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Istanbuler Mitteilungen 59

Profil der
Zeitschrift:

Erscheinungsverlauf: Jährlich
Beiträge zur Archäologie und Kulturgeschichte Kleinasiens und angrenzender Gebiete von der Frühgeschichte bis in die Osmanische Zeit.

Herausgeber:

PD Dr. Felix Pirson, Dr.-Ing. Martin Bachmann

Beirat:

Prof. Dr. Haluk Abbasoğlu (Istanbul)
Prof. Dr. Franz Alto Bauer (München)
Prof. Dr. Albrecht Berger (München)
Prof. Dr. François Bertemes (Halle)
Doç. Dr. Yaşar Ersoy (Ankara)
Prof. Dr. Ralf von den Hoff (Freiburg)
Prof. Dr. Mehmet Özdoğan (Istanbul)
Prof. Dr. Peter Pfälzner (Tübingen)
Prof. Dr. Christopher Ratté (Ann Arbor)
Prof. Dr.-Ing. Klaus Rheidt (Cottbus)
Prof. Dr.-Ing. Dorothée Sack (Berlin)
Prof. Dr. Martin Zimmermann (München)

verantwortliche
Redaktion:

Deutsches Archäologisches Institut
Abteilung Istanbul (türkçe)
İnönü Caddesi 10
34437   Istanbul
Tel : +90-(0)212-393 76 00
Fax : +90-(0)212-393 76 40 (Verwaltung)
Fax2: +90-(0)212-393 76 14 (Sekretariat)
E-Mail :

Richtlinien für
Publikationen:

Autoren werden gebeten, sich bei der Abfassung von Beiträgen am Merkblatt für die Autoren der Istanbuler Mitteilungen zu orientieren.

Verlag:

Verlag Ernst Wasmuth
Fürststr. 133
D-72017 Tübingen

aktueller Band:

IstMitt 59, 2009


Inhalt:

Martin BACHMANN, In Memoriam Gerd Schneider

Andreas SCHACHNER, Das 16. Jahrhundert v. Chr. - eine Zeitenwende im hethitischen Zentralanatolien

Zusammenfassung: In der hethitischen Epoche verändert sich Zentralanatolien grundlegend. Dieser Wandel wird vor allem an der Entstehung zahlreicher großer Siedlungen deutlich, die zudem bis dahin nicht gekannte Strukturen aufweisen. Dieser Artikel geht der Frage nach den Ursachen für diese Entwicklung nach und zeigt dabei Zusammenhänge zwischen technischen und sozialen Innovationen auf, die im archäologischen Befund sichtbar werden und die die Grundlage für die Entwicklung während der hethitischen Großreichszeit darstellen. Neue chronologische Ansätze, die in Boğazköy-Hattusa und Kuşaklı-Sarissa gewonnen wurden, ermöglichen es, das 16. Jahrhundert als Zeitraum des beginnenden Wandels zu identifizieren.

Richard POSAMENTIR - Nurettin ARSLAN - Iulian BÎRZESCU - Şehrazat KARAGÖZ - Hans MOMMSEN, Zur Herkunftsbestimmung archaisch-ionischer Keramik III: Funde aus den Hellespontstädten, Histria und Olbia

Zusammenfassung: Vorliegender Beitrag ist der dritte und vorläufig abschließende Teil einer Untersuchung zur Herkunft archaisch-ionischer Feinkeramik im Schwarzmeergebiet. Es stehen diesmal aber nicht mehr die Funde aus Berezan im Vordergrund, sondern jene aus Städten wie Troja, Abydos, Arisbe, Perkote, Histria, Olbia und Byzantion, die Aufschluss geben können über die Produktion süd- und nordionischer Keramik abseits der Mutterstädte. Vor allem den so genannten `Hellespont-Werkstätten´ wird verstärkte Aufmerksamkeit zu teil, da die Entdeckung und der Nachweis einer `Filialwerkstätte´ aus archaischer Zeit sicherlich den größten und nachhaltigsten Erfolg dieses Projektes darstellt. Es wird im Folgenden auch der Versuch unternommen, einen ersten Schritt zur Korrelation verschiedener Analysemethoden zu gehen, um alte Ergebnisse mit neuen sinnvoll zu verknüpfen.

