Results
Die etwa 9 ha große Siedlung wurde auf zwei durch die lange Nutzung abgeflachten, nebeneinander liegenden, länglichen Hügeln errichtet, die nur im Norden durch einen schmalen Sattel miteinander verbunden sind. Die Siedlungshügel fallen nach allen Seiten steil ab, was ihnen ein hohes natürliches Defensivpotential verleiht. In welcher Weise die ebenfalls besiedelten kleineren Kuppen im südwestlichen und nordöstlichen Vorfeld mit der Hauptsiedlung verbunden waren, ist bislang unklar.
Die erste, im August 2007 durchgeführte Feldforschungskampagne diente vor allem der Erstellung eines topographischen Gesamtplans, in den auch die Ergebnisse früherer Ausgrabungen integriert werden sollen. Dieser bildet die Grundlage für den im kommenden Jahr vorgesehenen intensiven Keramiksurvey und eine geomagnetische Prospektion, mit deren Hilfe die Siedlungsgeschichte und -struktur des Ortes ergründet werden soll. Der zugleich mit der topographischen Aufnahme durchgeführte extensive Survey erbrachte bereits erste Hinweise in dieser Richtung. Am Beispiel von Timmari sollen exemplarisch die Entwicklungsparameter einer in größerer Entfernung von den griechischen Kolonien gelegenen indigenen Siedlung untersucht werden.
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