Abendvortrag von Andrea Zeeb-Lanz zum Thema "Brüder und Schwestern oder Fremde? Imitate oder Importe? Neues zum jungsteinzeitlichen Ritualort Herxheim"
Die Römisch-Germanische Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts und ihr Förderverein Freunde der Archäologie in Europa e. V. laden herzlich zum kommenden Abendvortrag ein
am
Dientag, 28. April 2026, 18 Uhr c. t.
im Bersu-Saal der RGK,
Palmengartenstraße 10-12, 60325 Frankfurt am Main.
Es präsentiert
Andrea Zeeb-Lanz
(Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz,
Direktion Landesarchäologie)
Brüder und Schwestern oder Fremde?
Imitate oder Importe?
Neues zum jungsteinzeitlichen Ritualort Herxheim
Die bandkeramischen Rituale von Herxheim mit der Opferung von wohl mehr als 1000 Menschen und der besonderen Behandlung ihrer Körper nach dem Tod halten die Jungsteinzeitforschung immer noch in ihrem Bann. Seit nunmehr 20 Jahren gehen die Forschungen, wenn auch mittlerweile in kleinerem Rahmen, weiter den zahlreichen Fragen zu diesem exzeptionellen, für die Vorgeschichte weltweit einzigartigen Platz nach. Im Vortrag wird nach einem kurzen Rückblick über die bisherigen Forschungsergebnisse der Blick auf die jüngsten Analysen gelenkt: Bei der Keramik, die in einem DFG-geförderten Projekt bearbeitet wird, laufen gerade petrographische Untersuchungen, zu denen erste, spannende Ergebnisse vorgestellt werden können. Aber auch zur Identität der zahlreichen Toten von Herxheim und ihrer genetischen Disposition zeichnen sich neue Erkenntnisse ab; auch hierzu wird die Referentin, langjährige Leiterin der Forschungen zu Herxheim, die Ansätze neuer Ergebnisse beleuchten. Herxheim bleibt also weiter spannend!
Der Vortrag findet im Bersu-Saal der Römisch-Germanischen Kommission, Palmengartenstraße 10-12, 60325 Frankfurt am Main und online statt. Eine Online-Teilnahme ist über folgenden Link möglich: https://dainst-org.zoom.us/j/96125835356. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.
Weiterführende Informationen finden Sie auf der neuen Homepage des Fördervereins Freunde der Archäologie in Europa e. V. und der Homepage der Universität Wien.
Die Einladung darf gerne weiter geteilt werden (siehe Download).

