Die Geschichte des Osiriskultes in Abydos
Untersuchungen zur Sakrallandschaft und zum Ritualverlauf der Handlungen im Kontext des Osiriskultes in Abydos, Umm el-Qaab, vom ausgehenden Alten Reich bis in die Spätantike. Das Projekt ist beteiligt an dem Forschungscluster 4 (Heiligtümer: Kulttopographie und Kommunikationsformen im sakralen Kontext) und dem Forschungscluster 6 (‚Connecting Cultures’. Formen, Wege und Räume kultureller Interaktion: Arbeitsgruppe 4, Kontinuität und Diskontinuität. Lokale Traditionen und römische Herrschaft im Wandel).

Die Geschichte des Osiriskultes in Abydos

Die besonderen Umstände, die dazu führten, dass vor etwa 5.800 Jahren auf einer flachen Erhebung in der abydenischen Niederwüste erste Gräber angelegt wurden, sind uns bis heute nicht bekannt. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte entwickelte sich genau an diesem Platz aus einem Elitefriedhof der Naqada-Zeit die Nekropole der ersten gesamtägyptischen Könige. Und auch die Begräbnisstätte der mythischen Götterdynastie wurde hier verortet. Eines der wichtigsten Kultzentren Ägyptens entwickelte sich: eine Götternekropole mit dem Grab des mythischen Königs und Gottes Osiris im Zentrum.
In diesem Zusammenhang – als Areal des Osirisgrabes – stand es in engem kultischen Bezug zu den anderen sakralen Stätten der Umgebung. Der daraus erwachsene lokale, nahezu kontinuierlich durchgeführte Osiriskult reichte – mit Höhepunkten während des späten Mittleren Reiches (um 1800 v. Chr.) der 19. - 20. Dynastie (13.-12. Jhdt.), der Libyerzeit (1000 - 800 v. Chr.) sowie in der 25. und 26. Dynastie (8. - 6. Jhdt.) – über die ptolemäisch-römische Zeit bis in die Spätantike. Die in dieser Zeitspanne niedergelegten, vielfältigen und zahlreichen Votivgaben und die am Ort verbliebenen osirianischen Ritual- und Kultrelikte sind, in Bezug auf die Quantität mit ca. 8 Millionen Votivschälchen und in Bezug auf die Qualität mit Statuetten, Kultbild, Architekturfragmenten sowie historisch und religionshistorisch relevanten Textfunden, außergewöhnlich.

History

Abydos birgt eine große Anzahl unterschiedlicher archäologischer Stätten, große und kleine Sakralanlagen, Nekropolen, Siedlungen. Die frühdynastische königliche Nekropole, heute bekannt unter dem modernen arabischen Namen Umm el-Qaab, die ‚Mutter der Keramikschälchen’, ist lediglich ein Teil des großen sakralen Raumes von Abydos, allerdings ein außerordentlich wichtiger. Umm el-Qaab, im Zentrum der abydenischen Kultlandschaft gelegen, setzt die religiösen Ideen, die sakralen, performativen Handlungen und die einzelnen Monumente von Abydos miteinander in Beziehung. Der Beginn dieser hier am Platz verorteten Mytheme und religiösen Vorstellungen scheint sich in weit vorhistorischer Zeit zu verlieren.

