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Holzhäuser in Istanbul
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Forschungen zur Istanbuler Stadttopographie
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Abb.1 Die Altstadthalbinsel um 1918, rezent durch Feuer zerstörte Quartiere schraffiert, die verbliebenen mit überwiegendem Holzhausbestand braun angelegt (nach Müller-Wiener/Cramer, 8)
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Die Situation
Fast alle osmanischen Wohnhäuser Istanbuls waren als Holzkonstruktionen ausgeführt worden, Istanbul war bis in das 20. Jh. hinein ganz überwiegend eine "hölzerne Stadt". Dann aber wurden die ausgedehnten Schadensflächen der letzten großen Stadtbrände nicht mehr mit Holzhäusern, sondern mit massiven Konstruktion nach teilweise bis weit in das 19. Jh. zurückreichenden, städtebaulichen Konzeptionen neu strukturiert und bebaut (Abb. 1). Nur noch vier größere Stadtquartiere mit traditionellen Holzhäusern verblieben, unter ihnen das Gebiet der Süleymaniye und Zeyrek. Letzteres stellte bis in die 70er Jahre des 20. Jhs. das größte zusammenhängende Holzhausquartier der Stadt dar. In zwei anderen Regionen der Großstadt Istanbul sind Holzhäuser ebenfalls bis in die Gegenwart präsent, zum einen an beiden Seiten des Bosporus in Form von hölzernen Ufervillen, zum anderen als Sommerhäuser auf den Prinzeninseln. Die Abteilung Istanbul betreibt seit einigen Jahren in all diesen Regionen bauhistorische Untersuchungen, um die erhaltenen Gebäude zu dokumentieren und damit sowohl für die Forschung als auch für Restaurierungsmaßnahmen geeignete Grundlagen zu schaffen. Da der Prozeß des Verschwindens der Holzhäuser aus dem Stadtbild Istanbuls nach wie vor anhält, ist diese Arbeit von höchster Dringlichkeit.
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Abb.2 Anatolisches Holzhaus des 18. Jhs. mit offenem Gemeinschafts- und Verteilerbereich (hayat, der Çakır Ağa konağı in Birgi)
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Haustypen und Konstruktionsweise
Die Istanbuler Holzhäuser in ihren vielfältigen Ausbildungen und Konzeptionen sind ohne die Kenntnis älterer osmanischer Gebäudetypologien nicht verständlich. Vor deren Hintergrund stellen sie sich als Endpunkt einer Entwicklung dar, die nach Anatolien führt und hier in kursorischer Zusammenfassung beschrieben werden soll. Dabei stellt der Hof als Begegnungsraum einer häuslichen Gemeinschaft den zentralen Ausgangspunkt bei der Genese der osmanischen Hausgrundrisse dar. Aus den vier Stadien einer zunehmenden Inkorporation dieses Hofbereichs in das Bauvolumen werden die vier Grundtypen des osmanischen Hauses definiert. Die Entwicklung geht vom offenen Hof über den überdachten (Abb. 2) zum völlig in das Gebäudeinnere verlagerten großen Verteilerraum (sofa). Dieses letzte Stadium wird in erster Linie mit den Istanbuler Holzhäusern des 18. und frühen 19. Jhs. in Verbindung gebracht. Doch ist die Entwicklung keineswegs geradlinig und eindimensional, auch die übrigen Grundrißtypen wurden in manchen Regionen Anatoliens beibehalten und zu eigenen, differenzierten Ausprägungen fortgeführt.
