Archäologie des Vergänglichen / Arquelogía efímera
When : 2015-10-26 - 2015-10-27
Type : Conference

Die Möglichkeit einer umfassenden Rekonstruktion der wirtschaftlichen Aktivitäten, sowohl im Bereich der Produktion als auch des Handels, in der Römerzeit wird durch das Fehlen bestimmter Materialien im überlieferten archäologischen Befund eingegrenzt. Diese Forschungslücke deutet auf die Notwendigkeit hin, auf Grabung den organischen Materialien, als da wären Holz, Leder oder Textilen, wie auch vergänglichen Produkten, etwa Nahrungsmitteln wie Getreide, Honig, Öl oder Salz, verstärkte Aufmerksamkeit zu schenken. In wenigen Ausnahmefällen, die meist in den nördlichen Provinzen des Römischen Reiches beobachtet wurden, sind sie aufgrund der Konservierungs-probleme gar nicht oder stark verändert im archäologischen Befund auf uns gekommen. Diese Tatsache liegt der Bezeichnung „Archäologie des Vergänglichen“ zugrunde, dem Titel dieses wissenschaftlichen Treffens.
Mit dieser Tagung verfolgen die Organisatoren die Absicht, die Aufmerksamkeit auf diese vergänglichen Produkte und Materialien innerhalb ihres archäologischen Fundkontextes zu lenken. Aus inter-disziplinärer Perspektive werden Fachwissenschaftler unterschiedliche Aspekte oder Fundgattungen dieses Forschungsgebietes beleuchten. Ein Schwerpunkt bilden hier die neuerdings erkannten Fundkontexte organischen Materials aus den römerzeitlichen Militärlagern und zivilen Ansiedlungen auf der Iberischen Halbinsel (Irún, Gijón, Chaves, León, Río Tinto).

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Library at the Madrid Department

Serrano, 159
28002 Madrid

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Marcus Heinrich Hermanns
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