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Der Staatssekretär des Auswärtigem Amtes, Georg Boomgarden und die Präsidentin des Goethe Instituts, Jutta Limbach, diskutieren mit Wissenschaftlern auf der Buchmesse die spanisch - deutschen Kulturbeziehungen - eine Veranstaltung des DAI Madrid.

Gastland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse, vom 10. bis 14. Oktober, ist Katalonien.

Aus diesem Grund lädt die Abteilung Madrid des DAI, in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut, am Donnerstag, den 11. Oktober, von 12.45 bis 13.45 Uhr, in Halle 6 auf dem Messegelände im Forum Dialog zu einer Podiumsdiskussion ein.

Das DAI ist auf der Frankfurter Buchmesse mit einem Infostand vertreten.

Hier finden Sie unsere aktuellen Veröffentlichungen aus allen Abteilungen des Instituts. Außerdem präsentieren wir Ihnen die aktuellen Broschüren und Flyer des DAI, ebenfalls aus allen Abteilungen.

Sie finden uns in Halle 5 am Stand D942 im Internationalen Zentrum neben dem Stand des georgischen Verlages "Karchkhadze Publishing".

Gegenseitiges Interesse.

Zum Stand der spanisch-deutschen Kulturbeziehungen in den Geisteswissenschaften

Es diskutieren:

Santiago García Echevarría,
Präsident der Asociación Alexander von Humboldt España

Javier Salinas,
Autor und Dozent für spanische Literaturwissenschaft

José Remesal Rodríguez,
Professor für Alte Geschichte an der Universität Barcelona

Georg Boomgarden,
Staatssekretär des Auswärtigen Amts

Jutta Limbach,
Präsidentin des Goethe-Instituts

Thomas Schattner,
Wissenschaftlicher Direktor der Abteilung Madrid des DAI

Gesprächsleitung:
Kersten Knipp, Freier Journalist in Köln.

Gegenseitiges Interesse Zum Stand der spanisch-deutschen Kulturbeziehungen in den Geisteswissenschaften

Die im späten 18. Jhdt. einsetzenden akademischen Verbindungen deutscher Geisteswissenschaftler nach Spanien haben trotz der verschiedenen Kriege stetig zugenommen.
Nach einem ersten Höhepunkt in den 1920er Jahren, hat sich seit den 1990er Jahren durch die europäische Integration ein deutlich zunehmender Austausch entwickelt. In der Diskussion soll nach den Hintergründen dieser Entwicklung gefragt werden:
Welche Themen stehen bei der derzeitigen Generation der Studierenden im Vordergrund?
Wie nehmen sie das jeweils andere Land wahr, wo sehen sie Unterschiede, wo Gemeinsamkeiten?
Sind sich die beiden Länder heute, als langjährige EU-Mitgliedstaaten, näher gekommen?
Kann man heute noch von nationalen Besonderheiten sprechen?
Wie artikuliert sich das jeweilige nationale Selbstverständnis?

Ausgehend von diesen Leitfragen soll die Frage erörtert werden, wie sich die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte auf die geisteswissenschaftlichen Beziehungen der beiden Länder auswirken.
Gefragt werden soll nach den Schwerpunkten heutiger Forschung sowie den Anforderungen der universitären Lehre.
Was bewegt Geisteswissenschaftler heute, im jeweils anderen Land zu forschen oder zu lehren?

Ebenso wird aber auch nach der Rolle und den Prinzipien der auswärtigen Kulturpolitik der beiden Länder gefragt.
Wo liegen die Schwerpunkte auswärtiger Kulturpolitik, was sind deren vornehmste Aufgaben?
Wie stellen die Ländern sich dar, was sind die Prinzipien dieser Darstellung?

Hier finden Sie Kurzbiografien der Diskussionsteilnehmer:

Santiago García Echevarría
(* 1934 Bilbao). Wirtschaftswissenschaftler. Promotion in Madrid und Köln. Professor an der Universität Alcalá de Henares. Mitgründungsdirektor dieser Universität. Verschiedentlich Gastdozent an deutschen Universitäten. Präsident der Asociación Alexander von Humboldt España. Ehrendoktor der Universität Erlangen-Nürnberg.

Javier Salinas
(*1972 Bilbao). Autor. Studierte spanische Literaturwissenschaft und Jura in Madrid. Unterrichtet zur Zeit an der Universität Roma Tre. Zuletzt veröffentlichte er in diesem Jahr in Spanien den Roman "El cuaderno secreto de Hans". Auf Deutsch erschienen im Ammann Verlag "Die Kinder der Massai" und "E".

Rodríguez José Remesal
(*1948 Lora del Rio/Sevilla). Althistoriker. Professor an der Universität Barcelona. Studierte in Madrid, Rom und Heidelberg. Direktor des CEIPAC (Centro para el Estudio de la Interdependencia Provincial en la Antigüedad clásica). Leiter der spanischen Grabungen auf dem Monte Testaccio (Rom) sowie Leiter eines Forschungsprojektes zur Nahrungsmittelversorgung in der Colonia Ulpia Traiana (Xanten).

Georg Boomgaarden
(* 1948 Emden). Geophysiker und Diplomat. Staatssekretär des Auswärtigen Amts. Bis 2005 Botschafter der Bundesrepublik in Madrid.

Jutta Limbach
(* 1934 Berlin). Juristin. Professorin an der FU Berlin. Justizsenatorin in Berlin. Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts. Präsidentin des Goethe-Instituts. Spanienkennerin.

Thomas Schattner
(* 1955 Dahn/Pfalz). Klassischer Archäologe. Wissenschaftlicher Direktor der Abteilung Madrid des Deutschen Archäologischen Instituts und apl. Professor an der Universität Gießen. Verschiedentlich Gastdozent an spanischen Universitäten. Studierte in Mainz, Bonn und Coimbra. Befaßt sich u. a. mit forschungsgeschichtlichen Themen.

Gesprächsleitung:
Kersten Knipp
(*1966 Eschweiler). Romanist. Freier Journalist in Köln mit besonderem Interesse für Spanien. Schreibt für NZZ und FAZ, WDR und Deutschlandfunk. Autor des Buches Flamenco (Suhrkamp 2006).

Frankfurter Buchmesse: Forum Dialog: Veranstaltungsprogramm

Buchmesse Frankfurt: Internationales Zentrum

Kontakt

Deutsches Archäologisches Institut
Zentrale - Pressestelle
Podbielskiallee 69-71
Tel.: + 49-(0)30-8 300 8-120
Fax: + 49-(0)1888-7711-191

Ansprechpartnerin: Tatjana Petersen
Mobil: 0160 - 93 76 81 17
EMail: presse@dainst.de
www.tatjanapetersen.de

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Aktualisiert: 21.01.2008

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