Umm el-Qaab liegt 1,5 km westlich der Tempel Sethos I. und Ramses II. aus der frühen 19. Dynastie, fast auf halbem Wege zwischen Fruchtlandgrenze und der Abbruchkante des imposanten westlichen Hochplateaus, das hier eine weite Bucht - fast wie eine Theaterkulisse - gebildet hat.
In etwa einem Kilometer Entfernung von Umm el-Qaab durchbricht ein Wadi das felsige Hochplateau in der Süd-West-Ecke der Bucht. Es umfließt das Nekropolenareal und mündet im Fruchtlandbereich, bei dem heutigen Dorf Beni Mansur, und einer frühdynastischen Siedlung in der Nähe des Kom es-Sultan, wo sich auch der große, heute weitgehend zerstörte Tempel für Osiris-Chontamenti befindet. Das Tal entstand durch Erosion, und ist bis heute ein natürlicher Wasserablauf aus den Bergen nach den gelegentlichen Regenfällen in der Wüstengegend.
Der topographische Fokus der Nekropolen und Sakralanlagen von Abydos konzentrierte sich seit jeher in ihrer Ausrichtung auf den südlichen Bereich der Bucht. Dies kann als Hinweis darauf gesehen werden, dass dieses Areal und die Orientierung auch bereits der frühen Monumente an diesem Wadi eine schon in der frühen Belegungsgeschichte liegende Bedeutung besaß, vielleicht eine gewisse ursprüngliche, sakrale Qualität reflektiert.

Umm el-Qaab entwickelte sich von Nord nach Süd und besteht eigentlich aus drei Bereichen. Der Friedhof U im Norden birgt etwa 650 Gräber aus prädynastischer Zeit, die sich von einfachen Grubengräbern der frühen Naqada I-Zeit gegen Ende seiner Belegungsphase zu einem elitären Grabfeld mit elaborierten Anlagen spätprädynastischer Herrscher entwickelte (ca. 3800–3150 v. Chr.). In der Mitte gelegen ist der Friedhof B mit den letzten vordynastischen Herrschern (ca. 3150–3050 v. Chr.) wie Iri-Hor, ‚Ka’, und Narmer, und dem großen Grabkomplex des Aha, der meist mit dem aus späteren Quellen als geradezu mythischem Reichseiniger bekannten König Menes geglichen wird. Im Süden befindet sich der größte Bereich, die Grabkomplexe von sechs Königen und einer Königin der 1. Dynastie, namentlich Djer, Djed, Den, Adj-ib, Semerchet, Qa und Merneith sowie 2 Königen der 2. Dynastie, Peribsen und Chasechemui (ca. 3050–2800 v. Chr.).
Ganz im Nordosten des Konzessionsgebietes liegt – an den Friedhof U angrenzend – noch der sogenannte Heqareschu-Hügel, mit Opferplatz und Kultstelle, die vermutlich bereits seit dem späten Alten Reich und bis in die Spätzeit hinein genutzt wurden.

Das Wadi besaß – architektonisch bereits in der 1. Dynastie ausformuliert – eine besondere funeräre Bedeutung. Tatsächlich entdeckte Günter Dreyer im Verlauf der Untersuchungen an den frühdynastischen königlichen Gräbern ‚Scheinausgänge’, die in Richtung auf die Wadi-Mündung im Südwesten der Gräber orientiert waren. Er vermutete bereits, dass diese Ausgänge aus dem Grab den Beginn eines Einganges in das Jenseits markieren könnten, durch welche die Könige der 1. und 2. Dynastie hofften, gehen zu können. Die Idee eines solchen Ausganges scheint seit der Anlage des Grabes des Königs Djer zu bestehen, zumindest ist diese Idee ab Djer in der Architektur nachweisbar.

Jedes einzelne königliche Grab bildet darüber hinaus nur eine Hälfte des jeweiligen gesamten und eigentlich zusammengehörenden funerären Komplexes. Den zweiten Teil bilden die so genannten Talbezirke in der Nähe des Überganges vom Wüstenbereich ins Fruchtland. Vom Fruchtland aus betrachtet, bildete das Trockental des Wadi einen natürlich geformten Weg, der Richtung Umm el-Qaab führt, um dann weiter ansteigend die Felswand des Hochplateaus am westlichen Horizont zu durchbrechen. Grab und ‚Talbezirk’ sind durch das vom Hochplateau herabführende Wadi miteinander verbunden. Es ist der gleiche Weg, der noch Jahrhunderte später auch als Prozessionsweg während der Feierlichkeiten für den Gott Osiris genutzt wurde, deren Ziel die Überwindung des Todes des Gottes waren. Damit verbunden war der Glaube an oder die Hoffnung auf ein Fortleben im Jenseits, und ein Grund für diese assoziative Verortung einer osirianischen Jenseitsperspektive lag offensichtlich in der bereits in der Frühzeit angelegten Vorstellung von einem Eingang in die jenseitige Welt in Abydos. Es handelt sich, mindestens seit frühdynastischer Zeit, um die Grenzregion zwischen Diesseits und Jenseits, um den Eingang in die ägyptische Unterwelt.

