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20.11.2019 Der neue Archäologische Anzeiger im Journal-Viewer mit vernetzten Forschungsdaten aus der iDAI.welt

Mit der aktuellen Ausgabe des Archäologischen Anzeigers macht das Deutsche Archäologische Institut (DAI) einen bedeutenden Schritt in die digitale Zukunft und setzt neue Akzente für eine zeitgemäße Publikationsform archäologischer und altertumswissenschaftlicher Journals.

Die Zeitschrift "Archäologischer Anzeiger" erscheint ab sofort zeitgleich als gedruckte Fassung und digital im Open Access über ein responsives Viewer-Format. Der DAI-Journal-Viewer bietet einzigartig im Bereich der Altertumswissenschaft die Möglichkeit, Artikel mit digitalen Supplementen oder Forschungsdaten aus anderen Informationsressourcen zu verschränken und fügt sich damit ein in die offenen Online-Angebote der iDAI.world, der umfassenden digitalen Forschungsumgebung des Deutschen Archäologischen Instituts.

Der neue DAI-Journal-Viewer und seine Features
Mit der Neugestaltung des Archäologischen Anzeigers setzt das DAI konzeptionell und technisch neue Maßstäbe. Einzigartig in der Altertumswissenschaft ist, dass der DAI-Journal-Viewer die Möglichkeit eröffnet, die Artikel in leicht erfassbarer Form mit digitalen Supplementen oder Forschungsdaten zu verschränken und zu ergänzen. Diese digitalen Kataloge, die integraler Bestandteil der Artikel sind und ebenso dem Peer-Review-Verfahren unterliegen, werden über den Reiter »Supplements« angezeigt. Sie werden in strukturierter Form in den inhaltlich dafür vorgesehenen Systemen der iDAI.world publiziert ‒ allen voran iDAI.objects/Arachne ‒ und dann zielgenau an der dafür vorgesehenen Stelle in der Viewer-Ausgabe des Beitrags angezeigt. Darüber hinaus können dem Beitrag mittels Verlinkungen illustrierende und ergänzende Informationen wie Vergleichsstücke, Geodaten oder Ähnliches beigefügt werden, die über den Reiter »Extra Features« angezeigt werden. Die Beiträge werden dadurch gleichzeitig besser erschließ- und auffindbar. Neu und bereits von vielen Autorinnen und Autoren gewünscht ist, dass durch die Nutzung von etablierten Identifikatoren wie ORCID- oder GND-IDs die Autorschaft präzise zuschreibbar wird und in Kombination mit den anderen Identifikatoren, wie den DOIs, zudem auch die wissenschaftliche Verbreitung der Artikel aufzeigbar gemacht werden kann.

Die Neugestaltung des Archäologischen Anzeigers
Eine wichtige Neuerung ist, dass die Beiträge auch in einem responsiven Viewer-Format im Open Access über das Portal iDAI.publications abrufbar sind. Für die Gestaltung der responsiven Webansicht wurde großer Wert darauf gelegt, Text, Anmerkungen und Abbildungen in nebeneinanderlaufenden Spalten anzuordnen, so dass alle Beitragsinhalte klar strukturiert und gut erfassbar sind. Abbildungen und Anmerkungen lassen sich parallel zum Text aufrufen, ohne dass ein ›Springen‹ innerhalb des Beitrages notwendig ist. Durch die flexible Anordnung der Inhalte sind die Artikel auch auf Tablets oder sogar Smartphones bequem und einfach lesbar. Die abonnierbare Buchausgabe in hochwertiger Druckqualität bleibt weiterhin bestehen, und auch künftig werden parallel zusätzliche PDFs frei zur Verfügung gestellt. Für die Leserinnen und Leser wird es dabei völlig unerheblich sein, mit welchem Medium sie arbeiten. Alle drei Ausgabeformen ‒ Viewer-Artikel, Buchausgabe oder PDF ‒ sind mit sämtlichen relevanten Angaben für die wissenschaftliche Zitation inklusiver persistenter Identifikatoren wie URNs und DOIs ausgestattet. Die Beiträge verfügen zudem über eine Absatznummerierung, die es erlaubt, auch die Viewerausgabe wissenschaftlich korrekt zu zitieren.

130 Jahre Archäologischer Anzeiger
Der Archäologische Anzeiger wurde erstmals 1889 als Beiblatt zum Jahrbuch des Deutschen Archäologischen Instituts veröffentlicht; 1976 als eigenständige Zeitschrift eingerichtet, erscheint er seit 2002 in zwei Teilbänden pro Jahr. Von Anfang an war er ein Ort für Aufsätze, Berichte und kleinere Mitteilungen einer breiten, internationalen Fachcommunity und wird dies auch bleiben. Der geographisch-chronologische Schwerpunkt liegt auf der Archäologie des Mittelmeerraumes und Vorderasiens von der Prähistorie bis zur Spätantike. Dem Profil der Zeitschrift und der Forschungspraxis des Instituts entsprechend sind auch Beiträge im Archäologischen Anzeiger willkommen, die großräumige Verbindungen und Vernetzungen der antiken Welt in den nordeuropäischen, eurasischen und afrikanischen Raum thematisieren. Die Qualität des Archäologischen Anzeigers wird durch ein doppelt anonymes Peer-Review-Verfahren sowie eine intensive Text- und Bildredaktion gesichert. Auch in der digitalen Welt wird dies selbstverständlich weiterhin der Fall sein.

Der Archäologische Anzeiger kann fortan von einer weit größeren Leserschaft weltweit konsultiert werden als bisher und so dem internationalen wissenschaftlichen Austausch und der Kooperation schneller und effektiver dienen. Ein Internetzugang genügt, um einen Beitrag aus dem Archäologischen Anzeiger bereits am Erscheinungstag lesen zu können, überall auf der Welt und unabhängig von den individuellen Möglichkeiten, gut ausgestattete Fachbibliotheken besuchen zu können. Als frei zugängliche und vernetzte digitale Publikation ist der Archäologische Anzeiger zugleich ein neuer zentraler Baustein auf dem Weg hin zu einem Forschungsdatenmanagement, das sich konsequent an den Kriterien von Auffindbarkeit, Zugänglichkeit, Interoperabilität und Wiederverwendbarkeit orientiert.

Link zur aktuellen Ausgabe
https://publications.dainst.org/journals/aa/issue/375

Kontakt
Dr. Peter Baumeister
Leiter der Redaktion der Zentrale
peter.baumeister@dainst.de

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Peter Baumeister
Redaktion an der Zentrale
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