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Research Projects

Research plan

The research work conducted by the various departments and commissions of the DAI is coordinated on the basis of a research plan which sets out and justifies the strategic decisions on the further development and refinement of the research profile of the whole institute and its constituent parts.

Research cluster

Der spätantike Kaiserpalast Felix Romuliana bei Gamzigrad / Serbien

Die ca. 200 x 200 m große Palastanlage Felix Romuliana bei Gamzigrad / Serbien ist im Unterschied zum gut vergleichbaren Diokletianspalast in Split / Kroatien in nachantiker Zeit nie überbaut worden. Sie liegt eingebettet in eine hügelige Landschaft am Rande des serbischen Erzgebirges (in den nachpalastzeitlichen Siedlungen wurde auch in größerem Umfang Metallurgie betrieben). Mit der Grenzregion an der unteren Donau ist Romuliana durch das Flusstal des Timok verbunden.

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Die Kaiserresidenz Domus Aurea in Rom

Nach dem großen Brand in Rom 64 n. Chr. ließ Nero in kürzester Zeit und mit einem Geldaufwand, der die Staatskasse auf Jahre hinaus belastete, bis zu seinem Tod im Jahr 68 n. Chr. eine neue Kaiserresidenz errichten, die weitaus größer und luxuriöser war; als die vorherigen Anlagen Domus Tiberiana und Domus Transitoria. Die sich auf ca. 80 Hektar verteilende Anlage zwischen Palatin, Oppius und Caelius umfasste neben dem eigentlichen Residenzgebäude einen künstlichen See, an dessen Stelle heute das Colosseum steht, ein gigantisches Nymphaeum, Portiken und Gartenanlagen.

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Das keltische Oppidum von Manching / Bayern

Das keltische Oppidum von Manching (320-50 v. Chr.), seit 1956 von der RGK meist in Form von Rettungsgrabungen untersucht, umfasst 380 ha. Es war in seiner Spätphase von einer 7 km langen Stadtmauer umgeben. Manching gilt mit 25 ha untersuchter Fläche als das am besten erforschte Oppidum überhaupt, ist der Motor der deutschen Oppidaforschung und hat die europäische Kelten-Forschung ganz wesentlich mitbestimmt. Die verkehrsgünstige Lage der Siedlung in der Ebene, an der Mündung der Paar in die Donau, prädestinierte sie in Kombination mit den sie umgebenden Ressourcen (u. a.

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Die kaiserzeitlich-spätrömische Stadt Ulpiana bei Graçanica, Kosovo

Ziel des Forschungsvorhabens der Römisch-Germanischen Kommission in Frankfurt am Main ist es, erstmalig für das zentrale Balkangebiet die bauliche Struktur und chronologische Entwicklung eines römischen Municipiums zu erschließen, dem als früher Bischofsitz noch in justinianischer Zeit zentralörtliche Bedeutung zukam. Mit Hilfe geophysikalischer Prospektionen und Feldbegehungen sind Umfang, Ausdehnung und Struktur der Stadt zu ermitteln.

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Chimtou - Simitthus (Tunesien)

Das antike Simitthus liegt im Nordwesten des heutigen Tunesiens nahe der algerischen Grenze im fruchtbaren Tal der Medjerda (röm. Bagradas). Zwischen dem Fluß und drei markanten Erhebungen entstand an einer wichtigen Wegekreuzung und einem Flussübergang spätestens seit der Mitte des 1. Jts. v. Chr. eine Siedlung. Ein königliches Monument auf dem sog. Tempelberg von Chimtou unterstreicht die Bedeutung der numidischen Siedlung im 2. Jh. v. Chr. Unter römischer Herrschaft wurde der direkt neben der Stadt anstehende berühmte gelbe Marmor von Chimtou (giallo antico) intensiv abgebaut.

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Strukturwandel des öffentlichen Raumes im spät- und nachantiken Priene

Das Forschungsvorhaben steht thematisch und arbeitstechnisch im Zusammenhang mit dem derzeit laufenden DFG-Projekt "Interdependenzen urbanistischer Veränderungen im hellenistischen Priene" innerhalb des Schwerpunktprogramms "Die hellenistische Polis als Lebensform". Ziel dieses Projektes ist es, strukturelle Veränderungen des Stadtgefüges von Priene im Hellenismus im Zusammenhang untereinander und mit historischen Faktoren zu erfassen und zu untersuchen. Dabei stehen die öffentlichen oder politischen Räume im Zentrum des Interesses.

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Lissos. Urbanistik und sozio-ökonomische Strukturen einer hellenistischen Polis in Illyrien

Das deutsch-albanische Projekt gilt der Erforschung des hellenistischen Lissos und wird von der DFG im Rahmen des Schwerpunktprogramms 1209 ("Die hellenistische Polis als Lebensform. Urbane Strukturen und bürgerliche Identität zwischen Tradition und Wandel") gefördert.