Research History

Nachdem um 1870 Auguste Mariette den Platz für die Wissenschaft wiederentdeckte, wurden in Umm el-Qaab gegen Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jhdts. intensive Grabungen durchgeführt durch Émile Amélineau (1895-99), W.M.F. Petrie (1899-1901), Édouard Naville und Eric Peet (1909-11). In kleineren, begrenzten Arealen forschten auch Henry Hall (1925) und später Walter B. Emery. Das gesamte etwa 150 x 600 m große Gebiet wurde bei den archäologischen Arbeiten nahezu umgepflügt. Neben den hohen originalen Hügeln aus Opferkeramik entstanden durch die Ausgrabungen bis zu 11 m hohe Halden aus Grabinventar, Votivmaterial, Schutt, Scherben und Abraum.
1977 begann das Deutsche Archäologische Institut mit einer Wiederaufnahme der Forschungen durch Werner Kaiser und Günter Dreyer. Das zunächst formulierte Ziel dieser Nachgrabung war in erster Linie, das Verständnis der Grabarchitektur zu erweitern.

Als sich im Herbst 2006 am DAI Forschungscluster formierten, gelang es auch ein Projekt aufzustellen, das sich mit den spezifischen Fragestellungen zum Osiriskult in Umm el-Qaab und Abydos beschäftigt. Die in diesem Kontext erfolgten Untersuchungen zeigen, dass das Potential dieser altheiligen Stätte noch lange nicht ausgereizt ist.

Topography

In Mittelägypten, ca. 500 km südlich von Kairo und etwa 155 km nördlich von Luxor befinden sich die Heiligtümer von Abydos.
Umm el-Qaab liegt 1,5 km westlich der Tempel Sethos I. und Ramses II. aus der frühen 19. Dynastie, fast auf halbem Wege zwischen Fruchtlandgrenze und der Abbruchkante des imposanten westlichen Hochplateaus, das hier eine weite Bucht - fast wie eine Theaterkulisse - gebildet hat.
In etwa einem Kilometer Entfernung von Umm el-Qaab durchbricht ein Wadi das felsige Hochplateau in der Süd-West-Ecke der Bucht. Es umfließt das Nekropolenareal und mündet im Fruchtlandbereich, bei dem heutigen Dorf Beni Mansur, und einer frühdynastischen Siedlung in der Nähe des Kom es-Sultan, wo sich auch der große, heute weitgehend zerstörte Tempel für Osiris-Chontamenti befindet. Das Tal entstand durch Erosion, und ist bis heute ein natürlicher Wasserablauf aus den Bergen nach den gelegentlichen Regenfällen in der Wüstengegend.
Der topographische Fokus der Nekropolen und Sakralanlagen von Abydos konzentrierte sich seit jeher in ihrer Ausrichtung auf den südlichen Bereich der Bucht. Dies kann als Hinweis darauf gesehen werden, dass dieses Areal und die Orientierung auch bereits der frühen Monumente an diesem Wadi eine schon in der frühen Belegungsgeschichte liegende Bedeutung besaß, vielleicht eine gewisse ursprüngliche, sakrale Qualität reflektiert.

