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Research Projects

Research plan

The research work conducted by the various departments and commissions of the DAI is coordinated on the basis of a research plan which sets out and justifies the strategic decisions on the further development and refinement of the research profile of the whole institute and its constituent parts.

Research cluster

Romania: Pietrele (Măgura Gorgana)

Excavations on a Copper Age Settlement Mound on the Lower Danube River

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Mogador: ein phönikischer Außenposten und sein afrikanisches Hinterland

Die Insel Mogador liegt im Atlantik etwa 1000 m vor der Hafenstadt Essaouira (Marokko). Sie ist ca. 600 m lang, 500 m breit und an ihrer höchsten Stelle 28 m hoch. Ihre steil abfallende schroffe Felsküste wird nur an der Südseite durch eine kleine Bucht unterbrochen. Die Insel beherrscht eine große, von Sanddünen umgebene Bucht, in die der Oued Qsob mündet.

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Architektonische Ausgestaltung von Prozessionswegen ägyptischer Tempel

Die Untersuchung basiert auf der Frage, wie sich Veränderungen im Kultbetrieb als Resultat gewandelter machtpolitischer Situationen in der Nutzung und Ausgestaltung von politischen Räumen widerspiegeln können und inwieweit sich in den Zutrittsregelungen zu Räumen gesellschaftliche Hierarchien manifestierten. In diesem Zusammenhang steht auch die Auseinandersetzung mit Ein- und Durchgangsbereichen als Öffnung gebende und zugleich Grenzen schaffende Bestandteile der Architektur, die nicht unbedeutend zur religiösen oder politischen Konnotation eines Raumes beitragen.

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Sarno-Becken: Rekonstruktion der antiken Kulturlandschaften

Ein multidisziplinäres Kooperationsprojekt mit Partnern aus Altertumswissenschaften und Geowissenschaften in Italien, Deutschland und England

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Siedlungsarchäologische Studien zur Frühbronzezeit am Südwestrand des Slowakischen Erzgebirges. Untersuchungen zur Entwicklung der Metallurgie im nordwestlichen Karpatenbecken.

Die Entwicklung der spätfrühbronzezeitlichen Siedlungslandschaft im nordwestlichen Karpatenbecken ist durch die Entstehung zahlreicher befestigter Siedlungen gekennzeichnet. Sie befinden sich in verkehrsgünstiger Lage in Nachbarschaft zu den reichen Erzlagerstätten der Nordwestkarpaten.

Hinweise auf das Aufblühen der frühen Metallurgie liefern Gräberfelder in der Slowakei, deren Metallreichtum innerhalb der europäischen Frühbronzezeit singulär ist.

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Spätaugusteische Stadtanlage von Lahnau-Waldgirmes

Seit 1993 untersucht die Römisch-Germanische Kommission in Waldgirmes eine römische Stadtanlage, die noch während ihrer Gründungsphase wieder aufgegeben wurde. Aufgrund von dendrochronologischen Daten und Münzfunden können die Spuren dieser Siedlung in die Zeit von 4 v. Chr. bis 9 n. Chr. (Niederlage der Römer unter Führung des Varus 9 n. Chr. in der "Schlacht im Teutoburger Wald") datiert werden und damit in die Zeit römischer Eroberungszüge nach Germanien. Dabei handelt es sich nicht um eine militärische, sondern um eine zivile Anlage von rund 8 ha Größe.

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Der Kerameikos von Athen und seine Straßen: Raum, Verwendung, Entwicklung und Denkmäler

Lage

Das heute unter dem Namen Kerameikos bekannte Ausgrabungsgelände umfasst nur einen kleinen Teil des antiken Demos Kerameis, der sich von der Agora bis zur ca. 3 km entfernten Akademie erstreckte. Im Ausgrabungsgelände des Kerameikos ist ein Teil der antiken Stadtmauer erhalten, die den "inneren Kerameikos" vom "äußeren Kerameikos" teilt. Durch die Mauer führten im Abstand von 40 m zwei Tore, das Heilige Tor und das Dipylon. Die Heilige Straße und die Kerameikos-Straße verbinden den "inneren" mit dem "äußeren" Kerameikos.

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Landschaftsarchäologie in Südkaukasien: Grabung und Prospektionen in der bronze-früheisenzeitlichen (16./15. -8.17. Jh. v. Chr.) Siedlung Tachti Perda / Ostgeorgien

Kaukasien bildet geographisch eine "Brücke" und kulturell eine "Drehscheibe", über die im Altertum Einflüsse zwischen den südlichen altorientalischen Zivilisationen einerseits und den nördlich des Gebirges beheimateten Steppenkulturen Eurasiens andererseits vermittelt wurden. Kaukasien ist geographisch durch das erzreiche große Kaukasusgebirge in eine Nord- und Südhälfte und durch die Flusssysteme von Kuban und Terek im Norden sowie Rioni und Kura im Süden in eine West- und Osthälfte gegliedert.

