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Brandschneise auf dem Kronos-Hügel
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Asche vor dem Grabungshaus
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Der verheerende Waldbrand, der sich am Samstag von Norden kommend mit großer Geschwindigkeit nach Olympia ausbreitete, hat glücklicherweise weder an den Museen noch den Bauten und dem Baumbestand der Altis Schäden angerichtet. Auch der moderne Ort und das Deutsche Grabungshaus entgingen den Flammen, die von starkem Wind getrieben bis in unmittelbarer Nähe der Gebäude Unterholz und größere Bäume in Brand setzten. Am Fuße des Kronoshügels, unmittelbar am Nordrand des Heiligtums, konnte das Feuer am Sonntagabend durch unermüdlichen Einsatz von Löschflugzeugen und Feuerwehren gestoppt werden.
Leider fiel ein großer Teil des Baumbestandes auf dem Kronoshügel und dem nach Osten anschließenden Gelände der Internationalen Olympischen Akademie den Flammen zum Opfer. Auch der Hain an der Gedenkstätte für Pierre de Coubertin wurde vollständig vernichtet. Keinerlei Schaden nahmen die antiken Bauten des Heiligtums, die das DAI in den letzten Jahren teilweise rekonstruiert hat. Das Dach eines Steindepots am Stadion, das gerade erst mit privaten Spendenmitteln renoviert worden war, verbrannte, aber es entstanden an den dort gelagerten Architekturteilen so gut wie keine Schäden.
Mit den Aufräumungsarbeiten wurde inzwischen in Zusammenarbeit mit der örtlichen Ephorie begonnen. Inzwischen ist sowohl das Antikengelände wie auch das Museum wieder für den Besucherverkehr geöffnet. Für die zahlreichen spontanen Hilfsangebote deutscher und auswärtiger Kollegen und Institutionen bedanken wir uns herzlich.
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