Forschung - Auftrag - Qualitätssicherung

Qualitätssicherung

Eine unabhängige Qualitätssicherung der wissenschaftlichen Arbeit ist für jedes moderne Forschungsinstitut unerlässlich. Qualitätskontrolle spielte im DAI seit jeher eine wichtige Rolle. Die 2004 veröffentlichen Satzungen des Gesamtinstituts und seiner Kommissionen sowie die Geschäftsordnung sehen hierfür eine ganze Reihe grundsätzlicher Maßnahmen vor, die in der Zielvereinbarung zwischen der Präsidentin des DAI und den leitenden Direktorinnen und Direktoren der Abteilungen/Kommissionen noch einmal präzisiert wurden. Danach werden Leistungsbewertung und Qualitätskontrolle intern sowie unter externer Beteiligung auf verschiedenen Ebenen durchgeführt.

Interne Evaluationen

Satzungsgemäß entscheiden die Zentraldirektion (ZD) und die Kommissionen als Aufsichtsgremium über die Förderung der Projekte. Dies erfolgt, indem das Forschungsprogramm durch die Abteilungen und Kommissionen in einem Forschungsplan gefasst und der Zentraldirektion zur Diskussion vorgelegt wird. Die Direktorinnen und Direktoren berichten zudem mündlich während der Sitzung der Zentraldirektion über die Arbeit ihrer Abteilung/Kommission und berichten, seit 2014 in elektronischer Form, in den e-Forschungsberichten und dem e-Jahresbericht. Zuvor wurde der Jahresbericht im Rahmen des Archäologischen Anzeigers publiziert.

Es erfolgen regelmäßige Evaluationen der Abteilungen und Kommissionen durch zwei Mitglieder der Zentraldirektion und ein externes Mitglied. Die Evaluation umfasst eine Begehung vor Ort und einen mündlichen sowie schriftlichen Bericht der Evaluatorinnen bzw. Evaluatoren gegenüber der Zentraldirektion mit der Möglichkeit zur Stellungnahme durch die jeweilige Leitung. Nach drei Jahren nehmen die Direktorinnen und Direktoren der Abteilungen/Kommissionen Stellung zur Reaktion und Umsetzung der Empfehlungen.

Externe Evaluationen

Das DAI wurde erstmals 2007 vom Wissenschaftsrat evaluiert. 2014/2015 erfolgt die zweite Evaluation.

Eine Qualitätskontrolle der Publikationen erfolgt durch das Peer Review-Verfahren, das seit 2005 ausgebaut und konsequent auf alle DAI-Publikationen angewendet wird. 

Darüber hinaus hat das DAI seit 2010 externe Evaluationen einzelner Bereiche der Forschungsinfrastruktur wie der IT, der Bibliotheken und der Redaktion veranlasst und nimmt darauf aufbauend grundlegende Umstrukturierungen vor.

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