Martin SEYER, Zur Ausstattung der Kammern lykischer Felsgräber

Zusammenfassung: Der vorliegende Artikel befasst sich mit der architektonischen Ausgestaltung von Innenräumen lykischer Felsgräber und den verschiedenen Formen der Steinbänke für die Beisetzungen während der Epoche der Klassik. Es zeigt sich, dass die Verwendung dieser in drei Hauptgruppen zu unterscheidenden Bänke keinesfalls zufällig, sondern vielmehr einer allmählichen Entwicklung unterworfen ist, die sich an den jeweiligen Bestattungssitten orientiert. Zwar kann die Ausstattung der Grabkammern keine präziseren Anhaltspunkte für eine Datierung als die Fassade der betreffenden Anlage geben, doch lassen sich zumindest Tendenzen erkennen, die auf eine grobe relativchronologische Abfolge hinweisen.
Anhand zahlreicher Gräber, die im Rahmen des an der Universität Wien durchgeführten Projektes "Corpus der Lykischen Sprachdenkmäler" dokumentiert werden konnten, wird vor allem im Zusammenhang mit zusätzlichen datierenden Elementen an mehreren Gräbern wie z. B. Reliefs oder entsprechenden Hinweisen in lykischen Inschriften untersucht, inwieweit die Form, bzw. die Höhe der verschiedenen Liegeflächen Aufschluss über eine ungefähre Zeitstellung geben kann.

Oliver HÜLDEN, Die Festung auf dem Asas Dağ nordwestlich von Phellos (Zentrallykien)

Zusammenfassung: Eine kürzlich entdeckte kleine Festungsanlage nahe der zentrallykischen ‛Dynastensiedlung' Phellos dürfte nach Ausweis ihrer architektonischen Gestaltung und Bauweise entweder noch im ausgehenden 5. oder im frühen 4. Jh. v. Chr. errichtet worden sein. Ihr Bau läßt sich vor dem Hintergrund innerlykischer Auseinandersetzungen im betreffenden Zeitabschnitt erklären und wirft ein Schlaglicht auf die Möglichkeiten zur Sicherung des Vorfeldes klassischer Siedlungen in Lykien.

Claudia DORL-KLINGENSCHMID - Christian KAYSER, Das Nymphaeum von Diokaisareia

Zusammenfassung: Im Zuge des frühkaiserzeitlichen Ausbaus des Zeus Olbios-Heiligtums in Diokaisareia wurde am Nordrand des Decumanus ein kleines Prunknymphaeum installiert. Während der 2003 erfolgten Bauaufnahme stellte sich heraus, dass der Wasserbau fast ein halbes Jahrtausend betriebsbereit gehalten wurde und zwei gravierende Umbauphasen erfuhr. Die ursprüngliche Anlage diente vorrangig der Versorgung des Heiligtums mit Frischwasser und setzte zudem durch seine in Kilikien noch ungewöhnliche Form, und wohl auch durch die Statuenausstattung, ein Zeichen der Romanisierung. Nach dem ersten Umbau, der gleichzeitig mit der Erweiterung der Säulenstraße erfolgte, fungierte das Nymphaeum mit seinem Spiel aus Licht und Wasser in erster Linie als Kulisse für die Hallenfronten. Erst mit der abermaligen Veränderung der Brunnenfassade und des Beckenvorplatzes, die sich wiederum in eine Serie baulicher Maßnahmen einbetten, kehrte man - was die Funktion der Anlage als Versorgungsbau betrifft - zum status quo zurück.

Tommaso ISMAELLI, Il monopteros del santuario di Apollo a Hierapolis. Alla ricerca della sede dell'oracolo alfabetico

Zusammenfassung: Das Apollon-Heiligtum von Hierapolis in Phrygien kennzeichnet eine vielschichtige rituelle Praxis, wobei die Befragung eines Losorakels eine bedeutende Rolle spielte. Durch einen wichtigen epigraphischen Fund des Jahres 1963 wurde ein Buchstabenorakel bekannt, bei dem Apollon mit dem Beinamen >Kareios< angerufen wurde. Dank neuer archäologischer Forschungen kann der architektonische Zusammenhang dieses berühmten Textes innerhalb des Heiligtums rekonstruiert und die Abfolge der rituellen Handlungen bestimmt werden, die in diesem sakralen Raum stattfanden. Vergleiche mit architektonischen Vorrichtungen für die Losziehung, die aus Heiligtümern in Latium bekannt sind, erlauben die Lokalisierung dieses Manteion in einem Monopteros, der um die Mitte des 1. Jhs. n. Chr. datiert werden kann und achsial über dem Eingang zu der bisher als Ploutonion bezeichneten seismisch aktiven Erdverwerfung liegt. Schließlich hat die Betrachtung der wenigen bekannten kleinasiatischen Heiligtümer mit Buchstabenorakeln zum Ziel, den Fall von Hierapolis in den religiösen Kontext Anatoliens einzubinden, wo derartige Wahrsagepraktiken ein im zweiten und dritten nachchristlichen Jahrhundert besonders weit verbreitetes Phänomen waren.

