Istanbul Department
The Istanbul Department was founded in 1929 to celebrate the DAI’s 110th anniversary. Since then, the department has been responsible for significant excavation sites including Aizanoi, Bogazköy, Göbekli Tepe, Didyma, Milet, Pergamum, and Priene. Research projects ranging from the prehistory of Anatolia and Thrace to the Ottoman era shape the department’s profile.

News

 
Four Travelling Fellowship for students from Turkish universities and institutions for Participation at the Conference „Continuity and Change – Architecture in Asia Minor during the transitional ... » Read Article
Seit Anfang 2017 ist die viersprachige Homepage des Projektes „Von den Grabhügeln der Herrscher zu den Nekropolen der Bürger“ zugänglich. Sie bietet kompakte Informationen zu Methoden und Zielen ... » Read Article
Bibliotheken sind für die wissenschaftliche Arbeit unerläßlich, jedoch ist keine noch so große Sammlung vollständig. Deshalb haben sich neun türkische und internationale Forschungsinstitute ... » Read Article
Für 2017-2019 plant die Abteilung Istanbul ein neues wissenschaftliches Netzwerk. Das Format richtet sich vor allem an Nachwuchswissenschaftler, steht aber auch etablierten Wissenschaftlern offen. ... » Read Article
Das Vortragsprogramm 2015/16 der Abteilung Istanbul ist erschienen. Die Vorträge finden immer Donnerstags um 18 Uhr im Lesesaal statt und sind öffentlich. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. » Read Article
Mit tiefer Trauer müssen wir den Tod von Martin Bachmann bekanntgeben. » Read Article
Photothek der Abteilung Istanbul für den Publikumsverkehr vorrübergehend geschlossen. » Read Article
Am 14. und 15. November findet im Archäologischen Museum Istanbul ein internationales Kolloquium anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Entzifferung der Hethitischen Schrift statt. » Read Article
Die vom Deutschen Archäologischen Institut entdeckten Stuckfriese in einem Gelageraum gehören zu den bedeutendsten hellenistischen Wanddekorationen in Anatolien. » Read Article
Das Vortragsprogramm 2015/16 der Abteilung Istanbul ist erschienen. Die Vorträge finden immer Donnerstags um 18 Uhr im Lesesaal statt und sind öffentlich. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. » Read Article
Aktuelle Untersuchungen des größten Grabhügels von Pergamon, dem Yiğma Tepe, erbrachten neue Erkenntnisse zur Konstruktionsweise und lieferten Hinweise auf einen möglichen älteren und kleineren ... » Read Article
Im Rahmen des DAI Projekts konnte ein Team von Geoarchäologen der Universität Köln mittels Tierfbohrungen feststellen, dass die antike Stadt Kane ursprünglich auf der zuvor nicht identifizierten ... » Read Article
Gestern startete eine neue Reihe von Videos in der L.I.S.A.Video-Rubrik der Gerda Henkel Stiftung zu den Ausgrabungen und Forschungen in der Nekropole von Pergamon. » Read Article
Die Abteilung Istanbul des Deutschen Archäologischen Institutes veranstaltet in Kooperation mit der Technischen Universität Istanbul vom 28.9. bis zum 4.10.2015 in Istanbul eine Herbstschule zum ... » Read Article
Die Jahresbroschüren der Abteilung Istanbul (Jahrgänge 2004 bis 2015) sind jetzt wieder online abrufbar. Zu finden sind die Dateien im Downloadbereich der Istanbuler Abteilungsseite der Homepage. ... » Read Article
Neuerscheinung: Byzas Bd. 19 » Read Article
Am 20. Februar wurde Dr. Jürgen Seeher in einer feierlichen Zeremonie in der Residenz des Deutschen Generalkonsulats in Istanbul das Bundesverdienstkreuz am Bande für seine Verdienste um die ... » Read Article

Profile

The Istanbul Department is dedicated to archaeological research in modern Turkey, with one focus on Byzantium. The Greek settlement founded in the 7th century BC became the Roman city of Constantinople in the 4th century AD and is now known as the Turkish metropolis Istanbul. As a second research focus, the Istanbul Department manages monument excavations in West Turkey (Pergamum, Milet, Didyma). Hittite culture and the Hittite capital Hattusa-Bogazköy in central Anatolia constitute another key research interest. The department’s research activities cover prehistory and ancient history, beginning in the 10th millennium BC and continuing through the Ottoman era into the 20th century.

