Kulturerhalt - Rechtsrahmen und Selbstverpflichtung

Rechtsrahmen und Selbstverpflichtung

Die Untersuchungen archäologischer Fundplätze sind grundsätzlich forschungsbasiert und finden ihren rechtlichen Rahmen in geltenden Rechtsnormen wie Konventionen, Gesetzen oder amtlichen Richtlinien. In den Gastländern sind dies die dort geltenden einschlägigen Vorschriften zum Denkmalschutz. Internationale Texte zum Denkmalschutz finden Sie zusammengestellt beim Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz.

Für das Deutsche Archäologische Institut gilt darüber hinaus das europäische Übereinkommen vom 16. Januar 1992 zum Schutz des archäologischen Erbes (Valletta Konvention), das mit seiner Verkündung im Bundesgesetzblatt am 15. Oktober 2002 in Kraft getreten ist, seine rechtliche Wirkung entfaltet und für öffentlich Bedienstete auch im Ausland anzuwenden ist.

Darüber hinaus hat das Deutsche Archäologische Institut internationale Vereinbarungen zum Schutz des kulturellen Erbes und zum Umgang mit archäologischen Grabungsstätten unterzeichnet und sich hinsichtlich des Kulturgüterschutzes selbst verpflichtet:

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