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Project Summary

Pergamon (3 Teilprojekte)
Seit mehr als 130 Jahren arbeiten deutsche Archäologen in der hellenistischen Residenzstadt und römischen Metropole an der Westküste der Türkei. Neben der Erforschung des urbanen Gesamtorganismus, der Nekropolen und des Umlands stehen auch Erhalt und Präsentation der Denkmäler im Mittelpunkt der Aktivitäten des Deutschen Archäologischen Instituts.

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Pergamon: Stadt und Landschaft

Pergamon gehörte als Herrschersitz der hellenistischen Dynastie der Attaliden und als römische Metropole zu den prominentesten städtischen Zentren der antiken Welt (Abb. 1). Neben ihrer politischen Bedeutung im 3.-1. Jh. v. Chr. war die Stadt ein kulturelles und religiöses Zentrum mit einer bedeutenden Bibliothek, beeindruckenden Bau- und Kunstwerken und dem international frequentierten Heiligtum des Asklepios. Anders als die meisten hellenistischen Residenzstädte wie z. B. Alexandria oder Antiocheia ist Pergamon nicht modern überbaut worden, woraus sich ein besonderes Potential für die archäologische Forschung ergibt. Gleiches gilt für das Umland der Stadt, dessen Erforschung Voraussetzung ist für das Verständnis von Genese und Funktion Pergamons als regionales Zentrum und Mittelpunkt eines Territorialstaates. Über die hellenistische Blütezeit der Stadt hinaus bietet Pergamon die Chance, Stadtkultur im westlichen Anatolien von der Bronzezeit (2. Jt. v. Chr.) bis in die Gegenwart hinein zu untersuchen und als Besucher zu erleben. So haben sich eindrucksvolle Reste der römischen und der byzantinischen Epoche erhalten, und die historische Altstadt (Abb. 2) vereint alle wesentlichen Elemente urbaner Architektur osmanischer Zeit. Dieses breite Spektrum an Forschungsfeldern und Aufgaben im Bereich des Kulturerhalts verlangt nach interdisziplinärer und internationaler Zusammenarbeit, wobei besonders die enge Kooperation mit den Partnern des Gastlandes Türkei im Vordergrund steht.

Nährere Informationen zum 3D-Modell Pergamons finden Sie in der Rubrik Forschung.



Pergamon um 200 n. Chr. – Ein virtuelles Modell archäologischer Hypothesen.
(Klicken Sie hier für weitere Informationen zum Video)

Modellierungskonzept, Animation, Darstellung und Gestaltung: Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, Lehrstuhl Darstellungslehre.

Modellierung: Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg – Lehrstuhl Darstellungslehre, Deutsches Archäologisches Institut – Pergamongrabung und Abteilung Istanbul.

Archäologische Grundlagen: Deutsches Archäologisches Institut – Pergamongrabung und Abteilung Istanbul, Staatliche Museen Berlin – Antikensammlung, Universität Freiburg – Institut für Archäologische Wissenschaften.

Bestandsmodell und Vermessung: Hochschule Karlsruhe – Institut für Geomatik.

Entstanden im Rahmen des Berliner "Skulpturennetzwerks - Kontextualisierung und Übersetzung antiker Plastik" und des DFG Exzellenzclusters TOPOI "The Formation and Transformation of Space and Knowledge in Ancient Civilizations".
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Für die Mitarbeit danken wir Kerstin Löhnert, Birgit Preuß, Dr. Björn Reder und Astrid Weiß) (Mitarbeiter des Lehrstuhls Darstellungslehre), Prof. Dr. Felix Pirson, Eric Laufer und Verena Stappmanns (Deutsches Archäologisches Institut Abteilung Istanbul), Dr. Volker Kästner (Antikensammlung der Staatlichen Museen Berlin) und Univ. - Prof. Dr. - Ing. Klaus Rheidt (Lehrstuhl Baugeschichte BTU Cottbus-Senftenberg) sowie den zahlreichen beteiligten Studierenden der BTU Cottbus-Senftenberg. © 2018 Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dominik Lengyel und Dipl.-Ing. Catherine Toulouse, Forschungsprojekt Darstellung von Unschärfe, Lehrstuhl Darstellungslehre, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, www.b-tu.de/fg-darstellungslehre


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Kontakt

Felix Pirson
Erster Direktor
Abteilung Istanbul
Inönü Caddesi 10
34437 Istanbul
 
+90 212 3937610
+90 212 3937614

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