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B. Urbanistik der römischen und islamischen Zeit
b. Qanawat

Qanawat/Kanatha. Urbanistische Untersuchungen einer antiken Stadt in Südsyrien von der Kaiserzeit bis zur Spätantike

Lage

Der Ort liegt 7 km nordöstlich der Bezirkshauptstadt Souweida, des antiken Dionysias-Soada, und 85 km südöstlich von Damaskus an der Nordwestflanke des vulkanischen Basaltmassivs des Jabal al-'Arab in einer Höhe von ungefähr 1200 m.

Abteilungen:
Außenstelle Damaskus der Orient-Abteilung

Weitere Informationen zur Abteilung/Kommission, die das Projekt betreut

 

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Geschichte

Form und Infrastruktur der Siedlungsräume in diesem Gebiet aus vorrömischer Zeit sind bis heute kaum bekannt. Kanatha war seit alters her wegen seiner reichen Wasservorkommen ein begehrter Siedlungsplatz. Temporär konnte das Wasser aus dem Wadi al-Ghar genutzt werden, während unterirdische Kanäle, Zisternen und offene, in den anstehenden Basalt gehauene Bassins eine permanente Wasserversorgung garantierten. In der Antike wurde das Quell- und Regenwasser bei dem 2.5 km südöstlich von Kanatha gelegenen Seeia in Auffangbecken gesammelt und durch mehrere unterirdische Kanäle, die so genannten Kanate, in einer Länge von etwa 5 km zu dem tiefer liegenden Kanatha weitergeleitet. Vor diesem Hintergrund erklärt sich der antike Ortsname Kanatha, der wie auch der im Arabischen und Persischen gebräuchliche Name Qanawat unterirdische Kanäle bezeichnet. Kanatha, das wohl schon während der Herrschaft der Seleukiden unter hellenistischem Einfluss stand, war im 1. Jh. v. Chr. Mitglied des Städtebundes der Dekapolis. Im Jahr 63 v. Chr. wurde der Ort der Verwaltung der von Pompeius eingerichteten Provinz Syrien unterstellt. Schon kurz danach bekam Kanatha als einzige der zahlreichen Ortschaften in der Auranitis, der heutigen Region des Jabal al-'Arab, den Status einer Stadt mit munizipaler Verwaltung verliehen. Während der Kaiserzeit behielt sie diesen unverändert bei. Im 3. Jh. n. Chr. erlebte die Stadt während der Herrschaft der severischen Kaiser eine neue Blüte. Auch in byzantinischer Zeit blieb sie als Bischofssitz tonangebend in dieser Region bis in das 7. Jh.  

Ziele

Das seit 1997 bestehende syrisch-deutsche Kooperationsprojekt gilt der Erforschung der Siedlungsgeschichte des antiken Kanatha von späthellenistischer bis in spätantiker Zeit. In zehn Arbeitskampagnen wurden Surveys und Grabungen in wichtigen Bereichen des Ortes sowie Bauaufnahmen signifikanter Gebäude durchgeführt, um Aussagen über die Urbanistik und Lebensweise des antiken Kanatha zu gewinnen. Die Befunde sollen übergreifend mit anderen städtischen Zentren aus römischer Zeit in der Mittelmeerwelt unter dem Aspekt verglichen werden, ob das Stadtbild von Kanatha gängigen Modellen weitgehend gleicht oder ob es sich um ein eigenes individuell gestaltetes Siedlungsprofil handelt. Seit 2004 sind die Feldarbeiten zu der urbanistischen Untersuchung von Kanatha abgeschlossen. Die Auswertungen der Architektur, der Ausstattung und Kleinfunde sind noch im Gange. Es wurden zwei geodätische Gesamtpläne sowie 3 D-Modelle der antiken Bauten von Kanatha und Seeia hergestellt.  

