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Die Archäometallurgie des Sinai, Ägypten
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Archäometallurgie des Sinai und Kupferversorgung des prädynastischen Ägypten im 4. Jt. v. Chr.
Ein interdisziplinäres Gemeinschaftsprojekt zur Untersuchung der Frühen Kupfermetallurgie im Sinai und der Kupferversorgung des prädynastischen Ägyptens. Ziel ist eine Neubewertung des archäometallurgischen Potenzials im Sinai.
Lage
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Karte vom Sinai und der Südlevante mit Kupfererz- und Türkislagerstätten
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Die Arbeiten des Projekts finden größtenteils im südlichen und westlichen Teil des Sinais statt, da der Anteil an Erzvorkommen in diesen Gebieten besonders hoch ist und somit die Spuren früher Metallverarbeitung vielversprechend sind.
Zwei Arten von Erzablagerungen liegen im Sinai vor. Während sich im Westen stratiforme Mineralisationen im Sedimentgestein gebildet haben, liegen in dem Präkambrischen Granitgesteinen der Sinaitischen Südspitze Mineralisationen in Erzadern vor.
Südlich des zentral gelegenen, großen Kalksteinplateaus (Tih-Plateau) befindet sich ein breiter Sandsteingürtel, der über die Breite der gesamten Halbinsel reicht. Im westlichen Teil des Sandsteingürtels finden sich zahlreiche Mineralienlagerstätten, die Kupfererze und Türkise führen. Da die Anreicherungen im Gestein horizontal geschichtet sind, finden sich hier Überreste unterirdischen Bergbaus.
Die Südspitze der Halbinsel wird durch eine steile und schroffe Gebirgslandschaft aus präkambrischen Graniten geprägt, die teilweise über 2500 Höhenmeter aufragt. Die Region birgt zahlreiche Wadis, farbenprächtige Gesteinsadern und das angenehmste Klima der gesamten Halbinsel. Hier finden sich Erzadern unterschiedlicher mineralischer Zusammensetzung, die häufig an der Oberfläche verlaufen und daher oberirdisch abgebaut werden können.
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Geschichte
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Ältere und jüngere Abbauspuren an den Kupfer- und Türkisminen in Serabit el-Khadim
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Die Halbinsel weist zahlreiche Lagerstätten von Türkisen und Kupfererzen auf, von denen ein größerer Teil zwar begangen, jedoch nur ein kleiner Teil systematisch erforscht wurde. Dabei standen vorwiegend die Plätze mit eindeutigen Spuren altägyptischer Aktivitäten im Vordergrund, die - wie z.B. Wadi Maghara und Serabit el-Khadim - über mehrere Jahre intensiv untersucht und ausgegraben worden sind. Nachweislich ab dem Alten Reich (2700-2200 v. Chr.) fanden intensive Arbeiten an den Erzadern statt; und sowohl Tempel, Wohnstätten und Befestigungsmauern sowie ikonografische Nachweise deuten auf eine klare Inanspruchnahme der Region seitens der altägyptischen Herrscher hin.
Aber auch die lokale Bevölkerung betrieb Erzabbau, einige Lagerstätten im Südsinai zeigen Abbauspuren, die nicht ägyptischen Ursprunges sind (z.B. Wadi Riqeita und Wadi Rimthi). Der Forschungsstand zu diesen Minen ist gering, dennoch wurden die bergmännischen Tätigkeiten der Einheimischen fast ausnahmslos in die Frühbronzezeit II datiert, gestützt auf zeitgleiche Siedlungsreste mit Spuren von Kupfermetallurgie. Diese Korrespondenz ließ sich jedoch bisher nur in wenigen Fällen durch Grabungsergebnisse verifizieren.