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Die Bebauung des zentralen Areals des Forum Romanum in Rom

Das Forum Romanum ist mit seinen politischen, wirtschaftlichen und sakralen Institutionen ein urbaner Raum par excellence. Dabei steht im Zentrum der Studie die Frage, in welcher Weise die Räume im Bereich des zentralen Forumsplatzes und dessen Bauten in der Republik und der Kaiserzeit definiert und genutzt wurden. Die beiden Basiliken bildeten zusammen mit den angrenzenden Tor- und Kultbauten ein politisches Interaktionsfeld, in dem politische, sakrale und wirtschaftliche Vorgänge eng miteinander verzahnt waren.

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Das Hinterland von Heliopolis-Baalbek / Libanon

Im Rahmen des multidisziplinären Projektes zur Stadtentwicklung in Baalbek wird seit 2004 ein Survey im Umland durchgeführt, der die diachrone Erfassung und Untersuchung der ländlichen Siedlungsstruktur und ökonomischen Nutzung des Umlandes zum Ziel hat. Die außergewöhnlich guten Erhaltungsbedingungen besonders im Antilibanon bieten die Möglichkeit, die Siedlungen nicht nur als "Raumhülsen", sondern mit Blick auf die Nutzung von Ressourcen und der Auswirkung von politischer Macht zu erforschen.

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Gadara/Umm Qais (Jordanien): Politiken der Siedlungsentwicklung. Von der hellenistischen Kuppensiedlung zur byzantinischen Straßensiedlung

Auf einer Hügelkuppe am Rand einer fruchtbaren, östlich an das Jordantal angrenzenden Hochebene liegt der hellenistische Siedlungskern (2. Jh. v. Chr.) der antiken Stadt Gadara. Die topographischen und geomorphologischen Raumstrukturen ließen eine Ausdehnung der Stadt nur nach Westen zu. Blieb die hellenistische Siedlung auf den Akropolishügel begrenzt, so bildete in der römischen Kaiserzeit eine Ost-West-orientierte Verkehrsachse das städtebauliche Rückgrat der Stadt. Entlang dieser Achse hat sich die Stadt nach Westen bis in die Plateauebene ausgedehnt.

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Fabrateria Nova (Regione Lazio, Provincia di Frosinone)

Das aufständische Fregellae wurde im Jahre 125 v. Chr. zerstört und in der Folgezeit nicht mehr besiedelt. Stattdessen erfolgte ein Jahr später die Gründung der colonia Fabrateria Nova, die nur wenige Kilometer südlich am Zusammenfluss von Sacco und Liri in der Nähe des modernen Ortes S. Giovanni Incarico auf einem ebenen Kalksteinplateau etwa 10 m oberhalb des Flusses liegt.

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Completed Projects

EU-project investigating Clothes as a mirror of Identity in the Roman Empire

Das Projekt möchte vor dem Hintergrund der Machterweiterung Roms untersuchen, wie Räume im frühen und republikanischen Latium und im Gebiet der seit dem 5. Jh. mit Rom verbündeten Herniker als politische Ausdrucksformen fungierten. Städte setzen sich durch ihre Struktur in ein Verhältnis zu anderen Städten, z. B. durch ihre Lage und Anbindung, aber auch durch ihr Erscheinungsbild. Indem sie planerische und konstruktive Vorbilder nachahmen oder modifizieren, stellen sie Bedeutungszusammenhänge her.

Ein interdisziplinäres Gemeinschaftsprojekt zur Untersuchung der Frühen Kupfermetallurgie im Sinai und der Kupferversorgung des prädynastischen Ägyptens. Ziel ist eine Neubewertung des archäometallurgischen Potenzials im Sinai.

Untersuchungen zu Ursachen von Wandlungsprozessen im Bestattungsbrauch griechischer Kolonien im 5. und 4. Jh. v.Chr.

Kaum ein antiker Ort besitzt für Ägypten derart konzentriert die wesentlichen Aspekte einer Kultur wie Heliopolis im nordöstlichen Stadtbereich von Kairo: Es ist Ort der Weltschöpfung, die Residenz des Sonnengottes, der Ort des Göttergerichts, Schauplatz der ersten legitimen Thronfolgeregelung, einer der Kristallisationspunkte für die Entstehung des nahöstlichen Monotheismus. Der Ort wird nie Hauptstadt und doch muß offensichtlich jeder Herrscher mit Bauten dort präsent sein. Im ägyptischen Kulturkonzept steht Heliopolis offenbar für den Residenzplatz des Sonnengottes auf Erden.

Prehistoric settlement near the suburbs of Cairo

Studies of Scythian elites in the South Siberian steppe.

New Excavations and investigations into the urban development

Documentation of Latin paintings in a former Dominican cloister in Pera

Research into the liturgical side-rooms of the Isaurian church plan of the fifth and sixth centuries

A Neolithic settlement on the west coast of Anatolia