Ergebnisse

   Abb. 1   Kanatha, Oberstadt, Heiligtümer, 3 D-Modell  
  Abb. 1 Kanatha, Oberstadt, Heiligtümer, 3 D-Modell  
   Abb. 2   Kanatha,  
  Abb. 2 Kanatha, "Serail", "Westtempel", schematischer Grundriss  
   Abb. 3   Kanatha,  
  Abb. 3 Kanatha, "Serail", "Westtempel", Adyton, Mauerwerk  
   Abb. 4   Kanatha,  
  Abb. 4 Kanatha, "Serail", Depot mit verbauten Mauern des "Osttempels" in situ  
   Abb. 5   Kanatha,  
  Abb. 5 Kanatha, "Serail", "Osttempel", Front. Die ehemalige Front des Osttempels (rot) wurde bei dessen Umbau in eine Kirche mit Spolien und einem neuen Obergeschoss versehen (grün)  
   Abb. 6  Seeia, Heiligtum, 3 D-Modell  
  Abb. 6 Seeia, Heiligtum, 3 D-Modell  

"Serail", "Westtempel"
In der Oberstadt von Kanatha ließen sich vier monumentale Tempelanlagen nachweisen. Die letzten Arbeiten vor Ort konzentrierten sich auf die als "Serail" bezeichneten Kirchenanlagen, in denen zwei Tempel aus der frühen Kaiserzeit verbaut sind (Abb.1). Bei dem westlich gelegenen Gebäude handelt es sich um einen prostylen Tempel, der wie der Tempel des Zeus Megistos nach Süden ausgerichtet ist (Abb. 2). Vor der Front im Norden ragte eine sechssäulige Eingangshalle korinthischer Ordnung empor. Die Fassade war von drei Eingängen durchbrochen, die Zutritt in eine sehr tiefe Vorcella gewährten. Vermutlich standen im Osten und Westen zwei Reihen mit drei Säulen, die die Vorcella in drei Schiffe unterteilten. Vor der Rückwand ragt im Zentrum ein Naos empor, der von zwei sich zur Vorcella öffnenden Kammern flankiert wird. Das Adyton hat die Form einer monumentalen Apsis mit drei konchenförmigen Nischen, in denen auf erhöhtem Fußboden Kultmale standen (Abb. 3). Die dreigliedrige Aufteilung des Adyton läßt auf die Verehrung einer Göttertrias schließen. Unter dem Naos verläuft ein Korridor, der durch einen Zugang mit der östlichen Seitenkammer verbunden ist. In der Westkammer führt um eine Spindel eine Treppe zum Dach über dem Naos. Zwei Türen auf der Ostseite der Vorcella und eine weitere in der Ostkammer ermöglichen einen direkten Zutritt in den östlich anschließenden Säulenhof. Nach der architektonischen Disposition zu schließen, dienten die zahlreichen Zugänge, der unterirdische Korridor und das Treppenhaus rituellen Begehungen, wobei vor allem Prozessionen vorstellbar sind. Die Bearbeitung und Konstruktionstechnik des Mauerwerks des Naos, das gut vergleichbar mit der Terrassenmauer des Heiligtums in Seeia ist, legt eine Datierung des Tempels in die zweite Hälfte des 1. Jhs. v. Chr. nahe. In severischer Zeit wurde der Sakralbau mit neuen Außenmauern ummantelt und die Säulenvorhalle erhielt eine korinthische Ordnung. Ornamentierte Bauglieder sind aus der späthellenistischen und severischen Phase erhalten. In frühchristlicher Zeit wurde das pagane Bauwerk wie der Westtempel in eine nach Osten ausgerichtete Kirche umgebaut, wobei das ehemalige Adyton nun als Seitenkapelle fungierte.

