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Wiedereröffnung der größten archäologischen Fachbibliothek Berlins

Eröffnung 20. März 2012, 13 Uhr

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung konnte heute dem Deutschen Archäologischen Institut den Schlüssel zum sanierten Bibliotheks- und Verwaltungsgebäude in Berlin-Dahlem überreichen.  

(c) F. ObeloerIm 1978 erbauten, sogenannten „Bittelhaus“ befindet sich der Haupteingang des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) in der Podbielskiallee 69-71 in Berlin-Dahlem. Es beherbergt die größte archäologische Fachbibliothek Berlins und die zentrale Verwaltung der In- und Auslandsabteilungen.

Nach der jetzt abgeschlossenen energetischen Generalsanierung des Gebäudes überreichte heute Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung anlässlich der feierlichen Übergabe symbolisch den Schlüssel an die Präsidentin des DAI, Professor Friederike Fless. Eva Jedelhauser, Abteilungsleiterin im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, vertrat die bauausführende Behörde und war zufrieden, dass die Baumaßnahme im Termin- und Kostenrahmen geblieben ist. Bibliotheksleiterin Dr. Monika Linder führte im Anschluss durch die neuen Bibliotheksräume.

Das Sanierungsprogramm am DAI – einer Behörde im Geschäftsbereich des Auswärtigen Amtes – hatte den Titel: „Energetische Ertüchtigung der Gebäudehülle und Beleuchtungsanlagen im Rahmen des Konjunk-turpaketes II der Bundesregierung“. Bauherr war das Bundesministeri-um für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung.

(c) F. ObeloerAuf den neuesten Stand gebracht wurden
•    die Aluminium-Glas-Fassade,
•    die Wärmedämmungen und Eindichtungen an Fassade und Dach,
•    die kompletten Beleuchtungsanlagen,
•    die Heizungsanlage durch Umstellung auf Fernwärme.

Durch den Umbau wurden zusätzlich brandschutztechnische, bauphysikalische sowie raumakustische Defizite beseitigt. Das Haus ist jetzt für Behinderte barrierefrei nutzbar. Materialtransporte und deren Verteilung in die einzelnen Geschosse sind erleichtert.

Zudem wurden die Betriebs- und Unterhaltskosten nachhaltig reduziert. So belief sich der Energiebedarf  vor der Sanierung auf 316 Kilowattstunden (kWh) und liegt jetzt bei weniger als einem Viertel mit 77,8 kWh. Pro Jahr werden so 120 Tonnen CO2 eingespart. Die energetischen Ziele wurden voll erreicht.

Das Bittelhaus hat trotz des Umbaus äußerlich nichts von seinem Cha-rakter eingebüßt – die hochwertigen Gussaluminiumplatten der Fassade und der arttypische Charakter eines Bürobaus der 70er Jahre blieben voll erhalten. Das Haus war ab 1973 nach Plänen der Bundesbaudirektion errichtet worden, wurde 1978 eröffnet und erhielt seinen Namen nach dem DAI-Altpräsidenten Kurt Bittel (1960–1972).

Die Bibliothek wurde 1945 neu gegründet und sammelt schwerpunktmäßig Literatur zum Thema Klassische Archäologie. Für weitere Recherchen stehen in Berlin zudem die Bibliotheken der Eurasien-Abteilung und der Orient-Abteilung des DAI (Sammelschwerpunkte: Vorderasiatische Archäologie, Assyriologie, Islamkunde und Arabistik) zur Verfügung. Der Gesamtbestand umfasst ca. 80.000 Bände und 413 laufende Zeitschriften.

 

Staatsekretär Enak Ferlemann (c) P. GrunwaldFriederike Fless und Enak Ferlemann bei der Schlüsselübergabe (c) P. GrunwaldEva Jedelhauser, Friederike Fless, Enak Ferlemann (v.l.) (c) P. GrunwaldBesucher der Eröffnung (c) P. GrunwaldMonika Linder (2.v.r.) bei der Führung durch die Bibliothek (c) P. Grunwald

 

Date:

19.03.2012

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