Zustandekommen dieser Ausstellung ist den Museen und Institutionen aus Deutschland, dem Iran, Kasachstan, Rumänien, verschiedenen Teilen Russlands, der Ukraine und Ungarn zu verdanken, die sich an der Vorbereitung und Durchführung beteiligt haben. Unter ihnen sind Einrichtungen, deren einzigartige Objekte bisher nicht in Deutschland zu sehen waren.

Katalog

Zur Ausstellung erscheint ein reich bebildertes Begleitbuch. Auf ca. 320 Seiten werden die Beiträge namhafter Wissenschaftler aus allen beteiligten Ländern und hochwertige Fotos und Illustrationen das Thema der Ausstellung vertiefen. Damit wird der Katalog auf Jahre hinaus ein unerlässliches Standardwerk für Fachwelt und Öffentlichkeit.
Der Katalog erscheint im Prestel Verlag.

Kontakt
Prestel Verlag
D-80539 München, Königinstr. 9
Dorle Kopetzky (Presseleitung / Head of Public Relations)
Tel. +49 (0) 89 121 13 -17 Fax 089 121 13 14
email:
dorle.kopetzky@frederking-thaler.de

Pia Werner
+49 (0) 89 381709 -55 Fax 089 121 13 -14
werner@prestel.de

Stationen der Ausstellung:

Berlin, Martin-Gropius-Bau
6. Juli 2007 - 1. Oktober 2007

München, Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung
26. Oktober 2007 - 27. Januar 2008

Hamburg, Museum für Kunst und Gewerbe
15. Februar 2008 - 25. Mai 2008


Kontakt

Deutsches Archäologisches Institut
Zentrale - Pressestelle
Podbielskiallee 69-71
Tel.: + 49-(0)30-8 300 8-120
Fax: + 49-(0)1888-7711-191

Ansprechpartnerin: Tatjana Petersen
Mobil: 0160 - 93 76 81 17
EMail: presse@dainst.de
www.tatjanapetersen.de

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Aktualisiert: 17.04.2008

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