Research Questions

Als das Bedürfnis oder die Notwendigkeit aufkam, die Ideen, die Vorstellungen, die religiösen Bilder um den insbesondere ab der 5. Dynastie an Bedeutung gewinnenden Gott Osiris zu verorten, den Kult mit einer realen Landschaft zu verbinden, fiel die Entscheidung nahezu zwangsläufig auf Abydos. Der Mythos um Osiris wurde verortet. Die Episoden und Plätze des Mythos wurden in der sakralisierten Landschaft gesucht und in sie hineinprojiziert. Die Bucht von Abydos ist eine mythologisierte Landschaft.

Das Grab des Gottes und mythischen Königs Osiris wurde in der Mitte der Nekropole der realen ersten Könige Ägyptens lokalisiert, dem Grab des Königs Djer aus der 1. Dynastie.
Die natürliche Topographie der Landschaft wurde zu einer religiös konnotierten Topographie, und an der altheiligen, religiösen Topographie der frühdynastischen Zeit, die die Königsgräber mit den ‚Talbezirken’ und dem Tempelbereich verband, orientierte sich nun in späterer Zeit auch der Verlauf der Osirisprozession; das trockene Flussbett wurde zum Prozessionsweg.


Die Verehrung des Osiris ist untrennbar verbunden mit der individuellen Hoffnung, an der jenseitigen Wiederauferstehung des verstorbenen Gottes teilhaben zu können. Dies begründet die zahllosen Dokumente und Relikte von Privatpersonen, die sich mittels Stele oder Kapelle an der Prozessionsachse angliederten.

Der Osirismythos übte indes auch direkten Einfluss auf die ägyptische Königsideologie und den Königskult aus. Der reale, legitime König wurde an die ehemals herrschende Göttergeneration angebunden, das väterliche Amt an den legitimen Sohn, mindestens den legitimierten Erben weitergegeben. Verbildlicht ist diese Erbfolge des Königsamtes und die Verortung der Übergabe des legitimen Königtums in Abydos in der Darstellung der Königsliste in den Tempeln Sethos I. und Ramses II. Diese Bedeutung des Osiriskultes begründet das Interesse bzw. die Notwendigkeit der Präsenz der meisten um Legitimation ihrer Herrschaft bemühten Pharaonen in Abydos und insbesondere am sakrosankten Areal des Gottesgrabes in Umm el-Qaab.

Research Goals

Insbesondere im Rahmen der Forschungscluster 4 und 6 des Deutschen Archäologischen Instituts untersucht das Osiris-Projekt die sekundäre Nutzung der Nekropole von Umm el-Qaab als zentraler Kultort des Osiris, insbesondere die kultische Kontinuität vom ausgehenden Alten Reich (um 2200 v. Chr.) bis zum frühen 6. nachchristlichen Jahrhundert sowie im Detail die rituellen Deponierungen am Heiligtum.

Ziel des Projektes ist - durch die Kombination aus archäologischen und textlichen Quellen unter Einbeziehung der topographischen Gegebenheiten und den in Bezug stehenden umgebenden sakralen Bereichen und Anlagen – einen umfassenden Versuch einer Rekonstruktion des aufwendigen Kultgeschehens am Osirisgrab zu erarbeiten.

Methodology

In Abstimmung mit den fortlaufenden Arbeiten des DAI zur Untersuchung der frühdynastischen Nutzung der Nekropole von Umm el-Qaab werden die osirianischen Funde und Befunde dokumentiert und ausgewertet. Hier gilt der archäologische Fokus derzeit in erster Linie auf den direkten Bereich um das Grab des Djer, der von alten noch immer fundreichen Halden überdeckt war.

