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1944 konnten Georg und Vera Leisner hinter dem Haus noch einen einzelnen Tragstein beobachten. Das Grab, das dort gestanden hatte, war dem Ausbau des Hofes zum Opfer gefallen, der Tragstein ist inzwischen verschwunden. Der Geologe Walter Vortisch konnte die mächtigen Stufen, über die man das Hofgebäude betritt, anhand der verschiedenen ortsfremden Gesteine, Biotit-Tonalit und porphyrischer Granodiorit, als Teile der Tragsteine des Megalithgrabes 4 von Vale de Rodrigo identifizieren.
Auch der für die Höfe der Gegend untypische, mit nicht behauenen Steinen gepflasterte leicht ansteigende Vorplatz an der Ostseite zeigt, dass Reste der ehemaligen Hügelummantelung noch vorhanden sind. Die Pflasterung entspricht - so bemerkt der Geologe - in ihrer petrographischen Zusammensetzung durchaus derjenigen von anderen Grabhügeln, beispielsweise von Hügel 3. Das hochgelegene Fussbodenniveau der innersten Räume des heutigen Hauses und die Abstufung der Fußböden legen nahe, dass sich hier noch Grab- und Hügelreste verbergen.
Der Hof von Vale de Rodrigo steht über einem Megalithgrab. Der ansteigende Vorplatz und seine Pflasterung legen davon Zeugnis ab.
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Die Eingangsstufen bestehen aus zerschlagenen Tragsteinen des Megalithgrabes.
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Dieser Biotit-Tonalitblock lag lange Zeit im Feld vor dem Haus, ehe er vor wenigen Jahren an der Hofecke aufgestellt wurde. Erst dann wurden im Schein der Abendsonne die eingetieften Schälchen erkannt.
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Ein außerhalb des Gebäudes gefundener und neuerdings an der Ecke des Hofes aufgestellter Tonalitblock, der Schälchen aufweist, wird wohl das Bruchstück eines Menhires sein, der möglicherweise vor dem Grab stand.
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