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Research Projects

Research plan

The research work conducted by the various departments and commissions of the DAI is coordinated on the basis of a research plan which sets out and justifies the strategic decisions on the further development and refinement of the research profile of the whole institute and its constituent parts.

Research cluster

Das keltische Oppidum von Manching / Bayern

Das keltische Oppidum von Manching (320-50 v. Chr.), seit 1956 von der RGK meist in Form von Rettungsgrabungen untersucht, umfasst 380 ha. Es war in seiner Spätphase von einer 7 km langen Stadtmauer umgeben. Manching gilt mit 25 ha untersuchter Fläche als das am besten erforschte Oppidum überhaupt, ist Motor der deutschen Oppidaforschung und hat die europäische Kelten-Forschung ganz wesentlich mitbestimmt. Die verkehrsgünstige Lage der Siedlung in der Ebene, an der Mündung der Paar in die Donau, prädestinierte sie in Kombination mit den sie umgebenden Ressourcen (u. a.

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Die Stadtmauer von Tayma

Nach Vorarbeiten im Jahr 2005 beschäftigt sich das von der Thyssen-Stiftung unterstützte Projekt "Die Mauern von Tayma" seit 2006 als Kooperationsprojekt von BTU Cottbus und DAI im Rahmen des DFG-Projekts Tayma, das an der Orient-Abteilung des DFG angesiedelt ist, mit den Mauern der Oasenstadt Tayma.

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Kepoi: Survey- und Grabungsprojekt

Das Gemeinschaftsprojekt der Eurasien-Abteilung, des Staatlichen Historischen Museums Moskau und der Russischen Akademie der Wissenschaften an der Nordwestspitze der Taman-Halbinsel in Südrussland startete im Juli 2006. Die bisherige Erforschung der milesischen Kolonie Kepoi und ihres Hinterlandes wurde in den späten 50er bis frühen 70er Jahren von N. I. Sokolskij und N. P. Sorokina sowie in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts von V. D. Kuznetsov geleistet.

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Der Erste Katarakt

Wenige Gebiete in der antiken Welt können einerseits über annähernd 5000 Jahre hinweg eine derartige Denkmälerdichte wie der Erste Katarakt aufweisen, und sind andererseits seit den Anfängen der Archäologie im Blickpunkt der Altertumswissenschaften.

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Siedlungstypen im Nordkaukasus in der späten Bronzezeit: Kislovodsk

Allgemeines
Mit der Entdeckung eines bislang völlig unbekannten Siedlungstypus der Spätbronze- und Früheisenzeit auf einem Hochplateau bei Kislovodsk im Nordkaukasus, eröffnete sich 2004 eine grundsätzlich neue Perspektive in der Siedlungsarchäologie dieser archäologisch generell sehr gut erforschten Region. Es handelt sich um kleine Dorfanlagen von etwa 1 Hektar Größe, die zumeist einen ovalen und symmetrischen Siedlungsplan aufweisen.

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Römische Grenzsicherung in Ostdakien

Gegenstand des Projektes ist ein ca. 150 km langer Grenzabschnitt der römischen Provinz Dakien entlang des Westabhangs der Ostkarpaten in Transsilvanien (Siebenbürgen). Das Arbeitsgebiet verteilt sich auf die rumänischen Bezirke Cosvasna, Harghita, Mureş und Bistriţa-Năsăud. Ziel des Vorhabens ist es, wissenschaftliche Aussagen zu Struktur, Chronologie und Funktionen des östlichen Grenzabschnitts der römischen Provinz Dacia zu gewinnen.

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Lissos: Stadtmauern und Umland

Die Stadtmauer von Lissos war ein konstituierendes Element bei der Ausprägung sowohl des intramuralen als auch des extramuralen Raumes dieser Polis in Illyrien. Denn in der nordwestalbanischen Küstenebene war sie weithin sichtbar und unterstrich damit auch symbolisch die Bedeutung der Stadt, welche wohl vornehmlich durch die Kontrolle der Hauptverbindungsstraße entlang der Küste sowie der Straße nach Kosovo und durch die beiden Häfen begründet war.

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Die frühbyzantinische Siedlung von Tall Dġērat-Süd/Nord-Ost-Syrien

Das Forschungsvorhaben ist entstanden aus dem Projekt "Rettungsgrabung Tall Dġērat-Süd/Nord-Ost-Syrien", das - gefördert durch die Fritz Thyssen Stiftung - in den Jahren 2000 bis 2004 in Kooperation zwischen der Zentrale des DAI und dem Institut für Vorderasiatische Altertumskunde der FU Berlin (Prof. Dr. Hartmut Kühne) durchgeführt wurde. Die Arbeiten in Syrien konnten mit einer letzten Aufarbeitungskampagne im Museum von Dēir az-Zor im Jahre 2004 abgeschlossen werden (siehe Forschungsplan). Die wissenschaftliche Auswertung erfolgt zur Zeit.