Umm el-Qaab kann innerhalb der Sakrallandschaft Abydos nicht isoliert betrachtet werden. Das Osirisgrab ist durch mehrere Kult- und Prozessionsachsen an weitere Kultanlagen und sakrale Bereiche angeschlossen. Die gelungene Identifizierung mehrerer dieser Achsen im Laufe der vergangenen Jahre kann wiederum nur als erster Schritt angesehen werden. Die intensivere Untersuchung weiterer Punkte von Relevanz, dazu zählt vornehmlich der sogenannte Südhügel (etwa 150 m südwestlich des Grabes des Chasechemui) hat das Potential das Verständnis der Einbindung von Umm el-Qaab in die Kultlandschaft von Abydos erheblich zu verbessern.
Als erforderlich und ausgesprochen ergiebig hat sich die Aufarbeitung der Archivmaterialien und Funde der früheren Ausgräber des Platzes Amélineau, Petrie und Naville erwiesen. Insbesondere die bislang überwiegend unpubliziert gebliebenen Textfragmente auf beschrifteter Keramik, die aus den frühen Grabungen stammen, heute auf zahlreiche Museen verteilt sind und an Neufunde aus der DAI-Grabung anpassen, zeigen sich als historisch und religionshistorisch relevant.

Results

Ein Schwerpunkt der Untersuchungen - im Rahmen der Grabungsarbeiten in Umm el-Qaab - liegt in der fortgeführten Funddokumentation und -bearbeitung. Hierzu zählt insbesondere die systematische Erfassung der während der Grabung am Grab des Djer/Osirisgrab anfallenden Keramik.

Zu den erzielten Ergebnissen zählt u.a. die Entdeckung und Etablierung bislang unbekannter Kult- und Prozessionsachsen, es konnte darüberhinaus festgestellt werden, dass sich die Nutzung von Umm el-Qaab im Kontext osirianischer Kulthandlungen über einen Zeitraum von etwa 2550 v. Chr. bis etwa 530 n. Chr. erstreckte, also eine nahezu durchgängige Kultkontinuität von mehr als 3.000 Jahren vorliegt. Der Fund und die bislang erfolgte Auswertung von Textfragmenten, Ritualhinterlassenschaften und Votiven führte zu intensiven Einblicken in die performative Ritualpraxis direkt am Gottesgrab. Von Bedeutung sind auch Schriftfunde, die die Chronologie der Dritten Zwischenzeit betreffen. Die im Rahmen der aktuellen Forschungen möglich gewordene Verortung von aus religiösen Texten bekannten Toponymen in der realen abydenischen Rituallandschaft hat das Potential, einerseits das Verständnis der Einbindung von Umm el-Qaab in die Kultlandschaft von Abydos und andererseits das Verständnis eben jener Texte erheblich zu verbessern.



PUBLIKATIONEN

Monographie:

• U. EFFLAND und A. EFFLAND, Abydos. Tor zur ägyptischen Unterwelt, Zaberns Bildbände zur Archäologie. Sonderbände der Antiken Welt, Darmstadt/Mainz (Lizenzausgabe: Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt), 2013


Artikel:

2007
• U. EFFLAND, Funde aus dem Mittleren Reich bis zur Mamlukenzeit aus Umm el-Qaab, in: MDAIK 62, S. 131-150.
• U. EFFLAND, Funde späterer Nutzungsphasen, in: G. Dreyer et al., Umm el-Qaab. Nachuntersuchungen im frühzeitlichen Königsfriedhof, 16./17./18. Vorbericht, in: MDAIK 62, S. 123-126.
• U. EFFLAND, Eine zweite Grabstele des Chasechemui, in: G. Dreyer et al., Umm el-Qaab. Nachuntersuchungen im frühzeitlichen Königsfriedhof, 16./17./18. Vorbericht, in: MDAIK 62, S. 113
• A. EFFLAND, Beschriftete Keramik, in: U. Effland, Funde aus dem Mittleren Reich bis zur Mamlukenzeit aus Umm el-Qaab, in: MDAIK 62, S. 138-140.
• A. EFFLAND, Zwei Skarabäen mit Maximen, in: G. Dreyer et al., Umm el-Qaab. Nachuntersuchungen im frühzeitlichen Königsfriedhof, 16./17./18. Vorbericht, in: MDAIK 62, S. 126-127.