"Serail", "Osttempel"
In unserer letzten Arbeitskampagne in Kanatha konnten wir einen weiteren antiken Tempel am südlichen Ende des Säulenhofs im "Serail" ausfindig machen. An dieser Stelle steht heute ein Depot zur Aufbewahrung von Steinfunden aus Kanatha. Originale Partien der Rückwand im Süden und der Längswände im Osten und Westen sind in dem neuzeitlichen Depot verbaut (Abb. 4). Historische Fotografien aus dem 19. Jahrhundert zeigen den in dieser Zeit noch erhaltenen Naostrakt des Tempels, der wie schon Marquis de Vogüé richtig festgestellt hat, auf der Südseite in einer Apsis endete. Vor dieser befanden sich zu beiden Seiten zwei Kammern, die sich zur Vorcella hin öffnen. In dieser standen zwei Reihen von sieben Säulen dorischer Ordnung, die exakt in der Flucht der östlichen und westlichen Kolonnade des Säulenhofes liegen. Die zwischen dem Säulenhof im Norden und der Vorcella im Süden verlaufende Mauer ist keine aus Spolien zusammengesetzte Mauer aus spätantiker Zeit wie fälschlich angenommen wird, sondern sie ist die ursprüngliche Fassade des originalen Tempels, die erst bei dem Umbau des paganen Sakralbaus in eine Kirche mit wieder verwendeten Baugliedern aus älteren Gebäuden geschmückt und mit einem neuen Obergeschoß versehen wurde (Abb. 5). Die unterste Terrasse, die die beiden anderen in der Größe bei weitem übertrifft, diente nicht ausschließlich religiösen Funktionen (Abb. 1). Der monumentale Vorhof nördlich der beiden Tempel, eine weitere Platzanlage westlich des Westtempels und zwei Tore auf der West- und Ostseite des Bezirks, die als Zugänge zu den Höfen fungierten, lassen darauf schließen, daß dieses Heiligtum mit einem großen Marktzentrum verbunden war. Die Zugehörigkeit des Marktbezirks zum Heiligtum zeigt eine enge Verknüpfung von merkantiler und religiöser Funktion, die im Osten eine lange Tradition hat. Zu den bekanntesten Beispielen aus dem späten Hellenismus und der frühen Kaiserzeit zählen der herodianische Tempel in Jerusalem, das Heiligtum des Jupiter in Damaskus und das Heiligtum des Zeus Uranios in Baitokaike. Die beiden anderen höher gelegenen Heiligtümer in der Oberstadt von Kanatha, die durch festungsartige Mauern hermetisch abgeschlossen waren, dienten wohl ausschließlich kultischen Begehungen. Von dem Marktbezirk auf der untersten Terrasse, die wohl allen Gläubigen zugänglich war, zog man aufwärts über die zweite Terrasse bis zur heiligsten Stätte des höchst gelegenen Tempels, der dem obersten Gott von Kanatha, Zeus Megistos, geweiht war. Letztere Kultbauten, die durch die festungsartigen Mauern den Blicken der Betrachter weitgehend entzogen waren, erschlossen sich erst beim Durchschreiten der Bezirke. Das gesamte Ensemble der späthellenistischen Kultbauten ist in der Disposition mit dem 3 km südöstlich von Kanatha entfernt liegenden Heiligtum in Seeia vergleichbar, das zu dem Territorium dieser Stadt gehörte (Abb. 6). Die Anlage erstreckt sich in drei aufeinanderfolgenden fächerförmig angelegten Terrassen über einem Felsplateau in exponierter Lage. Auf jeder Terrasse stand ein Tempel, in dessen heiligen Bezirk ein monumentaler Torbau Eingang gewährte. Am Ende des Felssporns befand sich auf dem obersten Plateau der wichtigste Kultbau des Heiligtums, der Tempel des Baalschamin. Der von der untersten Terrasse bis zum ranghöchsten Bezirk führende Weg spielte wie bei dem Heiligtum in Kanatha eine wichtige Rolle bei den Prozessionen. Mit großer Wahrscheinlichkeit wurden beide Anlagen gemeinsam um die Mitte des 1. Jhs. v. Chr. konzipiert, wobei der Komplex in Seeia vermutlich als extraurbanes Heiligtum von Kanatha fungierte. Beide Anlagen waren durch eine Straße miteinander verbunden, die bei Festtagen aller Wahrscheinlichkeit nach auch als Prozessionsweg benutzt wurde.

"Peripteraltempel"
Bei den Grabungen am "Peripteraltempel" im Frühjahr 2002 konnte die auf der Westterrasse hinter der Rückseite des Tempels liegende Kryptoportikus zwischen der Terrassenmauer und der etwa 3 m westlich liegenden Temenosmauer nachgewiesen werden. Die Kryptoportikus verlief aber nicht nur auf der Westseite, sondern auch auf den anderen drei Seiten der Terrasse des Heiligtums. Vermutlich war sie mit Balken aus Basalt eingedeckt. Nach dem Einsturz des Tempels aus dem 3. Jh. wurde auch die Kryptoportikus in Mitleidenschaft gezogen und nicht mehr restauriert. Nach der Auflassung des Heiligtums errichtete man zwischen den Mauern kleine Lagerräume.