DAI’s activities in Turkey open perspectives on key stages in the history of humankind. Following an approach across disciplines and eras, the Istanbul Department searches for continuities and discontinuities in the development of the cultural landscape Anatolia and its relationships with neighbouring regions. The relations between humans and environment as well as aspects of landscape and geo-archaeology are becoming increasingly relevant in these research endeavors. The investigation of the Neolithic beginnings of settlements on Göbekli Tepe, currently carried out in cooperation with the DAI Orient Department, goes back as far as 10,000 BC. The Hittite capital Hattusa-Bogazköy represents the development of Bronze Age empires in the 2nd millennium BC. Research on the well-known excavation sites Pergamum, Milet, and Didyma focuses on the organisation and urban structure of Greek poleis and surrounding regions from late antiquity. Of special interest in this context are the transformation processes from the archaic era to late antiquity.
These long-term research commitments of the department reflect typical stages in Anatolia’s development.

Pre-historic excavations traditionally play a major role in the department’s research activities. Another important focus is on the documentation of building remains from the Byzantine and early Ottoman eras, research on historical urban topography, and the documentation of 19th- and early 20th-century woodhouse architecture in Istanbul, which is increasingly endangered.
The Istanbul Department’s range of methodology corresponds with this complex array of findings and projects. Not surprisingly, the department's staff of researchers and consultants includes archaeologists, historians and building historians, as well as scholars of ancient oriental studies, Byzantine studies, and oriental studies.

In addition, the Istanbul Department coordinates and manages restoration and monument preservation projects, including safeguarding and preservation measures for construction findings as well as the restoration or partial restoration of monuments for educational purposes and the construction of protective buildings. In cooperation with Turkish authorities, the Istanbul Department develops master plans for the protection and touristic use of archaeological sites. The reconstruction and restoration measures in the Red Basilica in Bergama (Pergamum) are just the latest example for such joint efforts.

The Istanbul Department organizes conferences and maintains an international network of scholars. As part of the DAI research cluster, the network especially aims to involve young scholars and scientists. Department members and external guests present their latest research during two lecture series in the fall/winter of each year.

Organisation

Die Abteilung in Istanbul wird von einem ersten und zweiten Direktor geleitet und verfügt über wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die anteilig Forschungs- und Dienstleistungsaufgaben in den Kernbereichen wissenschaftlicher Infrastruktur übernehmen. Eine eigene Verwaltung und der Bedeutung der wissenschaftlichen Infrastruktur an der Abteilung entsprechend umfangreiche Arbeitseinheiten im Bereich der Bibliothek und Fotothek kommen hinzu.
Den stark gewachsenen Aufgaben gemäß ist zuletzt eine eigene Arbeitseinheit für "Baudenkmalpflege und Kulturerhalt" eingerichtet worden.

Die Forschungstätigkeit der Abteilung Istanbul ist in starkem Maße durch das langfristige Engagement an einzelnen Grabungsplätzen wie Hattusa-Bogazköy und Pergamon geprägt, deren Leitung personell an der Abteilung Istanbul angesiedelt ist. An weiteren Projekten des DAI in der Türkei, d. h. derzeit Göbekli Tepe, Milet und Didyma, sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung entweder beteiligt oder die Projekte sind über die in Istanbul angesiedelten Netzwerke in den wissenschaftlichen Diskurs der Abteilung integriert. Die drei zuletzt genannten Projekte, die von Hochschullehrerinnen und -lehrern (Milet und Didyma) und einem Mitarbeiter der Orient-Abteilung des DAI (Göbekli Tepe) geleitet werden, gewährleisten einen besonders engen und kontinuierlichen Austausch mit der Orient-Abteilung, vor allem aber mit den beteiligten Universitäten. Hochschullehrerinnen und -lehrer sowie Studierende sind auch in die Langfristprojekte unter DAI-Leitung, d. h. Hattusa-Bogazköy und Pergamon, fest eingebunden.

Die Bibliothek der Abteilung ist die größte Fachbibliothek ihrer Art in der Türkei. Sie umfasst etwa 60.000 Bände und 200 laufende Zeitschriften. Den Schwerpunkt bilden Werke zur Archäologie sowie zur Kunst- und Baugeschichte Kleinasiens.

Die Fotothek umfasst über 97.000 archivierte Bildträger; im getrennt verwalteten Pergamonarchiv werden weitere 114.486 Bildträger aufbewahrt. In den letzten Jahrzehnten war die möglichst umfassende bildliche Dokumentation archäologischer Denkmäler der Türkei ein Schwerpunkt der Arbeiten.

Die Abteilung beherbergt Archive der Projekte Hattusa-Bogazköy und Pergamon, ein allgemeines Wissenschaftsarchiv der Abteilung und ein Archiv zur Abteilungsgeschichte.

In der Redaktion werden die Publikationen der Abteilung, u.a. die "Istanbuler Mitteilungen", die "Istanbuler Forschungen" sowie die Reihen BYZAS und MIRAS betreut.