Für das 4. Jt. v. Chr. fehlt es bisher im Großteil der Halbinsel an gesicherten Befunden. Dazu bestand über einen längeren Zeitraum die Annahme einer besiedlungsgeschichtlichen Lücke im Sinai, die sich auch auf die Bergbautätigkeiten ausgewirkt haben soll. Diese Annahme bleibt zu bezweifeln, denn es finden sich sowohl Abbauspuren von Erzen als auch Siedlungsplätze, die in einen Zeitraum des 5./4. Jt. v. Chr. datieren. Die dicht besiedelten Nachbarregionen, in denen die soziale und technische Entwicklung fortschreitet, sprechen ebenfalls gegen eine Besiedlungslücke im Sinai. Zu beachten ist auch die Funktion der Halbinsel als Bindeglied zwischen diesen im Rohstoffaustausch stehenden Gebiete Unterägypten und Südlevante (siehe Maadi und Tall Hujayrat al-Ghuzlan, Tall al-Magass); ein Warenaustausch von einer Vielzahl an Materialien, darunter auch Kupferobjekte. Es finden sich Hinweise auf frühe Kupferverarbeitung im Sinai, und bisherig erfolgte Überlegungen zur Provenienz von Kupferobjekten im prädynastischen Ägypten entbehren einer soliden Basis, solange die Rolle der sinaitischen Kupfererzlagerstätten nicht geklärt ist. Es drängt sich daher die Vermutung auf, dass der Sinai anstatt eines hiatus eher eine Befundlage aufweist, deren Nachweisbarkeit schwierig ist und vermutlich mit der Lebensweise der Bevölkerung erklärt werden kann.
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Ziele
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Bruchstücke von Kupfererz in der Mine von Wadi Riqeita
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Prähistorischer Bergbau an der Kupfererzader von Wadi Riqeita
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Spätchalkolithische mauer-ähnliche Steinstruktur nahe Serabit el-Khadim
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Mit dem Projekt wird eine Neubewertung des gegenwärtig eher vernachlässigten archäologischen Potenzials im Sinai erzielt:
- Früher Erzbergbau im Sinai und die Funktion der frühen Siedlungen (5./4. Jt. v. Chr.) in der Kupferproduktion
- Intensivierung von Bleiisotopenanalysen zur Ermöglichung überregionaler Provenienzstudien
- Erfassung einer Relevanz sinaitischer Kupferproduktion für die Handelsaktivitäten zwischen Ägypten und der Levante im 4. Jt. v. Chr.
- Erforschung der Innovation Kupfermetallurgie in ihrer Entwicklung und Herkunft
- Rekonstruktion früher Handelsrouten und kulturellem Austausch
Mit Bleiisotopenanalysen soll die Möglichkeit geschaffen werden, in großem Maßstab Provenienzstudien zu betreiben und die in der Südlevante, Unterägypten und dem Sinai vorliegenden Kupferartefakte des 4. Jt. v. Chr. mit den Lagerstätten abzugleichen. Daraus können wiederum Hinweise auf den ökonomischen und kulturellen Austausch in der Region gewonnen und auf dieser Basis neue Überlegungen zum Innovationstransfer und zur Technologiegeschichte vorgenommen werden.
Des Weiteren ist eine Überarbeitung von geborgenem Fundmaterial aus Ausgrabungen, unter besonderen Gesichtspunkten der Archäometallurgie und der ägyptischen Keramik zu Datierungszwecken, angestrebt. Zur Frage der Datierung und der Funktion im Erzabbau sollen ausgewählte Fundplätze aufgesucht und durch Sondagen und kleinere Ausgrabungen erfasst werden.