Sarah JAPP, Archäometrisch-archäologische Untersuchungen an Keramik aus Pergamon und Umgebung

Hans MOMMSEN - Sarah JAPP, Neutronenaktivierungsanalyse von 161 Keramikproben aus Pergamon und Fundorten der Region

Gerwulf SCHNEIDER - Sarah JAPP, Röntgenfluoreszenzanalysen von 115 Keramikproben aus Pergamon, Çandarlı, Elaia und Atarneus (Türkei)


Zusammenfassung (3 Beiträge): Erstmalig fanden umfangreiche naturwissenschaftliche Untersuchungen an Keramikfunden aus Pergamon statt, um mehr Sicherheit bei der Zuweisung an die pergamenische Produktion zu gewinnen. Insgesamt mehr als 170 Stücke, überwiegend der Feinkeramik angehörend, wurden mit der Neutronenaktivierungs- (NAA) und der Röntgenfluoreszensanalyse (RFA) beprobt. Als Ergebnis kristallisierten sich mehrere chemische Gruppen heraus, die auf Grund archäologischer Kriterien eindeutig den pergamenischen Töpferwerkstätten zuzuweisen sind. Besonderes Interesse verdient die Feststellung, daß jene beiden Gruppen, welche die meisten Proben auf sich vereinten, Gefäße der unterschiedlichsten Perioden und Formen enthielten. Offensichtlich nutzten die Töpfer über Jahrhunderte hinweg dieselben Tonmischungen für dekoriertes und undekoriertes Tafelgeschirr. Ferner gehen auch die Eastern Sigillata C- und die Late Roman C-Produktion aus Pitane/Çandarlı in einer eigenen chemischen Gruppe zusammen, wenngleich die makroskopische Unterscheidung von der pergamenischen Eastern Sigillata C nach wie vor schwierig bleibt. In die Untersuchungen einbezogen war darüber hinaus Keramik aus Elaia und Atarneus. Für Elaia konnten Importe vorhellenistischer, hellenistischer und römischer Zeit beispielsweise aus Attika, Pergamon und Pitane nachgewiesen werden, des weiteren ist eine lokale Fertigung von Krügen und grober Küchenware während der römischen Epoche verifizierbar. In Atarneus ließen sich Importe aus Attika und Pergamon feststellen, die Frage nach einer örtlichen Produktion hingegen muß vorerst noch offen bleiben.

Elisabeth RATHMAYR, Das Haus des Ritters C. Flavius Aptus. Beobachtungen zur Einflussnahme von Hausbesitzern an Architektur und Ausstattung in der Wohneinheit 6 des Hanghauses 2 in Ephesos

Zusammenfassung: Als Besitzer der Wohneinheit 6 im Hanghaus 2 von Ephesos ist im mittleren 2. Jh. n. Chr. C. Flavius Furius Aptus inschriftlich belegt. Aufgrund der ruhmvollen Karrieren, die bereits sein Vater und Großvater absolvierten, ist es jedoch sehr wahrscheinlich, dass dieses Haus bereits ab flavisch-traianischer Zeit das Stadthaus der Familie war. Die Kenntnis der Inhaber und des öffentlichen Werdeganges von Mitgliedern dieser Familie ermöglicht, sowohl die bauliche Entwicklung des Hauses als auch seine Ausstattung auf die Besitzer zu beziehen. Architektur, Ausstattung und Inschriftentexte stehen sogar in einem direkten Bezug zu einzelnen Familienmitgliedern und spiegeln deren sozialen Aufstieg vom Peregrinen-Status zum ordo senatorius wieder.

Beate BÖHLENDORF-ARSLAN - Martin DENNERT, Spolien in der Moschee und im Han von Çardak (Troas)

Zusammenfassung: Im Han und in der Moschee, den heute noch erhaltenen Gebäuden einer im 15. Jh. n. Chr. erbauten Stiftung (Külliye) in Çardak, wurde eine ungewöhnlich hohe Zahl von antiken Baugliedern als Spolien wieder verwendet. Herausragend unter den meist einfachen Werksteinen sind marmorne Säulen, verschiedene Kapitelle, die auch als Basis umgenutzt wurden, Postamente u. a., die als Dachstützen verwendet wurden.
Die Analyse der Bauglieder ergab eine Datierung von der römischen Kaiserzeit bis in die mittelbyzantinische Zeit. Da nur wenige der Stücke einander ähneln, scheinen sie von verschiedenen Gebäuden zu stammen, die vielleicht aus dem nahe gelegenen Lampsakos hierher gebracht wurden.

