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B. Urbanistik der römischen und islamischen Zeit d. Resafa
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Resafa-Sergiupolis/ Rusafat Hisham. Pilgerstadt und Kalifenresidenz - Die Stadt intra und extra muros
Lage
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Abb. 1 Resafa-Sergiupolis / Rusafat Hisham, Gesamtplan mit ausgewählten Fundpunkten (FP), 2007.
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Resafa liegt im nördlichen Syrien, etwa 50 km südwestlich von Raqqa und 25 km vom Euphrat entfernt. Die in der Spätantike entstandene Stadt umfasst ein etwa 400 x 600 m großes Gelände mit mehreren bedeutenden Kirchenbauten, Versorgungseinrichtungen und ist von einer in weiten Teilen erhalten gebliebenen Stadtmauer umgeben (Abb. 1-2). Das Umland weist unterschiedlich dichte Siedlungsspuren aus byzantinischer und islamischer Zeit auf. Im Süden der Stadt erstreckt sich über ein Gebiet von etwa 3 km² die aus mehreren Palastkomplexen bestehende Residenz des umaiyadischen Kalifen Hisham b. ´Abd el-Malik.
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Geschichte
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Abb. 2. Resafa-Sergiupolis / Rusafat Hisham, Luftbild von Süden
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Gelegentlich wurde Resafa mit einem in assyrischen Quellen genannten Ort gleichen Namens identifiziert, jedoch fehlen dafür bisher archäologische Belege. Historisch und archäologisch nachweisbar ist Resafa seit der ersten Hälfte des ersten nachchristlichen Jahrhunderts als Teil des östlichen Limes. Durch eine Reihe von Kastellen sollte die Ostgrenze des Römischen Reich zum persischen Nachbarn gesichert werden. Der bei Resafa erlittene Märtyrertod des römischen Offiziers Sergius um das Jahr 300 n. Chr., seine zunehmende Verehrung als Heiliger und die bald darauf einsetzende Pilgerbewegung zu seinem Grab, führte im 5. und 6. Jahrhundert zur Entwicklung und dem Ausbau der Stadt und ihre Umbenennung in Resafa-Sergiupolis. Sie wird zum Bischofs- und Metropolitansitz sowie zu einem Pilgerzentrum. Seine überregionale Bedeutung lässt sich bis heute an der Monumentalität der erhaltenen Bauten ablesen. Resafa blieb auch nach der islamischen Eroberung eine bedeutende Pilgerstadt. Durch die Ansiedlung des Kalifen Hisham b. ´Abd al-Malik (reg. 105/724-125/743), der zu den Verehrern des Sergius gehörte, erlebte die Stadt einen weiteren Ausbau. Hisham ließ im Norden der Basilika A eine Große Moschee errichten und legte im südlichen Umland seine Residenz mit mehreren Palastkomplexen, dazugehörigen Nebengebäuden und Gärten an. In der Folge wird Resafa als Rusafat Hisham bezeichnet.
Nach dem Untergang der Umaiyaden-Dynastie wird das Palastareal extra muros nach und nach aufgegeben. Die Pilgerstadt besteht jedoch weiter und wird trotz wiederholter Beschädigungen durch Erdbeben und Zerstörungen - so durch den Karmaten-Aufstand Anfang des 10. Jahrhunderts - weiter genutzt, wie Reparaturen an der Basilika A und der Großen Moschee zeigen. Bis zur Mitte des 13. Jh. n. Chr. bleibt Resafa eine stark christlich geprägte islamische Stadt. Die Folgen des Mongoleneinfalls führen zur Aufgabe der Stadt, die letzten Bewohner wandern 1269 nach Hama und Salamiya aus, Resafa gerät in Vergessenheit und wird nicht mehr besiedelt.
Erst Ende des 17. Jahrhunderts wird Resafa zufällig wieder entdeckt, seit Beginn des 20. Jahrhunderts werden die erhaltenen Bauten erfasst und beschrieben (Herzfeld, Sarre 1920; Spanner, Guyer 1926).
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Ziele
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Abb. 3 Resafa, Tachymetrische Aufnahmen am Zentralbau, 2007
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Abb. 4 Resafa, Palastkomplex IV, FP 143, Schnitt 37/ 38, Foto von Nordwesten, 2006
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Abb. 5 Resafa, Palastkomplex IV, FP 143, Magnetogramm, 2001 mit Markierung der Grabungsflächen, 2006
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Abb. 6 Resafa, Stadtmauer, Maueransatzfugen am Turm 49, 2006
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Abb. 7 Resafa, Basilika A, Vorbereitende Untersuchungen für Konsolidierungs- und Restaurierungsmaßnahmen, Terrestrischer Laserscanner Leica HDS 3000, 2006
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Abb. 8 Resafa, Site-Management, Übersichtsplan mit dem Konzept der Wegeführung, Dez. 2006.