2008
• U. EFFLAND, Das Gottesgrab. Der Gott Osiris in Umm el-Qaab/Abydos, in: Sokar 16, S. 6-17.
• U. EFFLAND, „Grabe im Zentrum des erstbesten Grabes“ - Mittelalterliche Schatzsucher in Abydos, in: E.-M. Engel, V. Müller, U. Hartung (Hgg.), Zeichen aus dem Sand. Streiflichter aus Ägyptens Geschichte zu Ehren von Günter Dreyer, Menes 5, S. 71-82.
• A. EFFLAND, Iuwelot der Libyer - Zwei neue Belege für den thebanischen Hohepriester des Amun aus der 22. Dynastie und ein ungewöhnliches Personendeterminativ, in: E.-M. Engel, V. Müller, U. Hartung (Hgg.), Zeichen aus dem Sand. Streiflichter aus Ägyptens Geschichte zu Ehren von Günter Dreyer, Menes 5, S. 59-70.

2009
• A. EFFLAND und U. EFFLAND, Osiris. Mittler zwischen den Welten, in: epoc. Spektrum der Wissenschaft, 6/2009, S. 12-19.

2010
• U. EFFLAND, J. BUDKA und A. EFFLAND, Studien zum Osiriskult in Umm el-Qaab/Abydos – Ein Vorbericht, in: MDAIK 66, S. 19-91.
• J. BUDKA, The Use of Pottery in Funerary Contexts during the Libyan and Late Period: A View from Thebes and Abydos, in: L. Bareš – F. Coppens – K. Smoláriková (Hgg.), Egypt in Transition. Social and Religious Development of Egypt in the First Millennium BCE, Prag, S. 22-72.

2011
• A. EFFLAND und U. EFFLAND, „Ritual Landscape“ und „Sacred Space“ – Überlegungen zu Kultausrichtung und Prozessionsachsen in Abydos, in: MOSAIKjournal 1 (2010), S. 133-167.

2012
• J. BUDKA, Kuschiten in Abydos: Einige Überlegungen zur Nutzung von Cemetery D (Mace) während der 25. Dynastie, in: Göttinger Miszellen 232, S. 29-51.
• A. EFFLAND, „… we found two ostraca … of one of the Psusennes” – Zwei beschriftete Votivgefäßfragmente aus Umm el-Qaab (Abydos), in: J. Hallof (Hg.), Auf den Spuren des Sobek. Festschrift für Horst Beinlich zum 28. Dezember 2012. Studien zu den Ritualszenen altägyptischer Tempel Band 12, S. 77-88

2013
• U. EFFLAND, Das Grab des Gottes Osiris in Umm el-Qa‛āb /Abydos, in: I. Gerlach und D. Raue (Hgg.), Forschungscluster 4. Sanktuar und Ritual - Heilige Plätze im archäologischen Befund. Menschen - Kulturen - Traditionen. Studien aus den Forschungsclustern des Deutschen Archäologischen Instituts, Bd. 10, Berlin, S. 325-334
• J. BUDKA, Festival Pottery from New Kingdom Egypt: Three Case Studies, in: B. Bader und M. Ownby (Hgg.), Functional Aspects of Egyptian Ceramics within their Archaeological Context, Proceedings of the Conference at the McDonald Institute for Archaeological Research, Cambridge, July 24th – 25th June 2009, OLA 217, Leuven, 185-213
• A. EFFLAND, Ein neuer Beleg für den Hohepriester des Amun Psusennes aus Umm el-Qaab (Abydos), in: M. Bárta und H. Küllmer (Hgg.), Diachronic Trends in Ancient Egyptian History. Studies dedicated to the memory of Eva Pardey, Prag, S. 32-39
• A. EFFLAND, Der Besuch erfolgreicher Athleten beim Orakel des Bes in Abydos, in: A. Gutsfeld und St. Lehmann (Hgg.): Der gymnische Agon in der Spätantike, Pietas 6, S. 121-141
• A. EFFLAND, „Bis auf den heutigen Tag begab sich kein Mensch mehr auf den Hügel von Abydos um zu opfern“ - Zum Ende der Kulthandlungen in Umm el-Qa‛āb, in: I. Gerlach und D. Raue (Hgg.), Forschungscluster 4. Sanktuar und Ritual - Heilige Plätze im archäologischen Befund. Menschen - Kulturen - Traditionen. Studien aus den Forschungsclustern des Deutschen Archäologischen Instituts, Bd. 10, Berlin, S. 75-82
• A. EFFLAND, „Das Herz ist zufrieden in Abydos“ – Bild und Befund in Relief und Ritual, in: H. Beinlich (Hg.), 9. Ägyptologische Tempeltagung: Kultabbildung und Kultrealität. Königtum, Staat und Gesellschaft früher Hochkulturen 3,4, S. 23-42.
• L. ZIEMER, Mit neuer Technik in Abydos: Möglichkeiten, Verfahren und Perspektiven, in: Mitteilungen des Deutschen Archäologen-Verbandes 44,2, S. 88-96.