Thomas BILLER - Timm RADT, Kürsat - eine unerforschte Burg der Kreuzfahrerzeit

Zusammenfassung: Die Ruine Kürsat/Közkalesi bei Antakya/Antiochia (Türkei) gehörte zu den größeren Burgen der Kreuzfahrerstaaten, ist aber bisher von der Wissenschaft kaum beachtet worden. Allein Edmond Fatio und Max van Berchem notierten sie auf ihrer Reise durch Syrien 1894/95 und identifizierten sie als das Cursarium der mittelalterlichen Quellen, aber eine Vorlage der erhaltenen Reste fehlt bis heute.
1134 erstmals erwähnt, wird Kürsat ab 1165 als stark befestigter Nebensitz des einflussreichen Patriarchen von Antiochia erkennbar. Nach einem weiteren Ausbau im mittleren 13. Jh. fiel die Burg 1275 an Sultan Baibars und verlor danach ihre Bedeutung.
Die große Anlage mit Achsen von 300 und 210 m liegt auf einem Kalksteinplateau, das durch zwei Täler aus der Hügellandschaft herausgeschnitten ist. Ihr leicht erhöhtes Zentrum wird von einer stark verfallenen kleinen Rechteckanlage eingenommen, an die sich eine etwas ausgedehntere Ringmauer mit Turmresten anschloss; vorläufig wird man hier die älteste Burg vermuten. Weitere Bauteile findet man heute vor allem über der ausgeprägten Hangkante, insbesondere eine lange Halle mit anschließenden weiteren Räumen im Norden und Osten, in denen Überbleibsel der herrschaftlichen Wohnräume zu vermuten sind. Gegen Süden blieben lange Ringmauerpartien mit einem begleitenden Gang und Türmen verschiedener Form in Resten erhalten, wobei zwei große Hufeisentürme am Halsgraben den eindrucksvollsten Teil des heutigen Baubestandes bilden; der östliche enthielt einen gewölbten Saal mit gotischen Formen.
Seit dem frühen 20. Jh. sind erhebliche Teile vor allem des Ostturmes eingestürzt und ein weiteres Fortschreiten des Verfalls ist absehbar. Eine Sicherung der Ruine mit vorheriger Untersuchung und Dokumentation wäre daher höchst wünschenswert.

Ulf WEBER, Eine spätbyzantinische Ölpresse im Apollonheiligtum von Didyma

Zusammenfassung: In Didyma konnten 2004 in zwei Sondagen Befunde mittel- und spätbyzantinischer Zeit festgestellt werden. An der Südwestecke des Apollontempels traten in Schnitt B Nord der Gewichtsstein einer Ölpresse und Reste zweier Mauern sowie in Schnitt A Nord eine weitere Mauer zutage. Das Pressgewicht aus B Nord gehörte zu einer Anlage des 13. Jhs., die der Produktion von Olivenöl diente. Anhand von Einlassungsspuren auf der Oberfläche des Steins konnte die Befestigung einer hölzernen Schraube rekonstruiert werden. Sie war mit einem Hebel verbunden, der in einer heute nicht mehr vorhandenen Wand verankert war, die sich über der untersten Krepisstufe des Apollontempels befand. In gerader Linie vom Gewichtsstein zur Krepis liegt das Pressbett der Quetsche noch in situ. Daneben wurden bei früheren Grabungen die Mahltasse und der Mahlstein einer Ölmühle gefunden, welche mit der Ölpresse zur Herstellung von Olivenöl nötig sind. Durch die gefundene byzantinische Glasurkeramik kann die erste Phase der Anlage in die 2. Hälfte des 12. Jhs. und die zweite Phase in das 13. Jh. datiert werden.

Markus KOHL, Jean-Nicolas Huyot, Aufzeichnungen eines Pariser Architekten in Pergamon

Zusammenfassung: Die zu Anfang des 19. Jh. aufgezeichneten und seither in der deutschen Forschung als verschollen gegoltenen Reisebeschreibung, Notizen, Skizzen und Kommentare, des französischen Architekten Jean-Nicolas Huyot werden zusammen mit einer kurzen Biographie vorgestellt. Aufgrund seiner langjährigen Forschungsaufenthalte und -reisen durch Italien und das damalige ottomanische Reich bis nach Ägypten und Nubien galt Huyot seinerzeit als einer der besten Kenner antiker Architektur. Für ihn wurde der erste Lehrstuhl für Baugeschichte überhaupt geschaffen. Als Vorreiter städtebaulicher Untersuchungen interessierte er sich für ganze Stadtanlagen. Bei seinem Besuch Pergamons Mitte Mai 1818 zeichnete er Planskizzen und vermass mehrere Monumente. Dabei erkannte er als erster u.a. die Zusammengehörigkeit von Säulenfassade und Roter Halle über der Selinusübertunnelung. Seine damals erstellten Planskizzen übertreffen den älteren Plan von Choiseul-Gouffier und den späteren von Texier.

Gözde ÇELIK, Architectural Reflections of Political Authority during the Tanzimat Era

Zusammenfassung: Der vorliegende Artikel befasst sich mit dem Thema, wie sich die bürokratische Entwicklung auf der historischen Halbinsel Istanbuls, während der Tansimat Ära (1839 - 1876), auf die Architektur widerspiegelt hat. Während dieser Ära/Epoche wurden die Gebäude der Kaiserlich-Osmanischen Regierungen und die des Ministeriums für Kriegsangelegenheiten auf einer ausgedehnten Fläche und mit Backsteinen erbaut. Diese Gebäude wurden mit der Zeit zu Verwaltungsabteilungen und Herrenhäuser des Paschas/Generals umgebaut. Neben dem Gebäude der Kaiserlich-Osmanischen Regierung, sind im Gegensatz zu den Gebäuden von Darulfunun und die des Ministeriums für Kriegsangelegenheiten, welche vor den Plätzen vor Divanyolu mit ihren überragenden Größen die Strukturen der Gebietsmaße, verändert worden. In dieser Epoche wurden die Regierungsgebäude auf Willen der Bürokraten errichtet. Diese Gebäude haben sich mit der Funktion, dem Zustand, der Konstruktion und der Größe, zu einem mächtigen und hierarchischen Sammelpunkt entwickelt. Diese speziellen räumlichen und historischen Beschaffenheiten wurden an diesen Gebäuden sehr deutlich.