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Ziele der Projektphase 2006-2011
In der 2006 begonnenen Projektphase (Leitung: D.Sack) sollen die bisherigen Ergebnisse zu den einzelnen Monumenten zusammengeführt und durch neue Forschungen ergänzt werden. Das auf fünf Jahre konzipierte Gesamtprojekt setzt sich aus fünf Teilprojekten zusammen:
1. Das erste Teilprojekt umfasst die Erstellung einer Archäologischen Karte mit Zeitschichtenplänen zur Geschichte und Entwicklung der Stadt Resafa und ihres Umlandes. In diesem übergreifenden Projekt soll die Entstehung der Bauten und ihre Veränderungen sowie die Entwicklung des Stadtorganismus von den Anfängen bis zu ihrer Aufgabe im 13. Jahrhundert dargestellt werden. Als Basis für dieses Projekt werden alle bisher untersuchten historischen Bauten georeferenziert und die modernen Strukturen vermessen (Abb. 3). (Dorothée Sack, Martin Gussone, Dietmar Kurapkat, Lageplan der modernen Strukturen Jürgen Giese, Daniela Spiegel)
2. Das zweite Teilprojekt widmet sich der Untersuchung der Residenz des Kalifen Hisham b. ´Abd al-Malik im Umland von Resafa und schließt an die umfangreichen Vorarbeiten der letzten Jahre an. Ziel ist es, die Siedlungsstrukturen und baulichen Anlagen der Residenz zu klären. Durch archäologische Sondagen an ausgewählten Fundpunkten (FP) werden die Ergebnisse der geophysikalischen Prospektionen der Jahre 1997 bis 2001 verifiziert und damit die Grundlage für eine zusammenhängende Interpretation geschaffen (Abb. 4). Bauaufnahmen von an der Oberfläche sichtbaren Mauerresten und Putzkanten vervollständigen die Kenntnis des Palastareals. Im Norden der Stadt wurden bisher nicht erfasste Bereiche des historisch besiedelten Umlandes durch geophysikalische Prospektionen untersucht (Abb. 5). Eine Ergänzung zur Interpretation der Befunde der geophysikalischen Prospektionen stellen Digitale Geländemodelle und entzerrte Luftbilder dar. Die in den Jahren 1999-2001 begonnenen Auswertungen werden fortgeführt. (Survey Dorothée Sack, Martin Gussone, Archäologie Christoph Konrad, Fundbearbeitung Martina Müller-Wiener, Bauaufnahmen Ulrike Siegel, Geophysik Helmut Becker, Geodäsie/ Photogrammetrie Manfred Stephani, Günter Hell)
3. In dem dritten Teilprojekt wird Fragen zur Erbauung, dem Bauablauf und den beim Bau der Stadtmauer verwendeten Bautechniken nachgegangen. Die über die Arbeiten Walter Karnapps hinausgehenden Untersuchungen sollen durch eine differenzierte Darstellung des Bestandes Fragen zur Entstehung und den Veränderungen der Mauer klären und dadurch die Datierung der einzelnen Baumaßnahmen ermöglichen (Abb.6). (Bauforschung Catharine Hof)
4. Das vierte Teilprojekt dient der Vorbereitung von Konsolidierungs-, Restaurierungs- und Sanierungskonzepten. Die 2002 begonnenen Präzisionsmessungen werden fortgesetzt, um zu klären, ob die signifikanten Deformationen der Apsis der Basilika A sich in den letzten Jahren verändert haben (Abb. 7). Gleichzeitig beschäftigt sich eine Detailstudie mit dem Konstruktionsgefüge und der Standsicherheit der Apsis, deren Konsolidierung auf der Basis dieser Untersuchung durchgeführt werden soll. In einer geplanten Machbarkeitsstudie soll ab 2008 geklärt werden, in welcher Form eine Anastylose von Teilbereichen des Zentralbaus durchgeführt werden könnte. (Dorothée Sack, Geodäsie Hans Heister)
5. In dem fünften Teilprojekt wird ein Site Management für das gesamte Gelände entwickelt. Die touristische Erschließung soll über ausgewiesene Wege erfolgen, für die Besucherführung im Gelände werden Tafeln mit Informationen zu den wichtigsten Monumenten entworfen (Abb. 8). Ein Archäologischer Führer und eine Ausstellung im geplanten Besucherzentrum sollen das Verständnis der Anlage erleichtern und die archäologischen Befunde im Detail erläutern. (Anne Mollenhauer, Youssef Khoury)
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Bisherige Arbeiten
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Abb. 9 Silberschatz |
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Abb. 10 Basilika A, südl. Seitenschiff, Blick nach Nordosten, 2006 |
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Gegenstand archäologischer Forschungen wurde Resafa Anfang der 1950er Jahre unter Leitung von Johannes Kollwitz. Ausschlaggebend war, hier das Nebeneinander und die Übergänge zwischen christlicher und islamischer Kultur untersuchen zu können. Neben der archäologischen Untersuchung der großen Kirchen (Zentralbau, Basilika B) und eines zum Nordtor führenden Straßenbereiches, führte Walter Karnapp eine umfassende Dokumentation der Stadtmauer durch. Das nach der Islamisierung besiedelte Umland wurde von Katharina Otto-Dorn bearbeitet.
