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Vestigia. Beiträge zur Alten Geschichte

In der Reihe "Vestigia" werden Monographien aus dem gesamten Gebiet der Alten Geschichte, einschließlich Epigraphik, Numismatik, Papyrologie und historische Topographie, publiziert. Die Zusendung von Manuskripten an den Direktor der Kommission ist jederzeit erwünscht. Die Entscheidung über die Annahme trifft die Kommission auf ihrer ordentlichen Jahressitzung im März.

Verlag

Verlag C. H. Beck oHG
Wilhelmstraße 9
80801 München
Tel. +49 (0)89 38189-0
www.chbeck.de

Verantwortliche Redaktion/Herausgeber

Redaktion
Kommission für Alte Geschichte und Epigraphik
redaktion.vestigia@dainst.de

Herausgeber
Christof Schuler, Rudolf Haensch, Isabelle Mossong

Beirat
Bruno Bleckmann, Pierre Fröhlich, Andrea Jördens, Anne Kolb, Karen Radner, Sebastian Schmidt-Hofner, Claudia Tiersch, Hans-Ulrich Wiemer, Christian Witschel, Reinhard Wolters

Aktuelle Bände

2018

Vestigia 71: C. Begass, Die Senatsaristokratie des oströmischen Reiches, ca. 457-518. Prosopographische und sozialgeschichtliche Untersuchungen (München 2018)

Im Zuge der Gründung Konstantinopels erhielt die neue Hauptstadt – nach dem Vorbild Roms – auch einen Senat. Von Beginn an rekrutierten sich dessen Mitglieder in erster Linie aus den städtischen Oberschichten des oströmischen Reiches. In der vorliegenden Studie werden der Senat Konstantinopels und seine Mitglieder erstmals Gegenstand einer systematischen Untersuchung. Zunächst werden die sich wandelnden Bedingungen einer Mitgliedschaft im Senat herausgearbeitet. Eine Prosopographie bietet Biographien von mehr als 220 Senatoren unter den Kaisern Leo, Zeno und Anastasius. Anschließend werden auf Basis dieser Prosopographie vier Familien exemplarisch in den Blick genommen, bevor Herkunft und Ausbildung, religiöse Orientierung und Karriereverläufe der Senatoren sowie ihre wirtschaftlichen Hintergründe und die Repräsentation von senatorischem Status untersucht werden. Da sich die Kaiser im Untersuchungszeitraum immer wieder von senatorischen Usurpatoren herausgefordert sahen, ergriffen sie zahlreiche Maßnahmen, um diesem Phänomen Herr zu werden. Diese Schritte bedeuteten für den Senat und die Struktur seiner Mitglieder tiefgreifende Veränderungen und gaben ihm eine Form, die für die nächsten Jahrhunderte prägend sein sollte.

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Über den Autor

Christoph Begass studierte Alte Geschichte, Philosophie, Neuere deutsche Literaturwissenschaften und Lateinische Philologie in Tübingen und Florenz; die Promotion erfolgte 2015 in Tübingen. Seit 2017 ist er Juniorprofessor für Alte Geschichte an der Universität Mannheim.

 

 

2016

Vestigia 70: E. Zingg, Die Schöpfung der pseudohistorischen westpeloponnesischen Frühgeschichte. Ein Rekonstruktionsversuch (München 2016)

2015

Vestigia 69: A. Free, Geschichtsschreibung als Paideia. Lukians Schrift 'Wie man Geschichte schreiben soll' in der Bildungskultur des 2. Jhs. n. Chr. (München 2015)

Vestigia 63: N. Badoud, Le temps de Rhodes. Une chronologie des inscriptions de la cité fondée sur l'étude de ses institutions (München 2015)

Vestigia 66: R. Fabiani, I decreti onorari di lasos tra cronologia e storia (München 2015)

2014

Vestigia 67: S. Prignitz, Bauurkunden und Bauprogramm von Epidauros (400-350): Asklepiostempel, Tholos, Kultbild, Brunnenhaus (München 2014)

Vestigia 68: R. Färber, Römische Gerichtsorte: Räumliche Dynamiken von Jurisdiktion im Imperium Romanum (München 2014)

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Kontakt

Redaktion Kommission für Alte Geschichte und Epigraphik
Amalienstraße 73b
80799 München
 
+49 (0)89 28 67 67-60
49-(0)89 28 67 67-80

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