Die Bauten auf der östlichen Terrasse des Wadi
In Kanatha befinden sich außerhalb der antiken Siedlung auf einem terrassierten Gelände am östlichen Abhang des Wadi el-Ghar ein Nymphäum und 70 m nördlich von diesem ein kleines Theater. Das erstgenannte Gebäude besteht aus einer tonnenüberwölbten Kammer, dessen offene Front nach Westen zum Wadi gerichtet ist. In dem zweigeschossig gegliederten Innenraum befindet sich im unteren Bereich ein Becken, das einen Zufluß auf der Ostseite und einen Abfluß auf der Nordseite besitzt. Das Bauwerk, das im Grund- und Aufriß mittelitalischen Kammernymphäen aus dem 1. Jh. v. Chr. ähnlich ist, wurde vermutlich in dieser Zeit errichtet. Als chronologische Indizien sind die Konstruktionstechnik des Mauerwerks und die Form der Gesimse anzuführen. Vermutlich war die Stätte ein traditionelles Naturheiligtum, das im späten 1. Jh. v. Chr. mit einem monumentalen architektonischen Rahmenwerk repräsentativ ausgebaut wurde. Über der Quellgrotte errichtete man das Nymphäum, das zugleich die Funktion einer Zisterne und eines Kultbaus innehatte. Der sakrale Charakter des Bauwerks kommt auch formal durch die Gestaltung der Front mit den Antenmauern zur Geltung. Im Zuge der Monumentalisierung der Anlage wurde auch das Theater errichtet, das in der Technik und Gestaltung des Quadermauerwerks identisch mit dem Nymphäum ist. Beide Bauten sind Bestandteile eines einheitlich konzipierten Ensembles, das zudem mit einem groß ausgebauten Kanal- und Wasserversorgungssystem verbunden war. Es ist nicht auszuschließen, daß bei Prozessionen und anderen Begehungen tragbare Götterbilder aus dem Nymphäum zum Theater gebracht und in diesem im Beisein der Kultgemeinde rituell gewaschen wurden. Wie die großen Heiligtümer in Kanatha so wurde auch das kleine Theater in frühseverischer Zeit erneuert. Von dem Neubau stammt die große Stifterinschrift auf der Stirnwand der Orchestra, nach deren Text ein Proedros namens Marcos Ulpios Lysias, Sohn des Ikauros, zum Bau des Theaters 10000 Denare aus eigenen Mitteln stiftete. Das Amt des Stifters, der Vorsitzender des Stadtrats von Kanatha war, und das in der Inschrift als Odeion bezeichnete Bauwerk sind als Indizien dafür zu werten, daß der Theaterbau auch als Versammlungsort der Stadträte fungierte.

Zusammenfassung
Etwa um die Mitte des 1. Jhs. v. Chr., als Kanatha den Rang einer Polis erhielt, wurde die Stadt monumental ausgebaut. Das Privileg des Stadtstatus bedeutete für die Einwohner in Kanatha eine beträchtliche Aufwertung, zumal kaum ein anderer Ort in der Auranitis im ausgehenden Hellenismus diesen Status innehatte. Die neue politische und soziale Stellung, die vermutlich auch einen wirtschaftlichen Aufschwung mit sich brachte, bewirkte einen Wandel im Selbstverständnis der Bewohner dieser Stadt und deren Umgebung. Als Mitglieder der römischen Welt wollten sich die lokalen Würdenträger, die als Parteigänger Roms von der neuen politischen Konstellation profitierten, neu definieren, indem sie ihre eigene materielle Kultur mit formalen und technischen Standards aus den Zentren der Mittelmeerwelt aufwerteten. Es war der Ehrgeiz der Besteller, die traditionellen Kultstätten in der Oberstadt und am Osthang des Wadi mit einem luxuriösen architektonischen Rahmenwerk zu versehen, in dem sie ihre eigenen lokalen Gottheiten mit den ihren vertrauten Kultpraktiken verehren konnten. Das politische und kulturelle Selbstverständnis der Polisbürger von Kanatha manifestierte sich aber nicht nur in den sakralen Neubauten, sondern auch in dem infrastrukturellen Ausbau der Verkehrswege und der Wasserversorgung. Ein ähnlicher Sachverhalt ist für die Wohnbauten und Landhäuser zu postulieren, deren Befunde aber erst durch zukünftige Untersuchungen zu klären sind.  