Seit 1975 wurden die Untersuchungen in Resafa unter der Leitung von Tilo Ulbert fortgesetzt. Der Schwerpunkt lag zunächst auf der Erforschung der Basilika A, in der Folge wurden weitere Bauten im Stadtgebiet wie die Große Moschee (Dorothée Sack) sowie die Wasserversorgung (Werner Brinker) untersucht. Zusätzlich wurden Sondagen zum Straßensystem (Stephan Westphalen) und Aufnahmen von benachbarten - zum Limes gehörenden - Anlagen (Michaela Konrad) durchgeführt. Bei einem Survey im Umland wurden archäologisch relevante Fundpunkte (FP) und Baustrukturen festgestellt (Michael Mackensen, Herbert Tremel). Auf Grundlage dieses Surveys und weiterer Begehungen wurden seit 1983 die baulichen Strukturen nach funktionalen und zeitlichen Gesichtspunkten klassifiziert (Dorothée Sack). Von 1997 bis 2001 fanden ergänzend geophysikalische Prospektionen im südlichen Umland der Stadt statt (Helmut Becker). Zusätzlich wurden Digitale Geländemodelle und entzerrte Luftbilder angefertigt (Manfred Stephani).
Im Rahmen des sogenannten Limesprojekts wurde erstmalig ein ca. 40 km langer Abschnitt der römischen Ostgrenze exemplarisch untersucht und damit gleichzeitig ein klares Bild von der Entstehungsphase Resafas gewonnen. Für die frühbyzantinische Zeit gehört Resafa wegen seiner gut erhaltenen Monumente zu den bedeutendsten Ruinenstätten überhaupt. Durch die bisherigen Forschungen sind alle noch stehenden Großbauten (vier christliche Basiliken, Stadtmauern, unterirdische Zisternen) dokumentiert worden und belegen das hohe Niveau byzantinischer Baukunst in dieser Stadt. Die Grabungs- und Dokumentationsarbeiten lieferten außerdem Material zu eingehenden Studien frühbyzantinischer Bauplastik und zu Kleinfunden. Ein während der Grabung im Mai 1982 geborgener Kirchenschatz aus der Zeit um 1200 n. Chr. zeugt nicht nur von der noch bis in diese Spätzeit existierenden Wallfahrt an das Sergiusgrab sondern stellt auch Verbindungen zur westlichen Goldschmiedkunst und zur Zeit der Kreuzfahrer her (Abb. 9).
Seit den 1980er Jahren ist auch die Erforschung der islamischen Stadt und die Bebauung des Umlandes Gegenstand intensiverer Untersuchungen. Die Residenz des Kalifen Hisham b. ´Abd al-Malik, im südlichen Umland der Stadt gelegen, besteht aus mehreren palastähnlichen Gebäuden mit Nebenbauten, die in Gruppen angelegt sind und als Palastkomplexe angesprochen werden. Sie folgen weitgehend dem Typus der mit Türmen bewehrten Anlagen, die um Innenhöfe angelegt sind. Diese Bauform, die ihre Wurzeln im römischen Castrum hat, wurde in Rusafat Hisham zum verdichteten Palastbau weiterentwickelt. Zu den Palastkomplexen gehören Nebenbauten, deren Bauformen sehr unterschiedlich sind. Solche Gebäude waren bislang nicht bekannt. Jedoch konnten bisher weder eine zum Areal gehörende Moschee noch ein Bad ausgemacht werden. Die Große Moschee lag in der befestigten Stadt, ihre Untersuchung ermöglichte klare Aussagen zum umaiyadischen Moscheebau, der hier - bedingt durch die schwierige Gründungssituation - zur Ausbildung einer Sonderform, einer Moschee mit Scheintransept führte. Die Grabungs- und Survey- sowie die Dokumentationsarbeiten zur Bauforschung einerseits und die Bearbeitung der Quellen, der Keramik und der Münzfunde brachten vielfältige Ergebnisse, wodurch Überlegungen sowohl zur Baugeschichte als auch zur lokalen Geschichte fortentwickelt und Fragen zum Euphrat-übergreifenden Handels geklärt werden konnten.
