Einführung Richtlinien

Richtlinien zur Gestaltung von Manuskripten

Damit der Redaktionsprozess und die anschließende satztechnische Weiterverarbeitung reibungslos und vor allem schnell ablaufen können, ist es notwendig, dass Manuskripte bereits bei der Einreichung satzfertig, das heißt mitsamt Text, Zitationsapparaten und Abbildungsteilen gemäß den Konventionen des DAI vorbereitet sind.

Seit dem Jahr 2005 gelten für alle Publikationsorgane der Zentrale und sämtlicher Abteilungen sowie für die Veröffentlichungen der Kommission für Archäologie Außereuropäischer Kulturen dieselben verbindlichen Richtlinien für Publikationen, die im Folgenden erläutert werden.

Die Römisch-Germanische Kommission, die Kommission für Alte Geschichte und Epigraphik sowie die Eurasien-Abteilung nutzen für ihre Publikationsorgane dagegen leicht abgewandelte Versionen, über die Sie sich auf den entsprechenden Seiten informieren können.

Im Vorfeld

Vor dem Einreichen eines Werkes ‒ idealerweise bereits im Vorfeld der Manuskripterstellung ‒ sind folgende Punkte sorgfältig zu prüfen, da sich das DAI andernfalls gezwungen sieht, den Beitrag abzulehnen:

  • Sind die Richtlinien zum Umgang mit Artefakten, die nicht aus legalen Grabungen bzw. Quellen stammen, berücksichtigt?
  • Sind die Forschungsarbeiten von den zuständigen Altertümerverwaltungen genehmigt worden?
  • Sind für alle Fotos, Zeichnungen, insbesondere für Repros, Luftbilder etc. die Nutzungsrechte eingeholt worden?
  • Wird der Beitrag in einer der für die DAI-Publikationen üblichen Sprachen eingereicht (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch)?

Richtlinien für die Textgestaltung

Das zentrale Dokument, das alle notwendigen Richtlinien zur Vorbereitung des Textes und des Fußnotenapparates enthält, ist die Schlagwortliste. In ihr sind alle einzuhaltenden Gestaltungs- und Zitationsrichtlinien in alphabetischer Ordnung erläutert und mit Beispielen erklärt. Diese Richtlinien gelten – Ausnahmen sind nur die Veröffentlichung der Kommission für Alte Geschichte und Epigraphik, der Römisch-Germanischen Kommission und der Eurasien-Abteilung – für alle Publikationsorgane des DAI.

Grundsätzlich basieren Veröffentlichungen in Zeitschriften und Monographien des DAI auf dem Fußnotensystem. Dabei stehen zwei Alternativen zur Auswahl, die wir Sie bitten, im Manuskript konsequent durchzuhalten: das Autor-Jahr-System und das Vollzitat-System. In den Abkürzungslisten finden sich die Sigel für Zeitschriften, Reihen, Lexika und häufig zitierte Werke.

Richtlinien für die Gestaltung von Abbildungsvorlagen

Für digital eingereichte Vorlagen, die für den Druck vorgesehen sind, gilt grundsätzlich:

Für Graustufen- oder Farbbilder sind ausschließlich die verlustfreien TIFF- (*.tif) oder EPS-Formate (*.eps) zu verwenden (d. h. kein JPG-Format).

Elektronisch erstellte vektorisierte Zeichnungen (Illustrator, AutoCAD etc., nicht zu verwechseln mit Bitmap-Formaten, dazu s. unten) sollten als hochaufgelöste exportierte Bilder (*.tif bzw. *.pdf) eingereicht werden. Hierbei ist zu beachten, dass die Strichstärke in Bezug auf die finale Druckendgröße 0.25 Punkt nicht unterschreiten darf. Zusätzlich sollten die Bilder in den gängigen Original-Formaten eingereicht werden (*.eps, *.ai, *.dwg). In jedem Fall empfiehlt sich, dass die Autorinnen und Autoren der Redaktion frühzeitig – idealerweise schon beim Anlegen der Zeichnungen – Probedateien zur Begutachtung zur Verfügung stellen.

Schwarzweiß-Bilder sollten im Modus Graustufen (8 Bit), Farbbilder im Modus CMYK (8 Bit, Profil FOGRA 27, ISO 12647-7) angelegt sein.

Im Falle von Diagrammen sollten die Originaldaten (i. d. R. *.xls / *.xlsx) zusammen mit hochaufgelösten exportierten Bildern (*.tif bzw. *.pdf) eingereicht werden.

Die Mindestauflösung beträgt bei Graustufen- und Farbbildern 400dpi, bei Bitmap-Formaten (*.bmp, häufig genutzt für nicht vektorisierte Schwarzweiß-Strichzeichnungen) 1600dpi. Diese Auflösungen gelten bezogen auf die Endgröße im Druck.

Beispiel: Ein Fotoabzug des Formats 7 x 4 cm soll im Buch in einer Größe von 14 x 8 cm abgebildet werden. Es genügt nicht, den Abzug mit 400dpi zu scannen, da der Scan des Fotoabzugs um den Faktor 2 für den Druck vergrößert und sich durch diese Skalierung die dpi-Zahl auf 200dpi halbieren würde. Der Fotoabzug des Formats 7 x 4 cm muss also mit 800dpi gescannt werden, um bei einer Endgröße von 14 x 8 cm über eine Auflösung von 400dpi zu verfügen.

Zusätzlich benötigen wir für das Begutachtungsverfahren alle Abbildungen in Bildschirmauflösung (max. 100dpi), zusammengestellt in einer einzigen Datei (PowerPoint, PDF, Word o. Ä.).

Checkliste

Die Checkliste fasst noch einmal auf einen Blick zusammen, was bei der Einreichung von Manuskripten unbedingt zu beachten ist und wie ein satzfertiges Manuskript gestaltet sein muss.

Sind nicht alle aufgeführten Anforderungen erfüllt, wird der Beitrag aus formalen Gründen zur Überarbeitung an den Autor / die Autorin zurückgegeben oder abgelehnt.

DAI-Zitierstil für Literaturverwaltungsprogramme

Wenn Sie ein Literaturverwaltungsprogramm nutzen, gibt es die Möglichkeit mit Hilfe von programmierten Zitierstilen die Ausgabe von Literaturzitaten und der Literaturliste nach den Richtlinien des DAI im Manuskript zu automatisieren.
Auf folgende externe Angebote kann verwiesen werden:

Zitierstil "archaeologie" für BibLaTeX

Zitierstile für weitere Literaturverwaltungsprogramme werden derzeit überprüft.