2014
• A. EFFLAND, “You will open up the ways in the underworld of the god”: Aspects of Roman and Late Antique Abydos, in: E.R. O’Connell (Hg.), Egypt in the First Millennium AD. Perspectives from New Fieldwork, British Museum Publications on Egypt and Sudan 2. Leuven: Peeters 2014, S. 193-205.
• A. EFFLAND, Abydos - Von der Frühzeit bis zur Zeitenwende, in: Archäologie in Ägypten. Magazin des Deutschen Archäologischen Instituts Kairo, 2, 2014, S. 22-27.
• J. BUDKA, Zir vessels from the tomb of Osiris at Umm el-Qaab, in: Bulletin de liaison de céramique égyptienne 24, 2014, S. 121-130.
• J. BUDKA, Egyptian impact on pot-breaking ceremonies at Kurru? A re-examination, in: D. A. Welsby & J. R. Anderson (Hgg.), The Fourth Cataract and Beyond. Proceedings of the 12th International Conference for Nubian Studies, British Museum London, 1st August – 6th August 2010. British Museum Publications on Egypt and Sudan 1, Leuven: Peeters 2014, S. 641-654.
• J. BUDKA, Votivgaben für Osiris. Neue Forschungen in Umm el-Qaab/ Abydos, in: Sokar 29, S. 56-65.

2015
• I. Pamer & U. Effland, Aus dem Reich der Toten auferstanden. Die Restaurierung von fünf fragmentierten polychromen Osirisfiguren, in: Restauro 6, 2015, S. 14-23.
• J. BUDKA, Pot Marks on New Kingdom Amphorae from the Oases. The case of Umm el-Qaab, in: J. Budka, F. Kammerzell & S. Rzepka (eds.), Non-Textual Marking Systems in Ancient Egypt (and Elsewhere), Lingua Aegyptia - Studia Monographica 16, 2015, S. 299-305.
• J. BUDKA, Marks on Egyptian Festival Pottery. The use of pot marks in the context of Osirian rituals at Umm el-Qaab, Abydos, in: J. Budka, F. Kammerzell & S. Rzepka (eds.), Non-Textual Marking Systems in Ancient Egypt (and Elsewhere), Lingua Aegyptia - Studia Monographica 16, 2015, S. 283-297.
• J. BUDKA, Neue Forschungen am Osirisgrab in Umm el-Qaab/Abydos, in: THOT’s 14, 2015, S. 19-25.


2016
• A. EFFLAND, "... Die Sonnenbarke anzuhalten und die Glieder des Osiris zu verstreuen für Typhon ..." - Theologische und theurgische Ausdeutung solar-osirianischer Ritualaspekte in Abydos, in: A. Pries (Hg.), Die Variation der Tradition. Modalitäten der Ritualadaption im Alten Ägypten. Akten des Internationalen Symposions vom 25.-28. November 2012 in Heidelberg, Orientalia Lovaniensia Analecta 240, Leuven: Peeters 2016, S. 201-226.

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