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Publikationen - Strategie

Ziele – Strategien – Konzepte

Qualität

Das DAI will mit seinen Zeitschriften und Reihenwerken auch in Zukunft weiterhin zu den renommiertesten Publikationsorganen im Bereich der internationalen Altertumswissenschaft gehören und Ergebnisse moderner Forschungsarbeit aus allen Bereichen moderner Archäologie und Altertumswissenschaften der wissenschaftlichen Community und der Öffentlichkeit in bestmöglicher Form zugänglich zu machen.

Ein Grundpfeiler der Publikationsstrategie ist daher, die Maßnahmen zur inhaltlichen Qualitätssicherung ständig zu verbessern. Durch die hohen Qualitätsstandards sollen die Publikationen des DAI auch in Zukunft einen prominenten Stellenwert innerhalb des wissenschaftlichen Diskurses einnehmen, und die DAI-Zeitschriften sollen weiterhin zu den bevorzugten Veröffentlichungsplattformen für die Arbeiten internationaler Forscherinnen und Forscher gehören. So ist das Peer-Review-Verfahren mittlerweile Standard für alle Zeitschriften des DAI, und auch die in den DAI-Reihen erscheinenden Monographien und Sammelwerke werden grundsätzlich inhaltlich und formal begutachtet.

Neben dem inhaltlichen Anspruch wird auch die herstellungstechnische und redaktionelle Qualität weiterhin Markenzeichen der DAI-Publikationen bleiben. Bei den Buchpublikationen bedeutet dies, dass ein ideales Druckergebnis mit bestmöglicher Abbildungsqualität und eine hochwertige buchtechnische Verarbeitung nach wie vor die oberste Priorität darstellen. Die Redaktionen der einzelnen Abteilungen garantieren darüber hinaus nicht nur ein Fachlektorat mit inhaltlich spezialisierter Expertise; sie stehen auch für ein effizientes Redaktionsmanagement und – durch ständig geschulten herstellungstechnischen Sachverstand ‒ auch für eine kompetente Qualitätskontrolle.

Publikationsformen, Planungs- und Workflow-Prozesse

Um den veränderten Ansprüchen an eine moderne wissenschaftliche Publikationspraxis Rechnung zu tragen, wird das DAI in Zukunft stärker als bisher auf praktikable Buchformate, funktionale Layoutkonzepte sowie unterschiedliche Formen der Veröffentlichung setzen. So wird das DAI neben dem Offset-Verfahren in bestimmten Bereichen seines Publikationsportfolios die Vorteile des Digitaldrucks und des Printing-on-demands nutzen, um aktuelle Forschungsergebnisse unter Beibehaltung hoher Qualität möglichst zeitnah verbreiten zu können. Zudem sollen in Zukunft Templates und Vorlagen den Autorinnen und Autoren die Möglichkeit geben, ihre Manuskripte so zu erstellen, dass die Beiträge hinterher möglichst reibungslos und mit niedrigem Kontrollaufwand den gesamten Herstellungsprozess durchlaufen können.

Standardisierungen in den internen Arbeitsabläufen, das Zusammenführen bislang dezentral laufender Prozesse sowie eine weiterentwickelte ressourcenorientierte Planung, die in Abstimmung mit der Zentrale, den zuständigen Abteilungen sowie den Herausgeberinnen und Herausgebern bereits bei der Programmplanung einsetzt, soll helfen, die vorhandenen Kapazitäten in Zukunft effektiver einzusetzen und steuern zu können.

Open Access und digitale Publikationen

Ein weiter erklärtes Ziel der Publikationsstrategie des DAI ist es, das von ihm publizierte Wissen einfacher als bisher zugänglich zu machen. Als Unterzeichnerin der Berliner Erklärung bekennt sich das Institut zu den Grundsätzen des Open Access und somit zu der Idee, Forschungsergebnisse und Daten möglichst ohne Beschränkungen zur Verfügung zu stellen. Daher nimmt die digitale Welt auch in den Publikationskonzepten des DAI eine zunehmend wichtige Rolle ein.

Ziel wird nicht allein sein, gedruckt erschienene Bücher zusätzlich auch in digitaler Form zur Verfügung zu stellen. Der Prozess des klassischen Publizierens muss in Zukunft vielmehr zusammen mit dem Bereitstellen dazugehöriger Forschungsdaten und der Einbettung in digitale Forschungslandschaften gedacht werden. Die Redaktion der Zentrale arbeitet zusammen mit dem Referat für Informationstechnologie und den dort angesiedelten Projekten an neuen digitalen Publikationsformaten, die für jedes Publikationsprojekt maßgeschneiderte Lösungen bieten sollen. 

So werden Konzepte für sogenannte hybride Publikationsformate entwickelt, also Buchveröffentlichungen, die mit digitalen Dokumentationsressourcen verknüpft sind bzw. deren Dokumentationsapparate ganz oder in Teilen in Datenbanken hinterlegt sind und die sich somit nahtlos mit den vorhandenen digitalen Infrastrukturen verknüpfen lassen.

Die Redaktionen des DAI werden in Zukunft zudem verstärkt genuin digitale Publikationsformate nutzen. Als Vorreiter sind der e-Jahresbericht und vor allem die e-Forschungsberichte zu sehen, die bereits jetzt als reine Online-Versionen einen komfortablen und vor allem schnellen Zugriff auf aktuellste Grabungsergebnisse ermöglichen. Diese Formate werden weiter ausgebaut, um später in Teilen auch auf bisher nur analog erscheinende Zeitschriften übertragen zu werden. Elektronische Zeitschriften bieten nicht nur die Möglichkeit, den Open-Access-Gedanken zu verwirklichen und die wissenschaftlichen Inhalte einfach zugänglich zu machen; sie garantieren vor allem den Autorinnen und Autoren ein zeitnahes Erscheinen ihrer aktuellen Forschungsergebnisse und beflügeln dadurch den wissenschaftlichen Diskurs.

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