Die hoch entwickelten Gebäudetypen sind Ergebnis und Spiegel eines komplexen Zusammenspiels von Einflußfaktoren, die diese Raumgefüge hervorgebracht haben. Dabei spielen klimatische, ökonomische, kulturelle, gesellschaftliche und religiöse Faktoren eine wesentliche Rolle. Insbesondere hat die Trennung der Lebensbereiche von Mann und Frau, des öffentlichen und des privaten Wohnens entscheidenden Einfluß auf die Besonderheiten der Grundrißbildung. Diese wichtigen Komponenten werden mit haremlik und selamlik umrissen. Aber auch die klimatischen Faktoren mit den starken Temperaturenunterschieden zwischen Sommer und Winter, wie sie für Anatolien charakteristisch sind, hatten auf die Gebäudekonzeption erheblichen Einfluß. Sie führten zu einer Aufteilung jahreszeitlicher Lebensbereiche, deren räumliche Trennung die Gebäudedisposition bestimmt hat, mitunter sogar zu einer völligen Trennung dieser Lebensbereiche in zwei autonome Gebäudekomplexe, deren Standort weit voneinander entfernt liegen kann. Diese Bereiche werden mit den Begriffen yazlık und kışlık umrissen. Bis weit in das 19. Jh. hinein war Möblierung im europäischen Sinne unüblich, die Proportionierung und Gestaltung der Innneräume wurde ganz am auf dem Boden sitzenden Benutzer orientiert. Die älteren osmanischen Gebäude definieren sich ganz von ihrer inneren Konzeption her, konsequenterweise sind die Fassaden häufig außerordentlich schlicht gehalten.
Die Konstruktion in Holz ergab sich aus der Verfügbarkeit des Materials aus den waldreichen Gebieten der nördlichen Schwarzmeerregionen und möglicherweise aus der relativen Erdbebensicherheit dieser Bauweise. Konstruktionsgeschichtlich ergeben sich Anknüpfungspunkte zu den benachbarten Holzbauregionen Kleinasiens und Thrakiens. Allerdings bestehen kaum Zusammenhänge zwischen Gebäudetypologie und Konstruktionsweise, vielmehr wurde die große Vielfalt an Raumschöpfungen mit verhältnismäßig einfachen, durchgängigen Prinzipien realisiert.
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Ziele
Während die Istanbuler Holzhäuser des 18. Jhs. noch den älteren osmanischen Traditionen verhaftet sind, spiegeln die Bauten vor allem des späten 19. Jhs. einen dramatischen Umbruch zunehmender Europäisierung wieder, der zunächst allerdings noch keine Konsequenz auf die Bauweise hatte - es blieb beim Holzbau. Daher ist besonders im 19. Jh. eine ungeheure Bandbreite an Bautypen und Dekorationsformen entstanden, denn auch die schnellen Stilfolgen der Gründerzeit wurden in Holzbauweise nachvollzogen. Ziel des Projektes ist es, einen möglichst großen Querschnitt dieser Bauten zu erfassen, um die ganze Bandbreite der Istanbuler Holzhäuser in ihren Besonderheiten und Abhängigkeiten definieren zu können. Die bisher kaum untersuchten konstruktiven Eigenarten der Bauwerke stehen dabei im Vordergrund. Ziel ist es aber auch, die verlorene Stadttopographie der osmanischen Wohnbebauung im Bereich der historischen Altstadt wenigstens ausschnittsweise zu rekonstruieren und damit eine Vorstellung dieses stadträumlichen Gefüges zu erhalten. Auf diese Weise soll auch ein möglicher Zugang zu der noch älteren und gänzlich verlorenen byzantinischen Wohnbebauung überprüft werden.
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Abb.3 Das Kıbrıslı Yalısı, Ansicht vom Bosporus in den 60er Jahren
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Abb.4 Straßenzeile mit Holzhäusern in Zeyrek, 1977
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Abb.5 Der Kayserili Ahmet Paşa Konağι, Straßenfassade 1978
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Abb.6 Das ehemalige Botschafterwohnhaus der deutschen Sommerresidenz in Tarabya, um 1890
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Abb.7 Das überkuppelte Sofa im Obergeschoß des Sa'dullah Paşa Yalısı, 2004
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Forschungsgeschichte
Eine erste Untersuchung der Abteilung fand bereits 1962 statt, als Klaus Tuchelt und Wolfram Kleiss das Kıbrıslı Yalı auf der asiatischen Seite des Bosporus untersuchten (Abb. 3). 1977/78 folgte dann eine von dem damaligen Direktor Wolfgang Müller-Wiener und Johannes Cramer geleitete Großunternehmung, bei der wohl zum ersten Mal in Istanbul eine flächendeckende Dokumentation von Holzhäusern mit der Methodik der verformungsgetreuen Bauaufnahme durchgeführt wurde. Das Kooperationsprojekt mit den Technischen Universitäten Karlsruhe, Darmstadt und Istanbul richtete sich auf die Holzhäuser in Zeyrek, wo in dieser Zeit noch große, geschlossene Bestände erhalten waren (Abb. 4). Im Zuge dieser Arbeiten wurden aber auch im übrigen Stadtgebiet Holzhäuser aufgenommen, unter ihnen der Mazlumağa Köşk in Altunizade, das Wohnhaus von Halet Çambel in Arnavutköy und der Kayserili Ahmet Paşa Konağι (Abb. 5) im Gebiet der Süleymaniye. Im Gegensatz zu den einfacheren Gebäuden von Zeyrek waren letztere stattliche Wohnhäuser privilegierter Bevölkerungsschichten, so dass diese Untersuchungen bereits eine große diachrone und typologische Bandbreite besaßen. Leider konnten viele der damals dokumentierten Wohnhäuser in der Folge nicht erhalten werden. Umso bedeutender ist ihre Erfassung in den Bauaufnahmen und Fotografien.
Ab 2001 wurden die Holzhäuser Istanbuls wieder zum Forschungsgegenstand der Abteilung. Die Aktivitäten richteten sich vermehrt auf den Bosporus als ein bisher vernachlässigtes Forschungsareal mit einzelnen erhaltenen Gebäuden aus dem 18. und 19. Jh. Zunächst konnte die ehemalige Sommerresidenz des deutschen Botschafters in Tarabya untersucht werden, bei der es sich um eine - stark von europäischen Konzepten bestimmte - Gruppe von Bauten im cottage style des späten 19. Jhs. handelt (Abb. 6). Anschließend folgte 2004 das Sa'dullah Paşa Yalısı als eines der wenigen erhaltenden Gebäude aus dem 18. Jh. Der prominente haremlik (Abb. 7) wurde vom damaligen Direktor Adolf Hoffmann und von Dominik Lorentzen in einer sehr umfassenden Bauaufnahme untersucht.
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Abb.8 Straßenfassade des Hauses Altın Ordu Cad. 20 auf Büyükada, 2007 |
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Abb.9 Konstruktives Gerüst des Hauses Altın Ordu Cad. 20 auf Büyükada im digitalen Modell |
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Abb.10 Selamlik (links) und Haremlik (rechts) des Amcazade Yalısı im Ausschnitt einer Fotografie von der gegenüberliegenden Uferseite des Bosporus, um 1890 |
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Abb.11 Der Selamlik des Amcazade Yalısı mit dem über das Wasser auskragenden Divanhane im Vordergrund in einer älteren Aufnahme |
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Abb.12 Der berühmte Innenraum des Divanhane in einer perspektivischen Zeichnung von S. H. Eldem, um 1940 |
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Abb.13 Detail der tragenden Primärkonstruktion des Divanhane aus gebeilten Eichenbalken |
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Aktuelle Arbeiten
Im Herbst 2007 konnte erstmals eine Untersuchung an einem Gebäude auf den Prinzeninseln durchgeführt werden. Es handelt sich um das Wohnhaus Altın Ordu Cad. 20 auf Büyükada. Das schmale Holzhaus auf langgestrecktem Grundriß wurde an der Wende zum 20. Jh. errichtet und weist Elemente eines verhaltenen Jugendstils auf (Abb. 8). Der Grundriß und die Gebäudekonzeption sind ganz von europäischen Mustern bestimmt. Die Untersuchung richtete sich auch auf das konstruktive Gerüst des Gebäudes, so wie es erfasst werden konnte (Abb. 9).
2008 konnte eine Inkunabel der osmanischen Baugeschichte unter die Untersuchungsobjekte gereiht werden: Das Amcazade Yalısı bei Anadolu Hisarı. Das heute noch existierende Gebäude steht stellvertretend für eine große Anlage, die sich an einem länglichen Uferstreifen der asiatischen Bosporusseite ursprünglich aus mehreren großen Holzhäusern aufreihte. Bereits im 17. Jh. war hier nach historischen Quellen ein Sommerpalast der Familie Köprülü angelegt worden. Die Anlage bestand spätestens im 18. Jh. aus den klassischen Komponenten des selamlik und haremlik - hier ungewöhnlich weit voneinander entfernt - und einer Reihe von Nebengebäuden (Abb. 10). So waren dem haremlik ein Bootshaus und eine relativ geräumige Badeanlage zugeordnet, die als malerische Ruinen fortbestehen. Dagegen sind vom haremlik selbst nur noch Reste der Fundamentmauern vorhanden, das Gebäude ist bereits Ende des 19. Jhs. abgebrochen worden. Östlich der beiden Bauanlagen und diese tangierend ist noch ein Abschnitt der alten, grob mit Kalksteinen gepflasterten Uferstraße erhalten, die offenbar auch als interne Erschließungsachse des Anwesens fungierte.
Nur noch der selamlik ist in aufgehenden Teilen des Holzgebäudes erhalten und auch dieses Gebäude ist in verschiedene Komponenten zergliedert, deren Erhaltungszustand sehr unterschiedlich ist. Der Hauptbaukörper stammte aus der Mitte des 19. Jhs. und ist nur noch in der südlichen Raumzeile des Erdgeschosses und in einigen Querwänden erhalten.
Etwas nach Süden versetzt schließt an die westliche Schmalseite des selamlik der divanhane an (Abb. 11). Diesem Gebäude - eigentlich eine räumliche Komponente des selamlik - verdankt die Anlage ihre weit über andere osmanische Holzhäuser des Bosporus reichende Berühmtheit, es gilt als die Verkörperung des türkischen Holzhauses schlechthin. Das Gebäude wird in das ausgehende 17. Jh. datiert und gilt damit als ältestes Holzhaus von Istanbul. Die bestechend klare Grundrißfigur wurde aus der T-förmigen Anordnung des dreifachen eiwans gewonnen, dessen zentrales Quadrat von einer Kuppel überspannt wird (Abb. 12). Spektakulärstes Element in der Außenerscheinung des divanhane ist der nach Westen weisende Schenkel des Grundrisses, der weit über die Uferkante in den Bosporus hinausragt und sich dabei auf geschweifte Konsolen stützt. Diese malerische Ansicht des Gebäudes ist seit dem 18. Jh. immer wieder dargestellt worden. Während der Außenbau wahrscheinlich von Anfang an weitgehend schmucklos geblieben ist, entwickelt sich im Inneren eine ungeheure Prachtentfaltung. Die Holzkuppeln waren ursprünglich mit Leinwand bespannt, bemalt und reich vergoldet. Geschnitzte und vergoldete Leisten gliedern die Wandflächen, deren bestimmendes Element jedoch eine Reihung großer Paneele mit gleichartigem Blumendekor ist. Darunter folgt ein durchlaufendes, die Horizontale betonendes Fensterband, das von fast allen Blickwinkeln aus den Blick auf das Wasser und die gegenüberliegende Uferzone freigibt.
Durch jahrzehntelange Vernachlässigung befindet sich das Gebäude in schlechtem Zustand, doch nun soll ein neues Projekt zu seiner Restaurierung gestartet werden. In dessen Vorfeld wurde eine gründliche Bauaufnahme angefertigt, die erstmals auch den konstruktiven Aufbau des Gebäudes in allen Einzelheiten miteinbezieht (Abb. 13).
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Abb.14 Querschnitt durch den Divanhane mit Blick nach Süden, Verformungsgetreue Bauaufnahme |
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Methoden
Auch am Amcazade Yalısı wird mit den Methoden der klassischen Bauaufnahme von Hand gearbeitet. Diese tritt jedoch ergänzend zu einem Grundgerüst, das mit dem Laserscanner hergestellt worden ist. Eine andere Meßmethode wäre kaum vertretbar gewesen, da die hochsensiblen Oberflächen der Innenraumwände vor jeglicher Form mechanischer Berührung geschützt werden mussten. Die durch das Punktwolkenmodell ermittelte Kontur des Gebäudes wurde mit Handaufmaß und entzerrten Fotos zu vollständigen konstruktiven Schnittzeichnungen ergänzt (Abb. 14). Es handelt sich um die erste, vollständige Dokumentation des Bauwerks inklusive seines konstruktiven Gefüges. Zur Ermittlung und Verdeutlichung der ursprünglichen Gestalt und Wirkungsweise der Konstruktion soll ein maßstäbliches Holzmodell gebaut werden, das den rekonstruierten Zustand des Gebäudes zeigt.
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Ausstellungsprojekt "Istanbuler Holzhäuser"
Im Rahmen einer gemeinsam mit dem Istanbul Araştırmaları Enstitüsü konzipierten Ausstellung, deren Eröffnung am 30.10.2008 stattfinden wird, soll erstmals ein Überblick über die Forschungsarbeit der Abteilung Istanbul zu den Istanbuler Holzhäusern gegeben werden. Diese reicht bis in die 60er Jahre zurück und umfasst zahlreiche bedeutende Bauwerke der Stadt. Die Ausstellung soll jedoch nicht nur diese Dokumentationsarbeiten vorstellen, sondern auch viele Informationen zur Herstellung der Bauten, zu ihrer konstruktiven Ausführung und zu den beteiligten Handwerkern und Architekten liefern.
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Kooperationen
Istanbul Araştırmaları Enstitüsü
Universität Karlsruhe (TH)
Istanbul Teknik Üniversitesi ITÜ
Mimar Sinan Üniversitesi (Istanbul)
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Contact
Dr.-Ing. Martin Bachmann
Bauforschung
Telefon: + 90-(0)212-393 76 11
Telefax: + 90 - (0)212-393 76 14
Email: bachmann@istanbul.dainst.org
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Bibliography
Kıbrıslı Yalısı in Küçüksu (Kandilli)
K. Tuchelt, Das Yalı des Kıbrıslı Mustafa Paşa in Küçüksu (Kandilli) - ein Beitrag zur Geschichte osmanischer Uferpaläste am Bosporus, IstMitt 12, 1962, 129-158
E. Önel, Kıbrıslılar Yalısı, in: İstanbul Ansiklopedisi 4 (İstanbul 1994) 554-555
Holzhäuser in Zeyrek und Süleymaniye
W. Müller-Wiener - J. Cramer (Hrsg.), Istanbul - Zeyrek: Studien zur Erhaltung eines traditionellen Wohngebietes, Mitteilungen des Deutschen Orient-Instituts 17 (Hamburg 1982)
C. Schöning-Kalender, Mobilität und Mobiliar - Zur Wohnweise von Binnenmigranten in Zeyrek/Istanbul (Tübingen 1985)
H. Offen, Migration und kulturelle Marginalität - Präsentationsverhalten ländlicher Zuwanderer in Zeyrek/Istanbul, ungedr. Dissertation (Tübingen 1982)
J. Cramer, Vornehme Stadthäuser der Jahrhundertwende in Istanbul, in: Architectura. 13, 1983 (München - Berlin 1983), 64-77
Sadullah Paşa Yalısı in Çengelköy
T. Artan, Sadullah Paşa Yalısı, in: İstanbul Ansiklopedisi 6 (İstanbul 1994) 396-397
S. H. Eldem, Türk Evi I (İstanbul 1984), 218-223
E. Esin, An Eighteenth Century 'Yalı' Viewed in the Line of Development of Related Form in Turkish Architecture, in: Atti del secondo Congresso Internazionale di Arte Turca (Neapel 1965) 83-112
E. Esin, Sadullah Paşa Yalısı, in: Türkiyemiz (İstanbul 1975), 22-26
E. Esin, Sa'dullah Paşa Yalısı - The Yalı (Sea-side Mansion) of Sadullah Paşa (İstanbul 1977)
Amcazade Yalısı
C. Tamer, Amcazâde yalısı ve manzûmesi onarımları (İstanbul 2001)
S. H. Eldem, A. S. Ünver, Anadoluhisarı'nda Amucazade Hüseyin Paşa Yalısı (İstanbul 1970)
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