Das DAI ...

  • ist eine Bundesanstalt im Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts,
  • geht auf die Gründung des "Instituto di corrispondenza archeologica" 1829 zurück und
  • ist heute mit der Zentrale in Berlin, drei Kommissionen, sieben Abteilungen, fünf Außenstellen und vier Forschungsstellen weltweit präsent.

Aufgaben und Ziele des DAI sind ...

  • die weltweite archäologisch-altertumswissenschaftliche Forschung,
  • der Erhalt des kulturellen Erbes und die Pflege kultureller Identität in den Gast- und Partnerländern,
  • die Bereithaltung entsprechender Infrastrukturen, die der internationalen Wissenschaft zur Verfügung stehen (z. B. Bibliotheken, Archive, Fototheken),
  • die Förderung und der Aufbau internationaler Wissenschaftsbeziehungen,
  • die Nachwuchsförderung sowie
  • die Mitwirkung durch diese Kernaufgaben bei der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik Deutschlands und der Außenwissenschaftspolitik.

Ergebnisse der Arbeit des DAI sind ...

  • die Förderung des Verständnisses der frühen Kulturen der Menschheitsgeschichte in ihrer bis in unsere Zeit hineinreichenden Bedeutung,
  • die Vermittlung der Forschungsergebnisse in wissenschaftlichen und auch populären Publikationen,
  • die Bereitstellung und Erschließung von Wissensarchiven, analog und digital, für die internationale Forschung,
  • die Vermittlung der Forschungsergebnisse in Ausstellungen,
  • die Vermittlung der Ergebnisse durch an die Gastländer angepasste Formate (z. B. Broschüren in Landessprachen, Angebote an Schulen),
  • das Site Management und der Kulturerhalt,
  • die regionale Wirtschaftsförderung durch die touristische Erschließung antiker Plätze,
  • die Einrichtung von Bauhütten im Sinne eines lokalen Capacity Building als Grundlage für eigenständige Maßnahmen zum Kulturerhalt, besonders bei Baudenkmälern,
  • die Beteiligung an Studiengängen in Deutschland und im Ausland,
  • die Betreuung und Beteiligung an BA-, MA-, Promotions- und Habilitationsvorhaben,
  • Workshops und Summerschools zur Aus- und Weiterbildung,
  • die Förderung des interkulturellen Dialogs und
  • Beratungstätigkeiten in den Gast- und Partnerländern, aber auch im Bereich der Politik oder bei der UNESCO.