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Die Siedlung vom Monte da Ponte

Die Anlage vom Monte da Ponte wurde bei einem Flug mit Otto Braasch im Mai 1989 entdeckt. Die topographischen Aufmessungen wurden bald darauf in Angriff genommen und ließen eine Befestigung mit mehreren Mauerringen erkennen. Die geophysikalischen Pläne erweiterten und vervollständigten das Bild und konnten an einem der Mauerringe halbrunde Bastionen aufzeigen, wie sie für kupferzeitliche Befestigungen auf der Iberischen Halbinsel typisch sind.

Luftbild der Siedlung vom Monte da Ponte.
Magnetometerbild der Gesamtanlage auf dem Monte da Ponte (Helmut Becker, Beuerberg).
Kupfermesser und Pfeilspitze vom Monte da Ponte.

Erst durch den Grabungsschnitt, der 1996 angelegt wurde (und bislang leider nicht zu Ende geführt werden konnte), bestätigte sich dieser zeitliche Ansatz auch durch entsprechende Funde. Spätestens in der Kupferzeit entstand hier, am Zusammenfluss der beiden Hauptwasserläufe Ribeira de Valverde und Ribeira de Peramanca, 5 km südlich von Vale de Rodrigo und 3 km südlich der schon erwähnten Malachitvorkommen, eine große befestigte Zentralsiedlung. Die Gräber von Vale de Rodrigo, die Anta Grande und andere müssen zu der Zeit noch in Benutzung gewesen sein.


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