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Durankulak

Die prähistorischen Siedlungsschichten und Gräberfelder im Umfeld von Durankulak im nordöstlichen Bulgarien wurden vom Deutschen Archäologischen Institut in den Jahren 1974–1997 erforscht. Die Ausgrabungen erbrachten zahlreiche neue Erkenntnisse zur Urgeschichte der Balkanhalbinsel. Zusammen mit den früheren Funden aus den Gräberfeldern von Devnja und Varna zeigen die prähistorischen Bestattungen von Durankulak, dass die Westküste des Schwarzen Meeres im 5. Jt. die Wiege der frühesten Proto-Hochkultur auf europäischem Boden gewesen ist. Die Durankulak-Reihe präsentiert die wissenschaftliche Auswertung des außerordentlich umfangreichen Fundgutes der Gräberfelder sowie die resultierenden Einblicke in die Genese, Entwicklung, Wirtschafts- und Sozialstruktur dieser frühen Kulturlandschaft.

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Verantwortliche Redaktion/Herausgeber

Redaktion
Zentrale Berlin
redaktion@dainst.de

Herausgeber
im Auftrag der Zentrale herausgegeben von Henrieta Todorova
 

Aktueller Band

Band 3: H. Todorova (Hrsg.), Durankulak. Die Hellenistischen Befunde.

Seit 1974 war das Archäologische Institut der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften mit der Freilegung der neolithischen und äneolithischen Befunde auf der Großen Insel von Durankulak unter der Leitung von Henrieta Todorova und in Zusammenarbeit mit dem Historischen Museum der Stadt Dobritsch befasst. Im Jahre 1991 erhielt das Deutsche Archäologische Institut in Berlin das Angebot, die vorhandenen „antiken" Funde aus Durankulak zu bearbeiten.

Im Zuge dieser fruchtbaren Kooperation liegt nun der dritte Band der Durankulak-Reihe vor, der die hellenistischen Befunde der Grabungen publiziert. Ein Schwerpunkt bilden dabei die Ergebnisse der Erforschung des hellenistischen Höhlenheiligtums der Gottheit Kybele auf der Großen Insel im Durankulak-See. Zudem werden die Befunde aus dem sog. Opfergrubenareal südwestlich der Großen Insel vorgestellt ‒  wobei die hellenistische Keramik und die Amphorenstempel eine besondere Rolle spielen ‒ ebenso wie die hellenistischen und spätantiken Bestattungen am Westufer des Haffs von Durankulak. 


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