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Forschungsgeschichte
W.M. Flinders Petrie und C.T. Currelly begannen 1905/1906 die Prähistorie des Sinai gezielt zu erforschen, archäologische, montanarchäologische und geologische Fragestellungen standen dabei im Vordergrund 1958 publizierte der Geological Survey of Egypt seine Ergebnisse von den naturwissenschaftlich ausgelegten Begehungen, es erfolgten Kartierungen und Beschreibungen der Lagerstätten und Erzvorkommen1956 begann B. Rothenberg (später am Institute for Archaeo-Metallurgical Studies, London) mittels Surveys und Testgrabungen den Sinai systematisch zu untersuchen, seine Forschungsarbeit führte er bis in die 1980er Jahre fort und er dokumentierte mehr als 700 FundplätzeZwischen 1971-1982 beging I. Beit-Arieh (Universität von Tel Aviv) im Rahmen seiner Ophir Expedition speziell entlang der zentralen Routen des nördlichen, westlichen und insbesondere des südlichen Sinai eine Gesamtfläche von 1700 km2, über 300 Fundplätze wurden dokumentiert, 7 wurden ausgegraben E.D. Oren (Ben-Gurion Universität Beersheva) leitete zwischen 1972-1982 die North Sinai Expedition entlang des Küstenstreifens im Nordsinai, seine Untersuchungen erbrachten neue Erkenntnisse zu den Verbindungen zwischen der Südlevante und Unterägypten.1996 arbeiteten F.W. Eddy und F. Wendorf (American Research Center in Egypt) im östlichen Zentralsinai, 73 Fundplätze wurden begangen und es fanden Sondagen und Notgrabungen statt F. Paris vom «Institut Français d`Archéologie Orientale» (IFAO) leitet seit 1999 Ausgrabungen in der großen Siedlung 'Ain Fogeiya in der zentralwestlichen Region, weitere Fundplätze werden im Zentralsinai bearbeitet Seit 2000 leitet G. D. Mumford (Survey and Excavation Projects in Egypt - SEPE) Surveys und Ausgrabungen in der el-Markha Ebene an der südwestlichen Küste
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Aktuelle Arbeiten
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Tondüsenfragmente: Überreste von Metallproduktion |
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Gruppe von kleinen Steinkreisen in windexponierter Lage |
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Große Halden von Kupferschlacke in Bir Nasib |
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Die Arbeiten des im Jahr 2007 initiierten Gemeinschaftsprojektes zwischen der Orient-Abteilung und der Abteilung Kairo des Deutschen Archäologischen Instituts sowie dem Deutschen Bergbaumuseum umfassten bisher eine Feldbegehung, Beschaffung von Probenmaterial, Analytik, die Kartierung von Verbindungsrouten und Nachuntersuchungen zu archäologischen Fragestellungen wie zur Chronologie und Archäometallurgie:
- Im Winter 2006 fand eine achttägige Exkursion in den westlichen und südlichen Teil der Halbinsel statt, um die montanarchäologische und geologische Situation zu erfassen. Im Westen der Halbinsel wurden in Sand- und Sedimentgesteinen einlagernde Kupfererzlagerstätten besucht (Bir Nasib I und II, Umm Bogma, Wadi Kahrig, Wadi Maghara, Sarbut el-Jamal, Serabit el-Khadim). Danach wurde die Exkursion im Süden des Sinai fortgesetzt (Wadi Riqeita, Wadi Rimthi). Die erzführende Gesteinsader von Riqeita ist in einer Länge von mehr als 1 km abgebaut worden, zahlreiche Gruben und Grubenhalden ziehen sich perlenschnurartig in und an der Ader entlang. Die großen Grubenhalden grau-grünlichen Gesteins wurden an der Südseite der Ader am Hang angelegt. Wann der Beginn des Minenabbaues zu datieren ist und wo die Plätze der frühesten Kupferverarbeitung liegen, ist bisher unklar und bedarf weiterer Feldbegehungen. Nur wenige der begangenen Kupfererzlagerstätten zeigen noch prähistorische Abbauspuren auf, da aufgrund modernen Mangan-Bergbaus bereits große Teile der prähistorischen Gruben und Minen zerstört sind. Der derzeitige Manganabbau im Westsinai führt zu tiefgreifenden landschaftlichen Veränderungen, weshalb die antiken Abbauplätze akut bedroht sind.