Kooperationen

Direction Générale des Antiquités et des Musées de la Syrie (DGAMS)

Wissenschaftliche Zusammenarbeit

Dipl.-Ing. C. Ertel, Wien
Dipl.-Ing. A. Darwisch, Damaskus
V. Schnitzer, Bammental
Prof. Dr. Th. Fischer, Archäologisches Seminar der Universität zu Köln
Dr. R. Förtsch, Forschungsarchiv für Antike Plastik der Universität zu Köln
Prof. Dr. K. Schnädelbach, Th. Wunderlich, Institut für Geodäsie der Technischen München
Dr. M. Stephani, Institut für Fotogrammetrie der Technischen Universität München
V. Hinz, S. Franz, Technische Universität München (Herstellung der 3 D-Modelle)  

externe Ansprechpartner

Prof. Dr. Klaus Stefan Freyberger
Klassische Archäologie
Deutsches Archäologisches Institut, Abteilung Rom, Via Sardegna 79, 00187 Roma
Telefon: + 39-06-488814-1
Telefax: + 39-06-4884973
Email: freyberger@rom.dainst.org

Literatur

K.S. Freyberger, Qanawat. Der "Südtempel" (Tempel des Zeus Megistos): Deutung und Funktion im städtischen Kontext von Kanatha, Damaszener Mitteilungen 12, 155-175.
C. Ertel, Qanawat. Neue Forschungen zum Peripteraltempel, Damazener Mitteilungen 12, 2000, 187-222.
W. Oenbrink, Qanawat. Untersuchungen zu den Nekropolen und Grabbauten, Damaszener Mitteilungen 12, 2000, 231-243.
J. Peuser, Qanawat. Zur Architektur der Thermen, Damaszener Mitteilungen 12, 2000, 223-229.
Th. Fischer, Qanawat. Bericht über die Ausgrabungen der Kampagnen 1998 und 1999, Damaszener Mitteilungen 12, 2000, 177-185.
K. S. Freyberger, C. Ertel, Zwischen Hellenisierung und Romanisierung: Ein Freisblock mit Weihinschrift aus dem Vorgängerbau des "Peripteraltempels" in Kanatha, Damaszener Mitteilungen 13, 2002, 131-169.
C. Ertel, Ornamentik und Rekonstruktion des jüngeren Peripteraltempels in Qanawat, Damaszener Mitteilungen 13, 171-203.
P. Henrich, Studien zur römischen Keramik im Hauran - Untersuchungen am Beispiel eines Fundkomplexes aus Qanawat/Südsyrien, Damaszener Mitteilungen 13, 247-315.
K. S. Freyberger, Die Wasserversorgung von Kanatha (Qanawat) als Spiegel städtischer Kultur der Polisbürger, in: A. Schmidt-Colinet (Hrsg.), Lokale Identitäten in Randgebieten des Römischen Reiches. Akten des Internationalen Symposiums in Wiener Neustadt, 24.- 26. April 2003 (2004) 59-70.
K. S. Freyberger, Späthellenistische und frühkaiserzeitliche Kultbauten in Kanatha: Manifestation eines neuen Selbstverständnisses regionaler Gemeinden in Südsyrien. E.-L. Schwandner - K. Rheidt (Hrsg.), Macht der Architektur - Architektur der Macht. Bauforschungskolloquium in Berlin 30.10. -2.11.2002 (2004) 263-273.
K. S. Freyberger, Das Theater in Kanatha: Funktion und Bedeutung, in: J.M.Blázquez Martínez y A.González Blanco (Eds.), Sacralidad y Arqueología. Thilo Ulbert zum 65.Geburtstag am 20.Juni 2004 gewidmet (2004) 13-32.
K. S. Freyberger, Zur Urbanistik von Kanatha in severischer Zeit: Die Bewahrung des Bestehenden, in: D. Kreikenbom - K.-U. Mahler - Th. M. Weber (Hrsg.), Urbanistik und städtische Kultur in Westasien und Nordafrika unter den Severern (2005) 131-147.
K. S. Freyberger, Bedeutung und Funktion der Heiligtümer im städtischen Kontext des antiken Kanatha (Table Ronde Damaskus, in Bearbeitung).  

 


 
 

Aktualisiert: 30.07.2008

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