Neue Publikation aus dem JoGA-Sonderband 2025/2026

Fieldwork Scene. © Samuel Amartey // Samuel Amartey
Die Insel Supomu und Wawase sind zwei verlassene Siedlungen im Hinterland von Shama, die zwischen 2016 und 2018 Gegenstand kleinerer archäologischer Untersuchungen waren. Die archäologischen Daten werden im Folgenden zusammengefasst, und ihre Auswirkungen auf langfristige soziale und politische Entwicklungen werden vor dem Hintergrund der transformativen Phasen des atlantischen Handels (ca. 1400–1960er Jahre) untersucht. Veränderungen in den Fundkomplexen und -klassen sowie in Siedungsorganisation und -mustern wurden durch die Entwicklung des atlantischen Handels ab dem 15. Jahrhundert ausgelöst. Der Grundstein für diese transformativen Prozesse wurde im 1. Jahrtausend v. Chr. gelegt, wie zwei Radiokarbondaten aus Wawase zeigen. Supomu wurde im 17. Jahrhundert als Reaktion auf den aufkommenden atlantischen Handel gegründet. Diese Inselsiedlung sollte im Laufe der Jahrhunderte die soziopolitischen Entwicklungen im Hinterland von Shama während des atlantischen Sklavenhandels bestimmen, bis sie Ende des 19. Jahrhunderts aufgegeben wurde. Dieser Beitrag skizziert die soziopolitische Dynamik von Supomu von seiner Gründung bis zu seinem Niedergang Ende des 19. Jahrhunderts.
Der Artikel kann als PDF heruntergeladen oder im Journal Viewer gelesen werden: https://publications.dainst.org/journals/joga/article/view/5451
Dieser Beitrag erscheint im Rahmen des Journal of Global Archaeology (JoGA) Sonderbandes 2025/2026 mit dem Titel „Archaeologies of Africa from Prehistory to the Colonial Period: Proceedings of the TransArea Network Africa (TANA) Meeting of the German Archaeological Institute at the University of Ghana”, der von Jörg Linstädter, Cornelia Kleinitz und Wazi Apoh herausgegeben wird.
Der gesamte JoGA-Sonderband 2025/26 ist hier zugänglich: publications.dainst.org/journals/joga/issue/view/705
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PD Dr.
Jörg Linstädter
, Leitender Direktor
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