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Taganrog und sein Umland

Dem Vorhaben zugrunde liegt die Annahme, dass ein enger Zusammenhang zwischen sozialem Handeln und der Ausgestaltung von Räumen durch gebaute Grenzen besteht. Der gebaute Raum ist ein Resultat sozialer Interaktion; als solcher spiegelt er nicht nur soziale, sondern auch politische Entwicklungen wider. Im Rahmen des Projekts soll anhand von Taganrog und seiner Umgebung (Südrussland) der Zusammenhang zwischen politischen und sozialen Raumveränderungen in einer diachronen Perspektive verfolgt werden.

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Die Oase von Tayma, Saudi-Arabien

Tayma gilt als eine der herausragendsten archäologischen Fundstätten Saudi-Arabiens und des Vorderen Orients. Der aus der Bibel und der keilschriftlichen Literatur bekannte Ort entwickelte sich auf Grund seiner geographischen Lage und Wasserressourcen zu einer ausgedehnten Oasensiedlung und einem Handelsstützpunkt. Der spätbabylonische König Nabonid, auf dessen Präsenz in der Region u. a. Felsinschriften in der Umgebung von Tayma hinweisen, hatte hier vorübergehend (für 10 Jahre) seine Residenz.

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Archaeological research at the oasis of Tayma, Saudi Arabia

"The Archaeology of the Oasis Tayma: Continuity and Change of Subsistence in the arid north-western region of the Arabian Peninsula from the Neolithic to Islamic periods" is a joint-project of the Saudi Commission for Tourism and Antiquities, Riyadh, and the German Archaeological Institute, Berlin. The long-term project is funded by the German Research Foundation. Regular seasons of excavation have been conducted since 2004.


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Urbanism in Roman and Islamic times: Palmyra

Investigations of the Hellenistic settlement

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Geschichte der Archäologie 1900-1979

Im Zusammenhang mit den Forschungen zur Geschichte der Archäologie ist mit Ludwig Curtius eine Person gewählt worden, die in den Kernjahren des nationalsozialistischen Regimes die Abteilung in Rom leitete. 1937 wurde er aus seinem Amt entfernt, als Nachfolger wurde Armin von Gerkan, bis dahin zweiter Mann im römischen Institut, benannt. Die am DAI dem Nazi-Regime zuarbeitende Person war jedoch Sigfried Fuchs, der noch unter Curtius in der Photothek als wissenschaftliche Hilfskraft angestellt worden war.

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Completed Projects

EU-project investigating Clothes as a mirror of Identity in the Roman Empire

Das Projekt möchte vor dem Hintergrund der Machterweiterung Roms untersuchen, wie Räume im frühen und republikanischen Latium und im Gebiet der seit dem 5. Jh. mit Rom verbündeten Herniker als politische Ausdrucksformen fungierten. Städte setzen sich durch ihre Struktur in ein Verhältnis zu anderen Städten, z. B. durch ihre Lage und Anbindung, aber auch durch ihr Erscheinungsbild. Indem sie planerische und konstruktive Vorbilder nachahmen oder modifizieren, stellen sie Bedeutungszusammenhänge her.

Ein interdisziplinäres Gemeinschaftsprojekt zur Untersuchung der Frühen Kupfermetallurgie im Sinai und der Kupferversorgung des prädynastischen Ägyptens. Ziel ist eine Neubewertung des archäometallurgischen Potenzials im Sinai.

Untersuchungen zu Ursachen von Wandlungsprozessen im Bestattungsbrauch griechischer Kolonien im 5. und 4. Jh. v.Chr.

Kaum ein antiker Ort besitzt für Ägypten derart konzentriert die wesentlichen Aspekte einer Kultur wie Heliopolis im nordöstlichen Stadtbereich von Kairo: Es ist Ort der Weltschöpfung, die Residenz des Sonnengottes, der Ort des Göttergerichts, Schauplatz der ersten legitimen Thronfolgeregelung, einer der Kristallisationspunkte für die Entstehung des nahöstlichen Monotheismus. Der Ort wird nie Hauptstadt und doch muß offensichtlich jeder Herrscher mit Bauten dort präsent sein. Im ägyptischen Kulturkonzept steht Heliopolis offenbar für den Residenzplatz des Sonnengottes auf Erden.

Prehistoric settlement near the suburbs of Cairo

Studies of Scythian elites in the South Siberian steppe.

New Excavations and investigations into the urban development

Documentation of Latin paintings in a former Dominican cloister in Pera

Research into the liturgical side-rooms of the Isaurian church plan of the fifth and sixth centuries

A Neolithic settlement on the west coast of Anatolia