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Deir Anba Hadra (Simeonskloster)
Epigraphische, baugeschichtliche, kunsthistorische und archäologische Erforschung der bedeutendsten Klosteranlage von Assuan aus der Abbasiden- bis frühen Mamelukenzeit.

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Deir Anba Hadra (Simeonskloster), ein mittelalterliches Kloster auf dem Westufer von Assuan

Das Deir Anba Hadra – früher Simeonskloster genannt - ist das größte und besterhaltene Kloster von Assuan. Koptische und arabische Quellen schreiben das Kloster einem Anba Hatre bzw. Hadra zu, einem Heiligen und Bischof von Assuan, der im 4. Jh. n. Chr. wirkte. Das Deir Anba Hadra wurde nach derzeitigem Kenntnisstand spätestens im 10. n. Chr. errichtet und vermutlich im 13. Jh. n. Chr. verlassen. Grabstelen aus dem 6. bis 10. Jh. n. Chr. legen allerdings die Vermutung nahe, dass die Klostergemeinschaft bis in das 6. Jh. n. Chr. zurückreichen dürfte.
Aufgrund seines guten Erhaltungszustandes und seiner Größe gehört dieses Kloster zu den wichtigen Vertretern monastischer Architektur. Zudem gewähren seine epigraphischen Zeugnisse einen Einblick in das Klosterleben, zeugen von Reiseaktivitäten, dokumentieren den Kontakt zwischen Christen und Muslimen im Mittelalter und belegen den Gebrauch der koptischen Schriftsprache im Zeitalter der Arabisierung Ägyptens. Damit bildet das koptische Kloster eine wichtige Quelle für die Sozialgeschichte der Region.

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Kontakt

Sebastian Richter
Freie Universität Berlin
Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften Ägyptologisches Seminar
Fabeckstr. 23-25, Raum 0.0063
14195 Berlin
 
+49 30 838 70291

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seit 2013

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Ausführende Abteilung

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