Im Wolfgang-Müller-Wiener-Kolleg der Abteilung stehen Gästezimmer für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die im Haus oder in Istanbul arbeiten wollen, sowie für Reisestipendiatinnen und -stipendiaten zur Verfügung.

History

Die Abteilung Istanbul des Deutschen Archäologischen Instituts wurde zu dessen 100. Geburtstag 1929 eingerichtet. "In wenigen Ländern der Erde sind sich die verschiedenen Kulturen so häufig gefolgt, haben sich so gründlich verdrängt und doch wieder so entscheidend beeinflusst wie auf dem Gebiete der heutigen Türkei. So wird es die Archäologie und Geschichte der Türkei von den ältesten bis zu den jüngsten Zeiten sein, der die Arbeit des Instituts gewidmet sein wird", wie es der Gründungsdirektor der Abteilung, Martin Schede, formulierte.

Die Tradition deutscher archäologischer Forschung im Land geht auf das 19. Jahrhundert zurück. 1871 hatte Heinrich Schliemann auf der Suche nach dem sagenhaften Troja Grabungen auf dem Siedlungshügel Hisarlık aufgenommen. Das DAI entwickelte damals für den Platz eine wissenschaftliche Grabungsmethodik. Der Hauptschwerpunkt der Institutstätigkeit lag an der türkischen Westküste, wo in Pergamon, Magnesia am Mäander, Priene und Milet mit Didyma – zunächst durch die Preußischen Museen in Berlin – im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts großangelegte Grabungs- und Stadtforschungsprojekte aufgenommen wurden. Gemeinsam mit dem Osmanischen Museum zu Konstantinopel begannen im zentralanatolischen Bogazköy ab 1906 Ausgrabungen, die zur Identifizierung des Ortes als Hattusa, der Hauptstadt des hethitischen Reiches, führten.

Im August 1944 wurde die Abteilung geschlossen, nach Kriegsende übernahm die Universität Istanbul die Treuhänderschaft und hielt den Lesebetrieb in der Bibliothek aufrecht. Nach der Rückgabe des Instituts an die Bundesrepublik Deutschland wurde es im Februar 1954 wieder eröffnet. Schon bald wurden alte Forschungsprojekte fortgesetzt und neue Unternehmungen begonnen. 1989 konnte die inzwischen größer gewordene Abteilung in das Gebäude des deutschen Generalkonsulats in Istanbul übersiedeln.

Infrastructure

 
The inventory of the Istanbul Department’s image library currently comprises an archive of more than 97,000 image carriers (glass plates, negatives scrolls, 35-mm and large-format negatives). The ... » learn more
The DAI library in Istanbul has been in existence since the department was founded in 1929. As the oldest and most extensive archaeological library in Turkey, it is highly significant for scholars ... » learn more
Im Pergamonarchiv der Abteilung Istanbul wird die Originaldokumentation der Ausgrabungen in Bergama/ Pergamon aufbewahrt. Der Bestand des Pergamonarchivs in Istanbul umfasst hauptsächlich Fotos, ... » learn more
The editorial department in Istanbul publishes articles on the archaeology and cultural history of Asia Minor and neighbouring regions from ancient history through the Ottoman era. The ... » learn more
The Müller-Wiener Kolleg offers 5 rooms for visiting scholars (including students), colleagues, or fellows. » learn more
The Istanbul Department has been building and expanding its own archive since mid-2011. This archive mainly comprises the documents of the department directorate as well as legacies bestowed upon ... » learn more

Projects

Showing 11 - 11 of 11 results.
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Contact: Bernhard Ludwig
Project Duration: since 2007
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Publications

 
Die Beiträge der Istanbuler Mitteilungen widmen sich Einzelaspekten der Forschungstätigkeit des Deutschen Archäologischen Instituts in der Türkei. Die Aufsätze befassen sich eingehend mit der ... » Read Article
Die Reihe "Istanbuler Forschungen" veröffentlicht jährlich Monographien zur Archäologie und Kulturgeschichte Kleinasiens und angrenzender Gebiete von der Frühgeschichte bis in die Osmanische Zeit. » Read Article
3/5/14 MIRAS
Erforschung und Schutz archäologischer Stätten sind untrennbar miteinander verbunden. Häufig stehen die archäologischen Unternehmungen jedoch hinsichtlich der Erhaltung und Sicherung der antiken ... » Read Article
3/5/14 Byzas
Publikation von Tagungen zur Archäologie und Kulturgeschichte Kleinasiens und angrenzender Gebiete von der Frühgeschichte bis in die Osmanische Zeit. Außerdem Monographien, die aktuelle ... » Read Article

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Contact

Abteilung Istanbul
İnönü Caddesi 10
34437 Istanbul
 
+90 (0)212 393 76 00

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2017-05-26 - 2017-05-27
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