Patterns of Trade and Consumption
In Focus des Projektes stehen Funde, wie Schmuck, Waffen, Steingefäße, Siegel und Figurinen des 2. Jahrtausends im nordwestlichen Anatolien und dem nördlichen Griechenland.

Patterns of Trade and Consumption of Valuable Objects in the Northern Aegean Area in the 2nd Millennium BC

In Focus des Projektes stehen Funde, wie Schmuck, Waffen, Steingefäße, Siegel und Figurinen des 2. Jahrtausends im nordwestlichen Anatolien und dem nördlichen Griechenland. Besonders diese Fundgattungen waren durch ihre herausstehende Optik oder Funktion bei verschiedenen Mitgliedern der Gesellschaft begehrt und lieferten so wichtige Informationen über die Relevanz, Intensität und Richtung der Außenkontakte. Sowohl Import- als auch Exportbeziehungen können dadurch nachempfunden werden, wie auch der Transfer bestimmter Technologien erkennbar ist, die es erlaubten die Gegenstände lokal zu imitieren. Dank ihre Funktion als Prestigegüter, oft auch bedingt durch ihren materiellen Wert oder als Träger symbolische Bedeutungen, können solche Funde auch Hinweise auf verborgenen Bereiche der Vergangenheit geben, wie zum Beispiel soziale Strukturen, bestimmte Bräuche oder Religion.
Die chronologische und kontextuelle Auswertung der Funde wird durch archäometrische Untersuchungen des Glases/der Fayencen, der Metalle und des Steins, wie auch durch Analysen der Herstellungstechnik ergänzt. Die Daten werden aus kulturanthropologischer Perspektive interpretiert. Folgende Fragen werden dabei in Focus stehen: die Tragweite und Richtung der Handelskontakte auf lokale und überregional Ebene, die Rolle der lokalen Produktion und die Bedeutung der verschiedenen kostbaren Objekte für die Gesellschaft des 2. Jahrtausends in der Nordägäis.

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Magda Pieniazek
Abteilung Istanbul
Inönü Caddesi 10
34437 Istanbul
 

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  • EU 7th Framework Programme