Zwischen Hafen und Handwerk |
Vielfältig waren die Gebäudearten im Altenfeld. Neben den üblichen Wohn- / Wirtschaftsbauten prägen Lang- und Sonderbauten das Bild; auffällig viele Grubenhäuser verweisen auf einen handwerklichen Schwerpunkt. |
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S. Sievers (Mitte) mit S. Wiedmann (links) und M. Leicht (rechts).
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Die Grabungsfläche erstreckte sich zwischen dem bodenkundlich in der verlandeten Schleife der Donau (Dürre Au) erschlossenen keltischen Hafen im Norden und der Ost-Westachse durch das Oppidum im Süden. Erstmals wurde dort ein reines Handwerkerviertel ergraben. Nach Norden schließen daran eine von Gräben flankierte Straße und eine dicht bebaute Zone, u. a. mit Sonderbauten, an, es folgen eine größere Gehöfteinheit und Drainagesysteme, die mit dem Hafen in Verbindung standen. Die zahlreichen Brunnen sind hervorgehoben.
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Blick vom Handwerkerviertel auf die dichter bebaute Zone.
Das Detail zeigt einen Schmied, der einen Kessel demontiert, um einzelne Teile, hauptsächlich Bronze- und Eisenbleche, wiederverwenden zu können. Vor allem die auf uns gekommenen Abfälle dieser Tätigkeit belegen das keltische Eisenrecycling. Der Hund des Schmiedes verscharrt viele Kleinteile.
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Holz- und Rutenabdrücke im Hüttenlehm bzw. in einer Art Kalkmörtel sowie Rückschlüsse aus der Anordnung der Pfosten haben erstmals zu detaillierten Baurekonstruktionen durch M. Leicht geführt.
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