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Project Summary

Die Domitilla-Katakombe
Die kollektiven Bestattungsanlagen der christlichen Gemeinden Roms reflektieren den tiefgreifenden Wandel der spätantiken Gesellschaft. Ausgehend von einer umfassenden Untersuchung der größten römischen Katakombe Domitilla soll im Rahmen des Projektes generell der Wandel des spätantiken Bestattungswesens in seinen Ursachen, seiner Dynamik und verschiedenen lokalen Ausprägungen erforscht werden.

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Die Domitilla-Katakombe in Rom

Unter zahlreichen Gesichtspunkten kann die Domitilla-Katakombe als repräsentatives Beispiel der Entwicklung römischer Zömeterien vom späten 2. bis ins 6. Jh. gelten. Erstmals steht mit den 3D-Daten aus dem START-Projekt zur Domitilla-Katakombe eine umfassende Dokumentation dieser größten römischen Nekropole zur Verfügung, die zunächst für eine Reihe neuer Analysen genutzt werden sollen. So lassen sich präzise Grabstatistiken mit der Grabverteilung, der Anzahl der Bestatteten und ihrem ungefähren Lebensalter gewinnen, zugleich werden grabtypologische, topographische und chronologische Entwicklungen nachvollziehbar. Ergänzend werden durch das Studium von Malereien und Inschriften zudem mentalitätsgeschichtliche und soziologische Aspekte auswertbar. Auf der Grundlage dieser komplexen Fallstudie sollen zunächst typische Charakteristika dieser besonderen römischen Form der Nekropole erfasst werden. In einem zweiten Schritt sollen diese römischen mit gut dokumentierten Anlagen in Italien, aber auch in Spanien, Nordafrika oder Kleinasien verglichen und bewertet werden.

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Kontakt

Norbert Zimmermann
Abteilung Rom
Via Sicilia 136
00187 Rom
 
+39 06 48881-455
+39 06 4884-973

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Laufzeit

2015 ‐ 2025

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Ausführende Abteilung

  • Epigraphic Data Base (EDB) Bari
  • Institut für Kulturgeschichte der Antike der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

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Projektpartner

  • Österreichische Akademie der Wissenschften (ÖAW)
  • Epigraphic Data Base (EDB) Bari