Drittmittel

Drittmittel

Für die Forschung von grundlegender Bedeutung sind die Förderungen konkreter Projekte durch Drittmittel. Hierfür werden Anträge in den ständigen Förderlinien oder auf besondere Ausschreibungen hin bei Forschungsfördereinrichtungen gestellt, die in wettbewerblichen Verfahren nach der Qualität der Anträge über eine Förderung entscheiden.

Die meisten Anträge stellt das DAI in Kooperation mit anderen Einrichtungen – insbesondere Universitäten und Hochschulen – oder ermöglicht über die Anträge überhaupt erst die Zusammenarbeit. In einer modernen Archäologie ist dies eine grundlegende Voraussetzung, da die Forschungsfragen immer komplexer werden und das Zusammenwirken verschiedener Disziplinen und Institutionen erfordern.  

Das Deutsche Archäologische Institut hat in den letzten Jahren seine Drittmiteleinwerbung im Verhältnis zum Haushaltsansatz für Forschungsmittel kontinuierlich gesteigert und weist in etwa seit 2011 konstant Drittmittelausgaben von jährlich um die 4-5 Mio. Euro auf.

blau: Forschungsetat des Grundhaushalts
grün: ausgegebene Drittmittel (Angaben in T €)

Drittmittelgeber

Das DAI ist an großen Verbundforschungsprojekten der EU, der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und auch der Bundesministerien beteiligt. Ebenso spielen Einzelprojekte eine große Rolle in der Arbeit des DAI. Wichtige Drittmittelgeber sind für das Deutsche Archäologische Institut die DFG, die Gerda Henkel Stiftung, die Fritz Thyssen Stiftung, die Volkswagen Stiftung und zunehmend auch internationale Förderer.