Einstieg Forschungsauftrag

Der Forschungsauftrag des Deutschen Archäologischen Instituts

Antike Kulturen sind die Grundlage unserer heutigen Zivilisationen – nicht nur in einzelnen Merkmalen, sondern auch mit ihren Verbindungen untereinander.
 
Das Deutsche Archäologische Institut ist ein Forschungsinstitut, das die Aufgabe hat, Forschungen auf dem Gebiet der Archäologie und ihrer Nachbarwissenschaften durchzuführen, zu fördern und zu veröffentlichen. Es bemüht sich um die Einheit der deutschen archäologischen Wissenschaft im Zusammenhang mit der gesamten Altertumswissenschaft, und betreibt und fördert den anspruchsvollen Dialog und fundierte Kooperationen mit seinen Gast- und Partnerländern wie auch fruchtbare Beziehungen zur internationalen Wissenschaft. Sie sind die Voraussetzung für den Erfolg der Forschung. Auf dieser Grundlage kann das DAI europa- und weltweit zum Erhalt des kulturellen Erbes beitragen und so Kristallisationspunkte schaffen für die Pflege der kulturellen Identität in den jeweiligen Ländern.
 
Das DAI unterhält umfangreiche Bibliotheken, Archive und Sammlungen mit unschätzbaren Beständen von größter wissenschaftlicher und kultureller Relevanz. Diese Ressourcen stehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aller Nationen offen. Diese Kernaufgaben des DAI machen es zu einem wichtigen Türöffner und Akteur der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik sowie der Außenwissenschaftspolitik Deutschlands.
 
Im Sinne nachhaltiger Arbeit für diesen Auftrag ist die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses eine wesentliche Aufgabe des Deutschen Archäologischen Instituts.

Leitlinien des Forschens

Leitend und prägend für die wissenschaftliche Arbeit des DAI sind:

  1. integrierende Themensetzungen, die im wechselseitigen Bezug zwischen theoriegeleiteten Fragestellungen und dichter empirischer Forschung in paradigmatischen Grundlagenforschungsprojekten entwickelt werden,
     
  2. die partnerschaftliche Zusammenarbeit und die Entwicklung gemeinsamer Forschungsansätze mit den Gast- und Partnerländern,
     
  3. aufeinander bezogene Entwicklungen in den Bereichen der Datengenerierung und -pflege, der Forschung, der Ausbildung und des Site Managements sowie
     
  4. ein von der wissenschaftlichen, über die kulturelle bis zur politischen Ebene reichender Gegenwartsbezug.