- Neben den Lagerstätten wurden antike Schmelzplätze aufgesucht, die sich durch große Mengen an Schlacken, Ofenfragmenten und Tondüsen zu erkennen geben. Diese Schmelzplätze sind von unterschiedlichen Ausmaßen, die Streuung der Schlacken fällt teilweise sehr weit aus. Einige der Schlackeplätze konnten anhand von Tondüsen datiert werden, während andere Plätze schwer und nur aufgrund der Schlackestrukturen datiert werden können. Intakte Arbeitsplätze wurden bisher nicht gefunden. Einige der Schmelzplätze befinden sich auf windexponierten Höhenlagen und lassen sich anhand der Schlackenart mit Schmelzplätzen im jordanischen Wadi Feinan vergleichen. Diese Schmelzplätze datieren zumeist in die Frühbronzezeit, denn die Lokalisierung in Höhenlagen ist ein typisches Kriterium für die Verhüttungs- und Schmelzöfen dieser Zeit.
- Sowohl an den bereits bekannten Fundorten als auch an neu entdeckten Plätzen wurden Materialproben für die Durchführung bleiisotopischer Analysen genommen (Erze, Schlacken, Metalle). Die hohe Funddichte und die Ausmaße einiger Schlackehalden deuten auf eine einst intensive Metallverarbeitung hin.
- Anhand von Wasserstellen und topografischen Kriterien wurden mögliche Verbindungsrouten rekonstruiert, anhand derer die Interaktionen über und innerhalb des Sinais verlaufen sein könnten; dazu standen speziell die Wegsysteme im mittleren und südlichen Sinai im Vordergrund, da die nördlichen Überlandrouten bereits größtenteils erfasst sind.
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Methoden
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Karte mit ausgewählten Fundorten für den Survey 2008 |
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Das Projekt gliedert unterschiedliche Fachdisziplinen ein, die aus dem Bereich der Altertumswissenschaften (Prähistorische Archäologie, Ägyptologie, Vorderasiatische Archäologie, Montanarchäologie, Archäometallurgie) und dem Bereich der Geowissenschaften stammen (Geologie, Mineralogie, Metallurgie, Archäometrie). Durch das Ineinandergreifen der Fachgebiete wird ein breites Spektrum an Fragestellungen interdisziplinär abgedeckt.
- Bleiisotopische Analyseserien, chemische Untersuchungen und Spurenelementenanalysen
- Sichtung von Fundmaterial aus Altgrabungen und laufenden Projekten
- Datierung von Siedlungsstrukturen mit dem Verfahren der Optisch Stimulierten Lumineszenz (OSL)
- Grabungen und Sondagen an ausgewählten Fundplätzen
- Erfassung prähistorischer bergbaulicher Spuren
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Ergebnisse
Mit den Bleiisotopenanalysen liegen erstmals Messergebnisse aus dem Sinai vor, die mit Probenserien von Fundkomplexen anderer Regionen verglichen wurden (Lagerstätten in Jordanien, Israel sowie Saudi-Arabien, Fundplätze Maadi (Unterägypten) und Tell Magass, Tell Hujayrat al-Ghuzlan (Südjordanien). Das Bleiisotopendiagramm konnte veranschaulichen, dass der Sinai als Rohstoffquelle für einige Metallfunde, unter anderem in Maadi (Material aus den Neugrabungen), nicht ausgeschlossen werden kann. Dies würde bedeuten, dass Maadi - wo bisher keine Spuren extraktiver Metallurgie gefunden wurden - zu Teilen mit aus Sinai-Erzen gefertigtem Kupfer versorgt wurde.
Zur Konsolidierung der Arbeiten konnten weitere Ergebnisse zur Besiedlung, der Chronologie und den Verbindungsrouten erzielt werden. Ältere Datierungen von Fundplätzen früherer Surveys erbrachten überdurchschnittlich viele Einordnungen in die FBZ II, während noch ältere Perioden trotz passendem Fundmaterial nicht erwähnt wurden. Dies bot die Möglichkeit zur Korrektur der Chronologie, die sich zunächst am Fundmaterial orientiert (Lithik, Muschelartefakte, Felsgesteingeräte). Daraus resultierte, dass mindestens 30 Plätze vor der FBZ II bestanden, und bis in die Mitte des 5. Jts. v. Chr. zurückreichen.