Neben der Behandlung wissenschaftlicher Fragestellungen ist auch die Problematik der Konservierung und Restaurierung der Gebäudesubstanz ein Bestandteil der Tätigkeit des Deutschen Archäologischen Institutes in Resafa. Da die Stadt fast vollständig aus Gipsgestein errichtet worden ist, das sehr witterungsanfällig ist und unter den örtlichen Klimabedingungen zu zerfallen droht, sind Untersuchungen der Gebäudesubstanz und konsolidierende Maßnahmen von besonderer Bedeutung. Auf der Basis von Fachgutachten wurden Konservierungsmaßnahmen entwickelt, bei denen an der Basilika A zunächst loses Gestein entfernt und die Hauptwände mit einem speziellen Mörtel gefestigt wurden. Darüber hinaus wurden die Mauerkronen mit dem gleichen Material stabilisiert, um das Eindringen von Wasser und damit den weiteren Zerfall zu verhindern. Die Konsolidierungsarbeiten wurden in den Jahren 2004-2005 in vier Kampagnen durchgeführt (Abb. 10).
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Kooperationen
Direction Générale des Antiquité et des Musées de la Syrie
Wissenschaftliche Zusammenarbeit
Dr. Helmut Becker, Becker Archaeological Prospection, Beuerberg
Prof. Dr.-Ing. habil. Hans Heister, Geodätisches Labor, Universität der Bundeswehr, München
Dr. Martina Müller-Wiener, Institut für Orient- und Asienwissenschaften, Abtl. für Asiatische und Islamische Kunstgeschichte, Universität Bonn
Prof. Dr.-Ing. Günter Hell, Institut für Geomatik (IfG), Hochschule für Technik und Wirtschaft Karlsruhe
Dr.-Ing., Manfred Stephani, Ak. Direktor, FG Photogrammetrie und Fernerkundung (FPF), TU München
Prof. Dr. Brigitta Schütt, Fachrichtung Physische Geographie, FU Berlin
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externe Ansprechpartner
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dorothée Sack
Technische Universität Berlin
FG Historische Bauforschung, Masterstudium Denkmalpflege, Sekr. A 58,
Straße des 17.Juni 152, D-10623 Berlin
Tel.: +49-(0)30-314-79611
Fax: +49-(0)30-314-79612
E-Mail: msd@tu-berlin.de
http://baugeschichte.a.tu-berlin.de/hbf-msd/
A. al-Khabour
Direction Générale des Antiquités et des Musées, Raqqa
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Förderung
Konservierung/Restaurierung der Basilika A: Kulturerhalt-Programms des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland
Untersuchung der Kalifenresidenz im Umland: Fritz-Thyssen-Stiftung für Wissenschaftsförderung
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Literatur
F. Sarre - E. Herzfeld, Archäologische Reise im Euphrat- und Tigrisgebiet, I (1911), II (1920), III (1911), IV (1920)
H. Spanner - S. Guyer, Rusafa. Die Wallfahrtsstadt des Heiligen Sergios (1926)
K. Otto-Dorn, Grabung im umayyadischen Rusafa, Ars Orientalis 2, 1957, 199-134
W. Karnapp, Die Stadtmauer von Resafa in Syrien, DAA 11 (1976)
Die monographische Reihe Resafa wird von der Zentraldirektion des DAI in Berlin herausgegeben.
M. Mackensen, Eine befestigte spätantike Anlage vor den Stadtmauern von Resafa.
Ausgrabungen und spätantike Kleinfunde eines Surveys im Umland von Resafa-Sergiupolis,
Resafa I (1984)
T. Ulbert, Die Basilika des Heiligen Kreuzes in Resafa-Sergiupolis, Resafa II (1986)
T. Ulbert, Der kreuzfahrerzeitliche Silberschatz aus Resafa-Sergiupolis, Resafa III (1990)
D. Sack, Die Große Moschee von Resafa - Rusafat Hisham, Resafa IV (1996)
M. Konrad, Der spätrömische Limes in Syrien: Archäologische Untersuchungen an den
Grenzkastellen von Sura, Tetrapyrgium, Cholle und in Resafa, Resafa V (2001)
G. Brands, Die Bauornamentik von Resafa - Sergiupolis: Studien zur spätantiken Architektur und Bauausstattung in Syrien und Nordmesopotamien, Resafa VI (2002)
Weitere Bände sind in Vorbereitung.
Zusätzlich wurden Berichte in den Zeitschriften Archäologischer Anzeiger und Damaszener Mitteilungen veröffentlicht, zukünftig werden die Berichte in der Zeitschrift für Orient-Archäologie des DAI erscheinen.
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