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Ausgrabungen in Alt-Paphos auf Cypern

Das antike Alt-Paphos auf Cypern ist vor allem für sein überregional bedeutendes Heiligtum der Aphrodite bekannt. Doch war die Stätte nicht nur Kultort, sondern zugleich eine Metropole mit durchgängiger Besiedlung von der späten Bronzezeit bis zum Ausgang der römischen Kaiserzeit. Neben der Stadtgeschichte steht das archaisch-klassische Nordosttor im Interesse archäologischer Forschungen, da sich hier mit überraschender Präzision der Hergang der Belagerung Alt-Paphos’ durch die persische Armee im Jahre 498 v. Chr. im Rahmen des ionischen Aufstandes rekonstruieren lässt. Mit den Untersuchungen der mittelalterlichen Rohrzucker-Verarbeitungsanlagen existiert außerdem ein für das Mittelmeergebiet und den Nahen Osten einzigartiges industriearchäologisches Projekt, das sich durch die gute Erhaltung und die Möglichkeit zur systematischen Erforschung dieser Anlagen auszeichnet. Die bis ins 19 Jh. zurückreichende Forschungsgeschichte von Alt-Paphos war von häufigen und langen Unterbrechungen geprägt. Von 1966 konnten unter der Ägide des Deutschen Archäologischen Instituts die Ausgrabungen in Alt-Paphos weitergeführt und 1995 vorläufig abgeschlossen werden. Die Veröffentlichung der Grabungsbefunde und des Fundmaterials erfolgt in der Reihe Ausgrabungen in Alt-Paphos.

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Band 8: Beat Näf, Testimonia Alt-Paphos (Darmstadt 2013)


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