KURZMITTEILUNG

Philipp NIEWÖHNER - Walter PROCHASKA, Ein frühbyzantinischer Großbau mit Wandverkleidung aus dokimischem Marmor


Zusammenfassung: Im Januar 2009 lieferte die Istanbuler Polizei ein großes Pilasterkapitell und zwei monumentale Blattüberfälle im Archäologischen Museum Istanbul ein. Sie waren zusammen beschlagnahmt worden und weisen die gleiche Patina und den gleichen Blattschnitt auf. Wahrscheinlich stammen sie von demselben Großbau des 5./6. Jhs. n. Chr. Das Pilasterkapitell besteht aus dokimischem Marmor, dürfte zu einer Wandverkleidung gehört haben und läßt an ein weltliches Gebäude denken.

davor:

IstMitt 58, 2008

Inhalt:

HARALD HAUPTMANN, In Memoriam Ufuk Esin

LOTHAR HERLING - KIRSTIN KASPER - CLEMENS LICHTER - RECEP MERIÇ, Im Westen nichts Neues? Ergebnisse der Grabungen 2003 und 2004 in Dedecik-Heybelitepe

ALEXANDER AHRENS - EKİN KOZAL - CHRISTOPH KÜMMEL - INGRID LAUBE - MIRKO NOVÁK, Sirkeli Höyük - Kulturkontakte in Kilikien. Vorbericht über die Kampagnen 2006 und 2007 der deutsch-türkischen Mission

LARS KARLSSON, Labraunda 2004-2007. A preliminary report on the Swedish excavations (with contributions by Olivier Henry and Jesper Blid)

KAI MICHAEL SOMMEREY, Die Chora von Pergamon. Studien zu Grenzen, Siedlungsstruktur und Wirtschaft

RAMAZAN ÖZGAN, Eine spätrepublikanische Porträtbüste aus Magnesia a. M.

ERIC LAUFER, Ein Wasserspiel in Labyrinthform im Museum von Manisa - römisch oder islamisch?

ROBERT FLEISCHER, Unbekannte Felsheiligtümer in Termessos

ULF WEBER, Eine neue Orakelinschrift aus Didyma zum Kult der Horen in der späten Kaiserzeit

ELİF KESER KAYAALP, A Newly Discovered Rock-Cut Complex: Monastery of Phesīltha?

PHILIPP NIEWÖHNER, Mittelbyzantinische Templonanlagen aus Anatolien. Die Sammlung des Archäologischen Museums Kütahya und ihr Kontext (mit epigraphischen Beiträgen von Michael Grünbart)

RAINER WARLAND, Die byzantinische Höhlensiedlung von Gökçe/Momoasson in Kappadokien. Gehöfte, Grabkapellen mit Wandmalerei und ein vermögender Salbölhändler

BEATE BÖHLENDORF-ARSLAN, Keramikproduktion im byzantinischen und türkischen Milet

KURZMITTEILUNGEN

ANDREAS SCHACHNER - HALUK SAĞLAMTİMUR, Xenophons Überquerung des Kentrites - ein archäologischer Nachtrag

WOLFGANG MESSERSCHMIDT, Basis einer Ehrenstatue für Philokles, König der Sidonier, aus Kaunos

WOLFGANG RADT, Das Wohnhaus von Carl Humann in Izmir im Jahre 1892. Nachtrag zu dem Aufsatz »Carl Humann und Osman Hamdi Bey«, IstMitt 53, 2003, 505



IstMitt 57, 2007
THOMAS ZIMMERMANN, Kalınkaya-Toptaştepe, eine chalkolithisch-frühbronzezeitliche Siedlung mit Nekropole im nördlichen Zentralanatolien: Die Grabfunde der Kampagnen von 1971 und 1973

JÜRGEN SEEHER, Sägen wie die Hethiter: Rekonstruktion einer Steinschneidetechnik im bronzezeitlichen Bauhandwerk

ALESSANDRA GILIBERT, Fünf Quadersteine aus Karkemisch. Eine unbekannte eisenzeitliche Bestattung an der Herald's Wall?

HANS LOHMANN, Forschungen und Ausgrabungen in der Mykale 2001-2006
Mit Beiträgen von Hermann Büsing, Frank Hulek, Georg Kalaitzoglou, Gundula Lüdorf, Marc Müllenhoff und Philipp Niewöhner

RICHARD POSAMENTIR - SERGEY SOLOVYOV, zur Herkunftsbestimmung archaisch-ionischer Keramik: die Funde aus Berezan in der Eremitage von St. Petersburg II

AENNE OHNESORG - MUSTAFA BÜYÜKKOLANCI, Ein ionisches Kapitell mit glatten Voluten in Ephesos. Dem Andenken von B. F. Weber

HÜSEYIN CEVIZOĞLU, Becken und Ständer der klassischen Zeit in Klazomenai: Ein Zwischenbericht

ERHAN ÖZTEPE, Zu den Formen der Liegefalten und eingeritzten Linien in der griechischen Plastik

ULRICH RUPPE, Neue Forschungen an der Stadtmauer von Priene - Erste Ergebnisse

CORNELIE PIOK ZANON, Dank an Demeter: Neue Gedanken zu Architektur und Bedeutung des Demeter-Kultes in Pergamon im späten 3. Jh. v. Chr.

ADOLF HOFFMANN - MUSTAFA H. SAYAR, Vorbericht zu den in den Jahren 2003 bis 2005 auf dem Berg Karasis (bei Kozan / Adana) und in seiner Umgebung durchgeführten Untersuchungen
mit Beiträgen von Martina Andreoli, Redha Attoui, Martin Bachmann, Mathias Döring, Günter Hell, Roman Koch, Gergely Jost Kovacs, Harald Kürschner, Dominik Lorentzen, Gerald Parolly, Silvia Polla, Timm Radt, Dorothea Roos, Thorsten Schwing, Kerstin Thauer, Mariette de Vos

SEMRA MÄGELE - JULIAN RICHARD - MARC WAELKENS, Ein späthadrianisches Nymphäum in Sagalassos (Pisidien, Türkei): Ein Zwischenbericht

ELIFE KIRAZ, Aphrodite-Statuetten aus Kleinasien: Zu Ikonographie, Funktion und Deutung

KARL STROBEL - CHRISTOPH GERBER, Tavium (Büyüknefes, Provinz Yozgat) - Bericht über die Kampagnen 2003-2005
mit Beiträgen von E. Christof, G. Koiner, A. Puhm, S. De Martino und D. Müller

PETER BAUMEISTER - DOROTHEA ROOS - TURGUT SANER, Die Keloşk Kale. Ein spätantiker Gebäudekomplex im türkischen Euphratbogen. Studien zu Osrhoene in der Spätantike I

LORENZ KORN, Einige abbasidische Inschriften aus der Gazīra

KURZMITTEILUNGEN


Christoph Gerber, Zur Datierung der Frühbronzezeit I in Hassek Höyük
Nachtrag zu IstForsch 47


Martin Seyer, Ein neu entdecktes Felskammergrab in der Kibyratis

Inhalt:

IstMitt 56, 2006
Vierzig Jahre in der Türkei - Vortrag zum Abschied von Istanbul von Wolfgang Radt

Michael BLÖMER - Engelbert WINTER, Der Dülük Baba Tepesi bei Doliche und das Heiligtum des Iupiter Dolichenus. 2. Vorbericht (2004 - 2005)

Kutalmış GÖRKAY, Ankaras unbekanntes Stadium

Alexander HERDA, Panionion - Melia, Mykalessos - Mykale, Perseus und Medusa. Überlegungen zur Besiedlungsgeschichte der Mykale in der frühen Eisenzeit

Oliver HÜLDEN, Ein Felsheiligtum mit Dreifigurenrelief im nördlichen Yavu-Bergland (Lykien)

Fahri IŞIK, Von der anatolischen Halle zur griechischen Stoa

Bruno JACOBS - Anke SCHÜTTE-MAISCHATZ, Statue eines Bogenschützen aus dem Stadtgebiet von Urfa

Michael KERSCHNER, Zur Herkunftsbestimmung archaisch-ostgriechischer Keramik: die Funde aus Berezan im Akademischen Kunstmuseum der Universität Bonn und im Robertinum der Universität Halle-Wittenberg

Abuzer KIZIL - Frank RUMSCHEID, Ein neugefundenes Pfeilerkapitell aus dem frühhellenistischen Mylasa

Ulrich MANIA, Eine neue Werkstatt früher türkischer Keramik - Miletware aus Pergamon

Gabriele MIETKE, Studien zur frühbyzantinischen Bauornamentik im Rauhen Kilikien: Vorbilder und Datierungsmöglichkeiten von Kapitellen

Hans MOMMSEN - Michael KERSCHNER - Richard POSAMENTIR, Herkunftsbestimmung von 111 Tonproben aus Berezan mit Hilfe von Neutronenaktivierungsanalysen

Philipp NIEWÖHNER, Frühbyzantinische Steinmetzarbeiten in Kütahya. Zu Topographie, Steinmetzwesen und Siedlungsgeschichte einer zentralanatolischen Region

Richard POSAMENTIR - Mustafa Hamdi SAYAR, Anazarbos - ein Zwischenbericht aus einer kilikischen Großstadt

