Tehran Branch
Founded in 1961 as Tehran Department, the branch office in Tehran war integrated into DAI’s Eurasia Department in 1996. It is an exchange hub for German and Iranian scholars and colleagues and serves as a basis for field research carried out at various sites since 2000.

News

 
Grundlagenwerk von Wolfram Kleiss mit dem World Award for the Book of the Year of the Islamic Republic of Iran im Bereich Iranstudien ausgezeichnet » Read Article
Archäometrie verbindet Geisteswissenschaften und Naturwissenschaften auf eine sehr eigene, eindrucksvolle Weise, und unterstreicht den interdisziplinären Charakter der Archäologie. » Read Article
Vereinbarung fördert interdisziplinäre Kooperation und wissenschaftlichen Austausch » Read Article
Die Außenstelle Teheran des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) führte vom 6. bis 22. Juni 2016 mehrere Workshops zur portablen XRF-Analytikin Kooperation mit der Iranischen Antikenbehörde ... » Read Article
From February 20 until February 23 an IT-workshop was held in Tehran on the invitation of ICAR (Iranian Center for Archaeological Research) organised by Dr. J. Thomalsky (DAI, Tehran Branch). The ... » Read Article
"Neolithization and its Consequences: A global view from and to Iran" » Read Article
Im Rahmen der Iranreise des Bundesministers Dr. Frank-Walter Steinmeier wurde am 18. Oktober 2015 ein Abkommen zwischen dem Deutschen Archäologischen Institut und der iranischen Behörde für ... » Read Article

Profile

Nachdem bereits seit längerer Zeit deutsche Forschungen in Iran durchgeführt worden waren, wurde 1961 die heutige Außenstelle Teheran als zunächst eigenständige Abteilung des DAI gegründet. Das Arbeitsgebiet umfasst die Archäologie Irans von der Vorgeschichte bis in islamische Zeit. 1996 wurde die Außenstelle in die ein Jahr zuvor gegründete Eurasien-Abteilung eingegliedert, die ihren Sitz an der Berliner Zentrale hat. Von hier aus werden die seit 2000 stattfindenden regelmäßigen Feldforschungen des DAI in Iran organisiert, gleichzeitig ist die Außenstelle ein Anlaufpunkt für deutsche und iranische Altertumswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler.
Die politische Lage in Iran nach der Iranischen Revolution 1979 machte den Aufenthalt der deutschen Beschäftigten an der Außenstelle Teheran schwierig bis unmöglich, so dass sie nach Deutschland abgeordnet werden mussten. Nach der Kündigung des bilateralen Kulturabkommens 1987 wurde die Abteilung geschlossen. Zeitweilig ruhten deshalb Grabungen und sonstige Feldforschungen. Seitdem führen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des DAI Teheran ihre Arbeit von Berlin aus durch und reisen nur für kürzere Forschungsaufenthalte nach Teheran. Seit 2005 unterstützt die Außenstelle die Iranische Behörde für Kulturerbe, traditionelles Handwerk und Tourismus bei Rettungsgrabungen.

History

Nach dem Beginn archäologischer Feldforschungen des DAI im Iran in den späten 1950er Jahren kam es 1961 zur Gründung einer eigenständigen Abteilung in Teheran. Seit 1996 gehört sie als Außenstelle zur Eurasien-Abteilung des DAI.

Von 1961 bis zur Islamischen Revolution 1979 betrieb die Abteilung Teheran archäologische Forschungen an mehreren bedeutenden Fundstätten im Iran. Die langjährigen Ausgrabungen an so zentralen Plätzen wie Takht-i Suleiman, Zendan-i Suleiman, Bastam, Bisutun und Firuzabad sind weit über die Grenzen Irans hinaus von Bedeutung und hatten nachhaltige Wirkung auf unser heutiges Bild von der urartäischen bis sasanidischen Zeit dieses Kulturraums. Ferner wurden im Institutsgebäude in Teheran eine umfangreiche Fachbibliothek und eine Fotothek aufgebaut. Neben der archäologischen Feldarbeit widmete sich die Abteilung außerdem der Herausgabe einer wissenschaftlichen Zeitschrift und mehrerer Reihenwerke.

Nach der Islamischen Revolution wurden die Arbeitsmöglichkeiten im Iran stark eingeschränkt, an Ausgrabungen ausländischer Archäologen war nicht mehr zu denken. Die Abteilung Teheran führte dennoch ihre Feldforschungen im Iran weiter und konzentrierte sich neben der Aufarbeitung früherer Grabungsergebnisse insbesondere auf Geländebegehungen und Bauaufnahmen wichtiger Architekturdenkmäler verschiedener Perioden des Landes. Die Abteilung blieb weiterhin mit einem Domizil und ihrer Bibliothek in Teheran präsent, auch die personelle Anwesenheit vor Ort durch die nun nach Berlin versetzten wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter war stets gewährleistet.

Im Jahre 1996 wurde die ehemalige Abteilung Teheran schließlich in eine Außenstelle der 1995 gegründeten Eurasien-Abteilung umgewandelt. Um iranische Archäologie künftig stärker im Verbund mit der zentralasiatischen Altertumskunde betreiben zu können, begann die Eurasien-Abteilung mit neuen Vorhaben in den nördlichen Nachbarländern Irans. Die Außenstelle Teheran bildet seither eine wichtige Schnittstelle für die zunehmend intensiver werdenden Beziehungen zwischen deutschen und iranischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Studierenden auf dem Gebiet der Archäologie.

Projects

Showing 1 result.
 
Contact: Judith Thomalsky
Project Duration: since 2014
Showing 1 result.
Showing 1 result.

Contact

Judith Thomalsky
Außenstelle Teheran der Eurasien-Abteilung
Khiabane Shahid Hasan Akbari 7
P.O. Box 3894
19639 Teheran Elahiya
 
+98 (0)21 222 163-39