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angle-left Römisch-Germanische Forschungen

Die Reihe „Römisch-Germanischen Forschungen“ wird seit 1928 von der Römisch-Germanischen Kommission herausgegeben. In loser Folge erscheinen Abhandlungen zu Einzeldenkmälern und geschlossenen Fundkomplexen, zu Kulturkontakten und Landschaftsgeschichte aus der Archäologie Europas, von neolithischen Siedlungen und Megalithbauten über regionale Mensch-Umwelt-Beziehungen zu germanischen Gräberfeldern und frühmittelalterlicher Architektur.

Verlag

Verlag Philipp von Zabern GmbH
Riedeselstraße 57
D-64283 Darmstadt
Tel.: +49 (0)6151 3308-350
www.zabern.de

Verantwortliche Redaktion/Herausgeber

Römisch-Germanische Kommission (RGK)
redaktion.rgk@dainst.de

Aktueller Band

Band 75 (Gamzigrad-Studien I): Ergebnisse der deutsch-serbischen Forschungen im Umfeld des Palastes Romuliana, Gerda von Bülow / Sofija Petković (Hrsg.)

Der Band präsentiert die Ergebnisse einer von 2004 bis 2012 dauernden serbisch-deutschen Kooperation, deren Ausgangspunkt ein Festkolloquium zum 50. Jahrestag des Beginns systematischer Ausgrabungen im Palast des römischen Kaisers Galerius (305–311) im Jahr 2003 war.

 

 

 

 

 

 

 

Die geomorphologischen, geophysikalischen und archäologischen Prospektionsarbeiten haben ein substantiell erweitertes Bild von der archäologischen Landschaft im Umfeld des Galerius-Palastes auf verschiedenen Zeitebenen vom Neolithikum bis zu Mittelalter entworfen, in das sich der spätrömische Kaiserpalast Felix Romuliana nahtlos einfügt. Im unmittelbaren Umfeld des Palastes Romuliana-Gamzigrad wurden auf einer Fläche von insgesamt ca. 5 km2 mehr als 50 neue archäologische Objekte entdeckt. Sie befanden sich zumeist auf einem von einer Mauer umgebenen Areal, dessen Größe von etwa 250—300 m die Ausdehnung des Palastes übertrifft.

Die archäologischen Grabungsergebnisse haben zusammen mit den archäologischen Spezialstudien zu einer weitergehenden Differenzierung der topographischen Gegebenheiten des Palastes selbst und seiner Einbindung in den siedlungstopographischen und siedlungshistorischen Kontext geführt und einen Beitrag zur Feinchronologie des Fundplatzes Romuliana-Gamzigrad geleistet. Damit zeichnet sich für den jetzt weiter gefassten Fundplatz eine deutlich längere und intensivere Besiedlungstradition ab, als bisher angenommen wurde. Zugleich sind aber auch neue Fragen aufgeworfen worden, wie z. B. die nach dem Charakter der bebauten Fläche nördlich des Palastes und deren funktionalen Zusammenhang mit dem Palast bzw. dessen Vorgängeranlage und auch die nach der Funktion der älteren Festungsanlage im spätantiken Kommunikations- und Wirtschaftssystem der Balkanregion.

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60325 Frankfurt am Main
 

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