Richard POSAMENTIR - Sergey SOLOVYOV, Zur Herkunftsbestimmung archaischostgriechischer Keramik: die Funde aus Berezan in der Eremitage von St. Petersburg

Richard POSAMENTIR - Michael WÖRRLE, Der Zeustempel von Aizanoi, ein Großbau flavischer Zeit

Stephan WESTPHALEN, Studien zur frühbyzantinischen Bauornamentik im Rauhen Kilikien: Diokaisareia/Uzuncaburç

Derya YALÇIKLI, Zwei Bronzeschwerter aus Westanatolien

Turgut Hacı ZEYREK - İlksen ÖZBAY, Statuen und Reliefs aus Nikomedeia


IstMitt 55, 2005

In Memoriam Tahsin Özgüç von Harald Hauptmann

In Memoriam Manfred Osman Korfmann von Jürgen Seeher

Michael BLÖMER - Engelbert WINTER, Doliche und das Heiligtum des Iupiter Dolichenus auf dem Dülük Baba Tepesi. 1. Vorbericht (2001-2003)

Renate BOL, Der 'Torso von Milet' und das Kultbild des Apollon Termintheus in Myus

Eva CHRISTOF - Gabriele ERATH-KOINER, Antike Architekturfragmente aus Tavium. Erste Ergebnisse

Christian GLIWITZKY, Die Kirche im sog. Bischofspalast zu Side

Winfried HELD, Kult auf dem Dach. Eine Deutung der Tempel mit Treppenhäusern und Giebeltüren als Zeugnis seleukidischer Sakralarchitektur

Musa KADIOĞLU, Die Opus Sectile-Wandverkleidung der Latrine in Magnesia a. M.

Semra MÄGELE, Ein besonderer Ort für Votive: Anmerkungen zu einem ungewöhnlichen Befund an drei Statuen aus einem Nymphäum von Sagalassos

Wolfgang RADT, Eine antike Wasseruhr im Gymnasion von Pergamon

Jürgen SEEHER, Bohren wie die Hethiter: Rekonstruktion von Bohrmaschinen der Spätbronzezeit und Beispiele ihrer Verwendung

Bilal SÖĞÜT, Ein hellenistisches Kapitell aus dem Rauhen Kilikien: Das korinthische Kapitell von Efrenk

Mustafa ŞAHİN, Terrakotten aus Knidos: Erste Ergebnisse. Die Kulte auf der Rundtempelterrasse

Mustafa ŞAHİN, Kinderstatuetten aus Ton auf der Rundtempelterrasse in Knidos

Martin ZIMMERMANN, Eine Stadt und ihr kulturelles Erbe. Vorbericht über Feldforschungen im zentrallykischen Phellos 2002-2004 mit einem Beitrag von Christof Schuler


IstMitt 54, 2004, Festschrift Wolfgang Radt


Wulf RAECK, Das hellenistische Pergamon als Residenzstadt und Polis. Kenntnisstand und offene Fragen

Klaus NOHLEN, Anastilosis und Entwurf

Martin BACHMANN, Antike als Resource. Archäologie und Tourismus in Bergama

Klaus FITTSCHEN, Pergamon, Herbst 1878 - Habbo G. Lolling zum Gedächtnis

Gerhild HÜBNER, Zu den Anfängen der Photographie und ihrer Anwendung in der Klassischen Archäologie: die ersten zwei Jahrzehnte der Pergamongrabung

Ulrike WULF, »Die erfreulichsten Spuren hatten hinterlassen die beiden Maler Kips und Koch ...«. Das Pergamonpanorama der Jubiläumsausstellung 1886

Volker KÄSTNER, Vorhellenistische Architekturstücke aus Pergamon

Manfred KLINKOTT, Die eumenische Befestigung von Pergamon

Michael PFROMMER, Die Basileia von Pergamon und Alexandria und das Haus des Augustus in Rom

Holger SCHWARZER, Der sog. Bau H. Zum mutmaßlichen Prytaneion von Pergamon

Günther GARBRECHT - Henning FAHLBUSCH, Die Wasserversorgung von Pergamon

Felix PIRSON, Elaia, der maritime Satellit Pergamons

Helmut MÜLLER, Allianoi

Ahmet YARAŞ, Die »Koca Koru Tepe«-Nekropole bei Bergama

Michael SCHULTZ - Tyede H. SCHMIDT-SCHULTZ, »Der Bogenschütze von Pergamon« - Die paläopathologisch-biographische Rekonstruktion einer interessanten spätbyzantinischen Bestattung

Sarah JAPP, Zeugnisse jüdischen Lebens im antiken Pergamon und im neuzeitlichen Bergama

Anton BAMMER, Das Lyzäum von Bergama

Nikolaus HIMMELMANN, Zwei pergamenische Ornamentplatten in Istanbul

Gioia DE LUCA, Homer in Pergamon

Ursula MANDEL - Berthild GOSSEL-RAECK, Votivterrakotten von der pergamenischen Oberburg

