Geschichte
Für die frühe Eisenzeit und die Archaik sind in Kampanien die indigenen Völker der Ausoner, Opiker und Osker überliefert, über die bereits in der Antike kontroverse Meinungen herrschten (Strabon 5, 4, 3). In das Gebiet drängen im 8. Jahrhundert Griechen mit Pithekussai und der Gründung von Kyme. Im Verlauf des 7./6. Jahrhunderts etablieren sich unter einem starken etruskischen Einfluss Zentren wie Capua oder Nola. Dies bildet die Grundlage für ökonomische, politische und kulturelle Beziehungen zwischen Griechen, Indigenen und Etruskern. Die Folge sind auch kriegerische Auseinandersetzungen, bis in der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts Samniten in das Gebiet eindringen und Capua und Kyme besiegen. Aus diesem multikulturellen Pool entsteht im ausgehenden 5. Jahrhundert ein neues ethnisches Bewusstsein: das kampanische (Diodor 12, 13).
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