Publikationen - Selbstverpflichtung

Selbstverpflichtung – Umgang mit Artefakten unklarer Herkunft

Das Deutsche Archäologische Institut betrachtet Denkmäler, archäologische Stätten und Museen als Teil des kulturellen Erbes der Menschheit und sieht sich gemäß nationaler und internationaler Konventionen dem Kulturgüterschutz verpflichtet.
Diese rechtlichen und ethischen Leitlinien bestimmen auch die Praxis der Veröffentlichung in den Publikationsorganen des Instituts. Sie umfassen somit auch den Umgang mit archäologischen Artefakten, die nicht aus legalen Ausgrabungen stammen.

Für die Herausgeber sämtlicher Publikationsorgane des DAI gilt deshalb, dass mit Stichdatum 14. November 1970 keine Artefakte, weder aus privaten noch öffentlichen Sammlungen, publiziert werden, deren legale Herkunft nicht eindeutig nachgewiesen ist.

Ausnahmen können in Absprache mit den Herausgebern gemacht werden, wenn das Ziel der Publikation auch ist, den Verlust des archäologischen Kontextes zu thematisieren. Artefakte unbekannter Herkunft, die bereits anderweitig in Ausstellungsmaterialien, Katalogen oder anderen Publikationen vorgelegt wurden, können nur dann in Publikationen des DAI einbezogen werden, wenn der Umstand der unbekannten Herkunft deutlich hervorgehoben und problematisiert wird.

Den vollständigen Wortlaut der Selbstverpflichtung finden Sie hier als PDF: