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Richtlinien für Veröffentlichungen der Eurasien-Abteilung des DAI

─ deutsche Version veröffentlicht in Eurasia Antiqua 8, 2002 (2003)  ─ 

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Die Eurasien-Abteilung gibt zwei Jahrbücher, die Eurasia Antiqua und die Archäologischen Mitteilungen aus Iran und Turan (AMIT), sowie in loser Folge die beiden Monographie-Reihen Archäologie in Eurasien und Archäologie in Iran und Turan heraus. Für die Vorbereitung von Manuskripten, deren Annahme, Bearbeitung und Druck für alle vier Publikationen gelten ab sofort folgende Richtlinien. Die zuvor in Eurasia Antiqua 1, 1995, und AMIT 29, 1997, publizierten Direktiven treten damit außer Kraft.

 

Allgemeine Hinweise

Sprachen

Beiträge werden entweder in Deutsch, Englisch oder in Französisch publiziert. Autoren, die ihre Beiträge in Englisch oder Französisch einreichen, haben selbst dafür Sorge zu tragen, dass die Texte sprachlich und grammatikalisch einwandfrei sind. Fehlerhafte Beiträge können zurückgewiesen werden. 

Die neue deutsche Rechtschreibung wird grundsätzlich präferiert. Für die Dauer einer Übergangszeit wird jedoch die alte Rechtschreibung bei eingesandten und angenommenen Manuskripten beibehalten, wenn sie vom Autor konsequent durchgehalten wurde.

Form des Manuskripts

Nur vollständige und satzfertige Manuskripte können zum Satz angenommen werden. Bei der Übertragung der Manuskripte in Hausform durch die Redaktion kann es zu Änderungen und Kürzungen kommen. Die Autoren haben die Gelegenheit, diese bei der Korrektur der Druckfahnen mit der Redaktion zu besprechen. Die letzte Entscheidung über die endgültige Form liegt jedoch beim Herausgeber.

Allen Monographien und größeren Aufsätzen ist ein Inhaltsverzeichnis voranzustellen. 

Manuskripte sind auf elektronischen Datenträgern (Diskette, CD-Rom) in Microsoft Word für Windows und zusätzlich als zweizeiliger Ausdruck im DIN A4-Format einzureichen. Dabei wird um präzise Einhaltung folgender Hinweise gebeten:

– Der Text muss fortlaufend ohne Silbentrennungen, ohne Blocksatz, ohne Einzüge sowie ohne sonstige Seiten- und Schriftformatierungen (z. B. fett, gesperrt, kursiv usw.) geschrieben und paginiert sein. Absätze sind zu kennzeichnen.

– Text inklusive Fußnoten, Literaturverzeichnis, Kataloge, Tabellen sowie Unterschriften für Abbildungen, Tafeln und Tabellen sind in getrennten Dateien abzuspeichern (<Name des Autors>-text.doc; <Name des Autors>-Literatur.doc; <Name des Autors>-Katalog.doc; <Name des Autors>-Abbildungsunter-schriften.doc; <Name des Autors>-Tabellen.doc; <Name des Autors>-Tabellenunterschriften.doc; usw.).

– Die Redaktion geht davon aus, dass jeder Autor ein Duplikat der Dateien besitzt. Die Autoren haben auch dafür Sorge zu tragen, dass die eingelieferten Dateien einwandfrei lesbar sind. 

Die Autoren können Layout-Vorschläge einreichen. Die endgültige Entscheidung über das Layout behält sich jedoch der Herausgeber vor.

Transliterationen und Transkriptionen

Kyrillisch

Im Literaturverzeichnis und in den Annotationen werden kyrillische Textteile nicht transliteriert. Für Personen- und Ortsnamen im Fliesstext wird die Transliteration der jeweiligen kyrillischen Alphabete nach der ISO-Transliteration vorgenommen.

Farsi

Namen, Ortsbezeichnungen und Literatur in Farsi sind in auf deutsch verfassten Beiträgen nach den Regeln in H. F. J. Junker/B. Alavi, Wörterbuch Persisch-Deutsch, Langenscheidt (Leipzig 1992) zu transliterieren; bei englischen oder französischen Beiträgen gelten die Umschriften der Encyclopedia Iranica.

Chinesisch

Chinesisch wird in Hanyu Pinyin nach K. Kaden, Die wichtigsten Transkriptionssysteme für die chinesische Sprache (Leipzig 1983) transkribiert. Nach Möglichkeit sollten auch die Schriftzeichen, insbesondere für Orts- und Personennamen, von den Autoren den Manuskripten beigelegt werden. Bei der Schreibung chinesischer geographischer Termini wird das Zhongguo diminglu – Zhonghua Renmin Gongheguo dituji diming suoyin (Verzeichnis der Ortsnamen Chinas – Ortsnamenregister zum Atlas der Volksrepublik China) Ditu-Verlag (Beijing 1983) zugrunde gelegt.

Sonderzeichen

Wurden besondere Schriftzeichen verwendet, die nicht im Sonderzeichensatz von Microsoft Word enthalten sind, so sind die entsprechenden Fonts mitzuliefern.

Zitierweise

Für die Richtigkeit der Zitate zeichnen die Autoren selbst verantwortlich. Die Redaktion geht davon aus, dass sämtliche Zitate sorgfältig überprüft wurden.

Literaturzitate und Belege stehen grundsätzlich nicht im Text, sondern in Fußnoten bzw. Anmerkungen. Die Fußnoten sind im Text durch hochgestellte Ziffern (ohne Klammern) in fortlaufender Reihenfolge zu kennzeichnen; sie stehen dabei auch in englischsprachigen Beiträgen stets vor dem Satzzeichen. 

Zitate bestehen immer nur aus dem Familiennamen des Autors und nachgestellter Jahreszahl des Erscheinens der entsprechenden Veröffentlichung. Die vollständigen Titel werden im Literaturverzeichnis geliefert. 

Auf die Jahreszahlen folgen – durch Komma getrennt – die Seitenangaben mit Abbildungs- oder Tafelhinweisen. Das Kürzel „S.“ für „Seite“ bzw. „p.“ für „page“ entfällt dabei; „Abbildung“ wird als „Abb.“ bzw. „Fig.“, „Tafel“ als „Taf.“ bzw. „Pl.“, „Tabelle“ als „Tab.“ abgekürzt:

Molodin 2001, 25 Abb. 9.
Parzinger 1997, 230 Abb. 4.
Agrawal 1982, 240–242 Fig. 149 Tab. 8.

Der Familienname wird nur dann durch die abgekürzten Vornamen – bei russischen Autoren zusätzlich auch durch die abgekürzten Vatersnamen – ergänzt, wenn Werke von verschiedenen Autoren mit übereinstimmenden Familiennamen zitiert werden sollen:

V. D. Kubarev 2001, 133. – G. V. Kubarev 1997, 629.

Rückverweise (Ders., dies., ebd., a. a. O., a. O. usw.) sind nicht zulässig. Bei der Angabe mehrerer Titel ein und desselben Autors wird stets der Nachname vor der neuen Jahreszahl wiederholt:

Simonenko 1997, 389; Simonenko 2001, 187.

Werden von einem Autor mehrere Titel ein und desselben Erscheinungsjahres zitiert, so sind der Jahreszahl kleine Buchstaben zur Unterscheidung hinzuzufügen:

Huff 2000a, 115–118; Huff 2000b, 31–69.

Bei Titeln mit zwei Verfassern werden die Familiennamen der Autoren durch Schrägstriche getrennt:

Kudrjavcev/Gadžiev 2001, 133.

Bei Titeln mit mehr als zwei Verfassern wird nur der Familienname des ersten genannt und auf die übrigen mit „u. a.“ bzw. „et al.“ verwiesen:

Avanesova u. a. 2001, 63.

Einzelne Zitate innerhalb einer Anmerkung können durch Strichpunkt (Semikolon) oder Punkt mit Gedankenstrich (. – ) getrennt werden, wobei der Strichpunkt die geringere, der Punkt mit Gedankenstrich die stärkere Trennung bedeutet:

Simonenko 1997, 389; Simonenko 2001, 187.
Molodin 2001, 33. – Kubarev 1997, 629.

In den Literaturzitaten werden Seiten-, Abbildungs-, Tafel- und Tabellenangaben durch keinerlei Satzzeichen voneinander getrennt:

Wechler 2001, 56 Abb. 14 Tab. 6 Taf. 10,22.

Der Punkt trennt Zahlen und Buchstaben, die einzelne Bilder auf derselben Abbildung oder Tafel benennen:

Galanina 1997, Abb. 27,3.22.57.86 Taf. 19,126.139.140.

Folgen verschiedene Seiten-, Abbildungs-, Tafel- oder Tabellenangaben ein und derselben Veröffentlichung unmittelbar hintereinander, so werden sie durch Strichpunkt (Semikolon) getrennt:

Wechler 2001, 56; 58; 66; 73 Abb. 14; 16; 18 Tab. 6; 8 Taf. 10,22; 13; 14,8–15; 16,14–16.

Antike Autoren sowie Nachschlagewerke und Corpora sind von obiger Zitierweise ausgenommen, sie erscheinen daher auch nicht im Literaturverzeichnis, sondern nur in den Anmerkungen:

Hdt. IV 22,1. 

Bei Nachschlagewerken und Corpora steht hinter der Abkürzung bzw. dem Sigel die römische Bandzahl, während weitere Unterabteilungen in arabischen Zahlen angegeben werden. Zwischen römischen und arabischen Zahlen steht kein Komma. Das Erscheinungsjahr kann angegeben werden, wenn es sinnvoll erscheint; es wird dann in Klammern gesetzt. Dahinter folgen Seiten- bzw. Spaltenzahl, das jeweilige Stichwort mit dem Vorsatz „sub voce“, das stets als „s. v.“ abgekürzt wird, sowie in Klammern der Name des Autors.

CIL VIII Suppl. 1, 12010.
ORL B 41 Jagsthausen 24 ff.
RE XVII (1937) 1336 s. v. Numerus (H. T. Rowell).

Korrekturen

Bei der Korrektur der Druckfahnen sollte der Autor auf Änderungen und Zusätze möglichst verzichten, da diese zu Lasten des Herausgebers gehen. Autorkorrekturen, die über das vertretbare Maß hinausgehen, müssen dem Verfasser deshalb in Rechnung gestellt werden.

Literaturverzeichnis

Am Ende jeder Veröffentlichung ist ein Literaturverzeichnis mit den vollständigen Titeln anzufügen. Dieses gliedert sich in zwei Teile: zunächst ein Verzeichnis der mit lateinischen Buchstaben geschriebenen Titel, anschließend eine Zusammenstellung der kyrillisch geschriebenen Werke. 

Die Vornamen – bei russischen Autoren auch die Vatersnamen – stehen im Literaturverzeichnis bis auf den Anfangsbuchstaben abgekürzt vor dem Familiennamen. Im Fliesstext erscheinen die Initialen der Vornamen nur bei der ersten Nennung. Dabei gelten Ch, Ph, St und Th, bei russischen Namen auch Ja und Ju jeweils als ein Buchstabe. Im Literaturverzeichnis werden ferner sämtliche Autoren eines Werkes genannt, jeweils durch Schrägstrich voneinander getrennt. Die Titel von Monographien, Aufsätzen sowie Beiträgen in Sammelwerken sind dabei vollständig und ohne Abkürzungen aufzuführen. Ebenso sind Reihen, Zeitschriften und Sammelwerke (Festschrift, Kongressbericht, Katalog o. ä.) vollständig und ohne Abkürzungen aufzuführen. 

Serien-, Band-, Heft- bzw. Faszikelzahlen (römische Zahlen sind dabei nicht zulässig) stehen in dieser Reihenfolge. Bei Monographien Erscheinungsort und Erscheinungsjahr in Klammern:
Caner 1998
E. Caner, Bronzene Votivbleche von Giyimli. Archäologie in Iran und Turan 2 (Rahden/Westf. 1998).
Galanina 1997
L. K. Galanina, Die Kurgane von Kelermes. „Königsgräber“ der frühskythischen Zeit. Steppenvölker Eurasiens 1 (Moskau, Berlin 1997).
Marčenko u. a. 2000
K. K. Marčenko/V. G. Žitnikov/V. P. Kopylov, Die Siedlung Elizavetovka am Don. Pontus Septentrionalis 2. Tanais 2 (Moskau, Berlin 2000).
Wechler 2001
K.-P. Wechler, Studien zum Neolithikum der osteuropäischen Steppe. Archäologie in Eurasien 12 (Mainz 2001).

Bei Zeitschriften werden aufeinanderfolgend Bandnummer, dann Jahrgang, Heftnummer, Seitenzahl genannt. 

Avanesova u. a. 2001
N. Avanesova/Š. Šajdullaev/A. Ërkulov, Džam – ein bronzezeitlicher Fundort in der Sogdiana. Archäologische Mitteilungen aus Iran und Turan 33, 2001, 63–74.
Parzinger 1997
H. Parzinger, Sejma-Turbino und die Anfänge des sibirischen Tierstils. Eurasia Antiqua 3, 1997, 223–247.
Боковенко 1977
Н. А. Боковенко, Типология бронзовых котлов сарматского времени в Восточной европе. Советская археоло-гия 1977, H. 4, 228–235.

In einem Sammelwerk erschienene Arbeiten werden mit dessen ungekürztem Titel zitiert. Ist das Sammelwerk selbst innerhalb einer Zeitschrift oder Reihe erschienen, wird auch deren Titel aufgeführt und vollständig ausgeschrieben. Auf den Beitragstitel, an dessen Ende ein Punkt steht, folgt „In:“, darauf der/die Namen des/der Herausgeber, mit „(Hrsg.)“ bzw. „(ed.)“ oder „(eds.)“ gekennzeichnet, dann der Titel des Sammelwerkes. Hinter dem in Klammern stehenden Erscheinungsort und Erscheinungsjahr werden die entsprechenden Seitenzahlen genannt:
Wagner 2001
M. Wagner, Kayue – ein Fundkomplex des 2. Jahrtausends v. Chr. am Nordwestrand des chinesischen Zentralreiches. In: R. Eichmann/H. Parzinger (Hrsg.), Migration und Kulturtransfer. Der Wandel vorder- und zentralasiatischer Kulturen im Umbruch vom 2. zum 1. vorchristlichen Jahrtausend. Akten des Internationalen Kolloquiums Berlin, 23. bis 26. November 1999. Kolloquien zur Vor- und Frühgeschichte 6 (Bonn 2001) 25–35.
Nagler 2001
A. Nagler, Über Mühlsteine in den Gräbern der eurasischen Steppe. In: R. M. Boehmer/J. Maran, Lux orientis. Archäologie zwischen Asien und Europa. Festschrift für Harald Hauptmann zum 65. Geburtstag. Internationale Archäologie: Studia honoraria 12 (Rahden/Westf. 2001) 305–308.

Abbildungen

Vorlagen

Für alle eingereichten Bilder muss eine Reproduktionsberechtigung bzw. –genehmigung vorliegen. Besonders bevorzugt werden Diapositive und einwandfreie Original-Tuschezeichnungen. Es können auch scharfe und kontrastreiche Papierabzüge eingesandt werden. In jedem Falle ist der jeweilige Maßstab der abgebildeten Pläne, Profile, Funde etc. anzugeben. Die Redaktion nimmt ebenfalls digitale Bilddateien an, allerdings ausschließlich in den Formaten *.eps, *.tif oder *.pdf. Abbildungen müssen mit mindestens 600 dpi Auflösung gescannt worden sein. Die Autoren haben die Dateien vor dem Einreichen auf ihre Verwendbarkeit zu überprüfen.

Abbildungsnachweise

Sie haben die Form eines Zitates (s. o.) und sind entweder in die entsprechenden Unterschriften aufzunehmen oder am Ende der Veröffentlichung in Listenform anzufügen.

Abbildungslegenden

Die ausführlichen Legenden enthalten Angaben zu Fundplatz, Alter, Art, kultureller Zuordnung und Besonderheiten der abgebildeten Funde. Gegebenenfalls wird auch der Abbildungsnachweis aufgenommen.

Besondere Hinweise für Monographien

Redaktionsschluss

Manuskripte für Monographien können dem Herausgeber jederzeit vorgelegt werden.

Umfang

Sie müssen einen Mindestumfang von 150 Druckseiten einschließlich der Abbildungen haben.

Zwischenüberschriften

Der Haupttext wird durch wahlweise unnummerierte oder nummerierte Zwischenüberschriften gegliedert.

Besondere Hinweise für Aufsätze in den Jahrbüchern

Redaktionsschluss

Eurasia Antiqua: 31. Dezember für den im folgenden Jahr in Druck gehenden Band
AMIT: 31. März für den im gleichen Jahr in Druck gehenden Band.

Umfang

Ein Beitrag sollte zwischen 10 und 20 , in Ausnahmefällen bis zu 50 Druckseiten Text und höchstens 25 Abbildungen (Raster- und Strichabbildungen) umfassen. Etwa zwei Manuskriptseiten in der oben beschriebenen Form (doppelter Zeilenabstand, 11 pt., 90 Zeichen pro Zeile inklusive Leerzeichen, 30 Zeilen pro Seite) finden auf einer Druckseite Platz. 

Form des Manuskripts

Titel

Der Titel sollte nicht mehr als zwei Zeilen mit je 30 Zeichen umfassen und keine Abkürzungen enthalten.

Autor

Unter dem Titel stehen die Namen aller Autoren mit Angabe ihres Arbeitsortes. Die vollständigen Adressen aller Autoren erscheinen am Schluss des Beitrages.

Schlagwörter

Es folgen mindestens 8, höchstens jedoch 20 Schlagwörter in Deutsch, Englisch und Russisch, die sich auf geographische Position, Alter, Art und kulturhistorische Zuordnung der Funde beziehen.

Zwischenüberschriften

Der Haupttext wird durch unnummerierte Zwischenüberschriften gegliedert.

Zusammenfassung

Dem Manuskript ist zusätzlich eine Zusammenfassung des Artikels beizufügen, die je nach Länge des Beitrages einen Umfang von maximal einer Druckseite haben kann. Sie wird ins Englische bzw. Russische übersetzt.

Contact

The German Archaeological Institute (DAI) is a »scientific corporation« of the Federal Institution under the auspices of the Foreign Office. The staff of the Institute carries out research in the area of archaeology and in related fields and maintains relations with international scholars.
Furthermore, it organizes congresses, colloquia and tours, and informs the public through the media about its work.  

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