Ömer ÖZYİĞİT, On the Dating of the Poyracık (Gambrion) Tomb Finds

Şehrazat KARAGÖZ, Die Kybele-Statuetten von Kestel bei Pergamon

Thomas OTTEN, Die frühbyzantinischen Bronzelampen aus Pergamon

Neşe ATİK - Klaus RHEIDT, Pergamenisches in Anatolien. Aizanoi und seine Beziehungen zur Hauptstadt der Attaliden

Veli KÖSE, Ein neuer Gigantenfries aus Melli in Pisidien

Poul PEDERSEN, Pergamon and the Ionian Renaissance

Marc WAELKENS, Ein Blick von der Ferne. Seleukiden und Attaliden in Pisidien

Jürgen BORCHHARDT, »thoracatus cum equo incedens«

Orhan BİNGÖL, Pergamon und Magnesia

Sven KIELAU, Das Taubenmosaik aus der Villa Hadriana und seine Beziehungen zu Pergamon. Neue Beobachtungen

Fahri IŞIK, Zur anatolischen Athena im Lichte der Athena Ergane von Ilion und der Athena Nikephoros von Pergamon

Helmut HALFMANN, Pergamener im römischen Senat

Eberhard MEßMER, Moderne digitale Grabungsdokumentation - Erfahrungen und Möglichkeiten der Geodäsie

Wolfgang GAITZSCH, Die Pergamon-Schrift


IstMitt 53, 2003



N. ARSLAN, Goldbleche aus Tenedos

N. ARSLAN - N. SEVİNÇ, Die eisenzeitlichen Gräber von Tenedos

N. ASUTAY, Zur Funktion der seitlichen Portikusgänge der Şehzade Camii und zur Frage ihrer byzantinischen Vorbilder

A. BAYKAL-SEEHER - J. SEEHER, Götterbilder aus Babylonstein? Eine hethitische Gußform aus Boğazköy-Hattusa

R. BERNBECK - S. POLLOCK, The Biography of an Early Halaf Village: Fıstıklı Höyük 1999-2000 (mit Beiträgen von S. ALLEN, A. GABRIELA CASTRO GESSNER, S. KIELT COSTELLO, R. COSTELLO, M. FOREE, M. Y. GLEBA, M. GOODWIN, S. LEPINSKI, C. NAKAMURA, S. NIEBUHR)

V. BULGAKOVA, Das Konstantinopler Paradeisionkloster: zur Frage der Lokalisierung

H. GENZ, Früheisenzeitliche Keramik von Büyükkale in Boğazköy/Hattusa

FAHRI IŞIK, Die Vergöttlichung der phrygischen Dynasten im Lichte ihrer Gräber

K. JUNKER, Meerwesen in Pergamon. Zur Deutung des Großen Frieses

T. KORKUT, Zur lykischen Badearchitektur im Lichte der Thermen von Patara

R. MERIÇ: Excavations at Bademgediği Tepe (Puranda) 1999-2002: A Preliminary Report

W. RADT, Carl Humann und Osman Hamdi Bey - zwei Gründerväter der Archäologie in der Türkei

W. RAECK, Priene. Neue Forschungen an einem alten Grabungsort (mit Beiträgen von H. BANKEL, H. FAHLBUSCH, A. HENNEMEYER, A. VON KIENLIN, A. LEIBHAMMER, E. NAGEL, F. RUMSCHEID, C. SCHNEIDER)

K. STROBEL - CH. GERBER, TAVIUM (Büyüknefes, Provinz Yozgat) - Bericht über die Kampagnen 2000-2002 (mit Beiträgen von E. CHRISTOF, E. LAFLI)

M. ZIMMERMANN, Hafen und Hinterland. Wege der Akkulturation an der lykischen Küste. Vorbericht über die Feldforschungen in den zentrallykischen Orten Tyberissos und Timiussa in den Jahren 1999-2001 (mit einem Beitrag von O. HÜLDEN)





IstMitt 52, 2002

A. AYDIN, Ein Reliquiar im Museum von Şanlıurfa

M. BACHMANN, Tarabya. Geschichte und Entwicklung der historischen Sommerresidenz des deutschen Botschafters am Bosporus

D. BERGES, Archaische Funde aus Alt-Knidos

D. BISCHOP, Ein Fundkomplex des frühen 2. Jahrtausends aus Didyma

H. BUMKE, Eine Bes-Statuette aus dem Apollonheiligtum von Didyma

N. FRANKEN, Lampen für die Götter. Beobachtungen zur Funktion der sogenannten Vexillumaufsätze

V. HOFFMANN, Der geometrische Entwurf der Hagia Sophia in Istanbul. Erster Teil

K. İREN, Die Werkstatt des Londoner Dinos: Eine phokäische Werkstatt?

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Aktualisiert: 22.04.2010

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