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Demetrias

Die griechische Hafenstadt Demetrias in Magnesia wurde 294 v. Chr. von Demetrios I. Poliorketes gegründet. In der Zeit des Hellenismus erlebte die Stadt ihre Blütezeit, als Demetrios und andere Könige der Antigoniden-Dynastie Demetrias als Basis für politische und militärische Operationen nutzten und sich die Stadt zu einem internationalen Hafen entwickelte. Archäologische Forschungen begannen am Ende des 19. Jhs. und brachten durch Ausgrabungen bedeutende Monumente wie eine Befestigungsanlage, Begräbnis- und Kultstätten, einen Palast und ein Theater zu Tage. In der Zeit von 1967–1981 fanden die Deutschen Thessaliengrabungen in Demetrias statt, wobei deren Untersuchungen zur Topographie, Architektur und Inschriften in einer Folge von fünf Bänden innerhalb der Reihe Beiträge zur ur- und frühgeschichtlichen Archäologie des Mittelmeer-Kulturraumes von V. Milojčić und D. Theocharis herausgegeben wurden. Nach einer längeren Unterbrechung der Hauptpublikationsreihe erschienen seit 2003 unveröffentlichte Funde der Grabungen in der eigenständigen Demetrias-Reihe unter der Herausgeberschaft von A. Furtwängler.

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Band 7: K. Hornung-Bertemes, Terrakotten aus Demetrias (Würzburg 2007)


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