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Befestigungsanlagen Athens im Spiegel der Stadtentwicklung

Diese Studie beschäftigt sich mit den bisher wenig erforschten Verteidigungs- und Befestigungsanlagen des Stadtstaates Athen in der Antike: den Stadtmauern und Befestigungen, die das Stadtgebiet spätestens seit 479 v. Chr. klar markierten, begrenzten und gegen Eindringlinge schützten. Ziel des Projektes ist es, erstmalig eine umfassende und dem neuesten Forschungsstand entsprechende topographische Dokumentation der antiken Befestigungsanlagen Athens von der geometrischen bis zur spätantiken Zeit zu erstellen und deren Bedeutung für die Geschichte der Stadt zu analysieren.

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Portugal, Vale de Rodrigo

Research on megalithic graves and a fortified settlement (Monte da Ponte) in South Portugal.
Studies on the settlement history of the area.

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Römische Eroberung und Grenzsicherung

Verschiedene Unternehmungen der Forschungsstelle befassen sich mit der Limesforschung, die heute nicht mehr beschränkt auf die Außengrenzen gesehen wird, deren sichtbare Manifestation in England und Deutschland als Weltkulturerbe Limes geschützt ist.

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Die antike Siedlungstopographie Triphyliens

Triphylien liegt an der Westküste der Peloponnes und wird von den Landschaften Elis, Arkadien und Messenien umrahmt. Mehrere Poleis und Heiligtümer unterschiedlicher Größe und Bedeutung sind von der antiken Siedlungsstruktur erhalten und bieten eine gute Grundlage, Fragen zur Siedlungsdichte sowie zur Form und Ausstattung der Städte zu untersuchen. In der antiken Literatur über Triphylien ist im 4. und 3. Jh. v. Chr.

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Die hellenistischen Stadtbefestigungen von Pergamon

Als Teil des neuen Forschungsprogramms der Pergamongrabung zum Städtebau und zum Gesamtorganismus der hellenistischen Stadt befasst sich das Projekt mit den zwei Mauerringen, durch welche die Stadt in hellenistischer Zeit neu befestigt bzw. beträchtlich vergrößert worden ist. Sie werden Philetairos (281-263 v. Chr.), dem Begründer der Attaliden-Dynastie und. Eumenes II. (197-159 v. Chr.), in dessen Regierungszeit das Herrschaftsgebiet seine größte Ausdehnung erreichte, zugeschrieben. Stratigrafisch sind sie bisher jedoch nicht datiert.

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Romania: Pietrele (Măgura Gorgana)

Excavations on a Copper Age Settlement Mound on the Lower Danube River

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Completed Projects

EU-project investigating Clothes as a mirror of Identity in the Roman Empire

Das Projekt möchte vor dem Hintergrund der Machterweiterung Roms untersuchen, wie Räume im frühen und republikanischen Latium und im Gebiet der seit dem 5. Jh. mit Rom verbündeten Herniker als politische Ausdrucksformen fungierten. Städte setzen sich durch ihre Struktur in ein Verhältnis zu anderen Städten, z. B. durch ihre Lage und Anbindung, aber auch durch ihr Erscheinungsbild. Indem sie planerische und konstruktive Vorbilder nachahmen oder modifizieren, stellen sie Bedeutungszusammenhänge her.

Ein interdisziplinäres Gemeinschaftsprojekt zur Untersuchung der Frühen Kupfermetallurgie im Sinai und der Kupferversorgung des prädynastischen Ägyptens. Ziel ist eine Neubewertung des archäometallurgischen Potenzials im Sinai.

Untersuchungen zu Ursachen von Wandlungsprozessen im Bestattungsbrauch griechischer Kolonien im 5. und 4. Jh. v.Chr.

Kaum ein antiker Ort besitzt für Ägypten derart konzentriert die wesentlichen Aspekte einer Kultur wie Heliopolis im nordöstlichen Stadtbereich von Kairo: Es ist Ort der Weltschöpfung, die Residenz des Sonnengottes, der Ort des Göttergerichts, Schauplatz der ersten legitimen Thronfolgeregelung, einer der Kristallisationspunkte für die Entstehung des nahöstlichen Monotheismus. Der Ort wird nie Hauptstadt und doch muß offensichtlich jeder Herrscher mit Bauten dort präsent sein. Im ägyptischen Kulturkonzept steht Heliopolis offenbar für den Residenzplatz des Sonnengottes auf Erden.

Prehistoric settlement near the suburbs of Cairo

Studies of Scythian elites in the South Siberian steppe.

New Excavations and investigations into the urban development

Documentation of Latin paintings in a former Dominican cloister in Pera

Research into the liturgical side-rooms of the Isaurian church plan of the fifth and sixth centuries

A Neolithic settlement on the west coast of Anatolia