Eine bisher lang angenommene These der Einphasigkeit der meisten Fundorte wird zunehmend entkräftet, denn Fundmaterial aus unterschiedlichen Perioden sowie stratigrafische Beobachtungen indizieren häufig mehrphasige Besiedlung und wiederholtes Aufsuchen der vorhandenen Strukturen. Einige der steinernen Wohnanlagen können sogar ins akeramische Neolithikum (PPNB, 9200-7800 BP) datiert werden. Sie sind durch architektonische Formen gekennzeichnet, die bis in die Spätbronzezeit unverändert geblieben sind und beinhalten Funde aus unterschiedlichen Perioden aufweisen. Möglicherweise zeigt sich hier, dass die lokale Bevölkerung die Wiederbenutzung vorhandener Strukturen tradiert hat, was wiederum auf eine Kontinuität in der Besiedlungsgeschichte schließen lässt.
Die lokale Bevölkerung des Sinai bestand in der Prähistorie aus Hirtennomaden, die höchst wahrscheinlich im frühen Kupferbergbau und -handel aktiv waren. Unterschiedliche Analogien zeigen auf, dass auch die Kupferproduktion und der frühe Tauschhandel der Rohmaterialien vorwiegend in der Hand der nomadisch lebenden Bevölkerung gewesen sein könnte. Deren Erschließung des Wüstengebietes war von Wasser abhängig. Anhand von Brunnen, Wasserstellen, Oasen und Quellen lässt sich ein Wegnetz rekonstruieren, welches zum einen die gesamte Halbinsel abdeckt und zum anderen den Überlandweg in kurze Streckenabschnitte gliedert.
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Kooperationen
Das Forschungsprojekt basiert auf einer Kooperation zwischen der Orient-Abteilung (Prof. Dr. R. Eichmann) und der Abteilung Kairo (Dr. U. Hartung) des Deutschen Archäologischen Instituts. Die Arbeiten vor Ort werden gemeinsam von der Orient-Abteilung (K. Pfeiffer M.A.) und der Abteilung Kairo (Dr. U. Hartung) geleitet, unter enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Bergbaumuseum (Prof. Dr. A. Hauptmann).
Wissenschaftliche Zusammenarbeit
- Rita Hartmann M.A.: Keramik
- Dr. Ali Abdel Motelib, Department of Geology, University of Giza, Cairo: Geologie
- Prof. Dr. Mortata el-Aref, Department of Geology, University of Giza, Cairo: Geologie
Wissenschaftliche Dienstleistungen
- Michael Bode, Universität Münster: Bleiisotopische Analysen
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Ansprechpartner
Prof. Dr. phil. Ricardo Eichmann
Vorderasiatische Archäologie
Telefon: 01888-7711-0
Telefax: 01888-7711-189
Email: orient@dainst.de
Dr. phil. Ulrich Hartung
Vor- und Frühgeschichte
Telefon: +20-(0)2-2735-1460, -2735-2321
Telefax: +20-(0)2-2737-0770
Email: hartung@kairo.dainst.org
Kristina Pfeiffer, M.A. (DFG)
Vorderasiatische Archäologie
Telefon: 01888-7711-175
Telefax: 01888-7711-189
Email: orient@dainst.de
weitere E-Mail Adresse: kp@orient.dainst.de
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externe Ansprechpartner
Prof. Dr. Andreas Hauptmann
DBM - Forschungsstelle
Archäologie u. Materialwissenschaften
Tel.: 0234 968-4041/-4031
Fax: 0234 968-4040
Email: Andreas.Hauptmann@bergbaumuseum.de
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Förderung
Das Projekt wird aus Mitteln der Orient-Abteilung und der Abteilung Kairo des Deutschen Archäologischen Instituts finanziert.
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Literatur
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