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Corpus der römischen Funde im europäischen Barbaricum

Im Rahmen eines internationalen Gemeinschaftsprojektes werden alle aus dem Römischen Reich in das europäische Barbaricum gelangten Funde mit dem Ziel erfasst, die Beziehungen zwischen Römern und Barbaren zu beleuchten. Die Herausgabe der Bände im Corpus der römischen Funde im europäischen Barbaricum (CRFB) wird von jedem Land (Deutschland, Litauen, Niederlande, Polen, Rumänien, Slowakei, Tschechien, Ungarn) selbst vorgenommen, die Römisch-Germanische Kommission hat koordinierende Aufgaben übernommen.

Verlag

Dr. Rudolf Habelt GmbH
Am Buchenhang 1
D-53115 Bonn
Tel.: +49 (0)228 92383-0

Verantwortliche Redaktion/Herausgeber

Römisch-Germanische Kommission (RGK)
redaktion.rgk@dainst.de

Aktueller Band

Band 8 

Freistaat Thüringen Teil 1: Südharzvorland, Elbe-Elster-Region, Thüringer Wald

Autoren (Bearbeiter):

S. Dušek (†), I. Eberhardt, Th. Grasselt, A. Heising, H. Künzel, K. Peschel, M. Schlapke und M. Seidel unter Mitwirkung von M. Aichinger, K. Fischer (†), T. Kleinschmidt, F. Klischies, A. Pauleweit

Die erste Teillieferung „Freistaat Thüringen, Südharzvorland, Elbe-Elster-Region, Thüringer Wald" des „Corpus der Römischen Funde im europäischen Barbaricum" beinhaltet mit den Gräberfeldern von Großromstedt, Lkr. Weimarer Land, und Haßleben, Lkr. Sömmerda, dem Hortfund von Großbodungen, Lkr. Eichsfeld, sowie weiteren Fundkomplexen Schlüsselbefunde von europäischem Rang.

Neben spektakulär mit römischen wie einheimischen Luxusgütern bzw. Statussymbolen ausgestatteten Grabfunden vermitteln die Fundaufkommen der Siedlungen einen Eindruck vom Gebrauch römischer Erzeugnisse in der Alltagskultur. So im Falle einer Siedlung bei Dienstedt, Ilm-Kreis, in deren Nachbarschaft das Körpergrab einer als „Fürstin" bezeichneten Dame aus dem 3. Jahrhundert n. Chr. geborgen werden konnte. Unabhängig von den besonderen Regeln unterliegenden Bestattungssitten werden damit Fragen der sozialen Stratifizierung der Gesellschaft und Selbstdarstellung von Eliten sowie der Akzeptanz oder Ablehnung römischer Erzeugnisse und Kulturtechniken sichtbar.

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Palmengartenstraße 10–12
60325 Frankfurt am Main
 

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